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19.02.2016, PP Unterfranken


Schwerer Verkehrsunfall auf A45 – drei Verletzte mit Rettungshubschraubern in Kliniken geflogen – Vollsperrung der Autobahn

ALZENAU, LKR. ASCHAFFENBURG. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A45 bei Alzenau sind am Freitagnachmittag insgesamt acht Autoinsassen, darunter drei Kinder, verletzt worden. Ein Mann schwebt in Lebensgefahr. Insgesamt drei Rettungshubschrauber waren im Einsatz und brachten drei Verletzte in Kliniken. Zum Unfallhergang ermittelt die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach.


Gegen 14.30 Uhr waren ein Opel, ein Kia und ein Ford zwischen den Anschlussstellen der BAB 45 Alzenau-Mitte und Alzenau-Nord in Fahrtrichtung Gießen unterwegs. Nach ersten Erkenntnissen zum Unfallhergang wechselte ein Opel-Fahrer aus dem Raum Aschaffenburg einige hundert Meter vor der Ausfahrt Alzenau-Nord vom rechten auf den linken Fahrstreifen. Dort übersah er wohl einen Ford mit Wetzlarer Zulassung und es kam zum Zusammenstoß der beiden Wagen.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Ford in den Grünstreifen abgewiesen und prallte danach zurück gegen den Opel und einen KIA aus dem Märkischen Kreis. Die beiden letztgenannten Fahrzeuge kamen daraufhin von der Fahrbahn ab und in der Böschung zum Liegen.

Unmittelbar nach dem Unfall wählten Zeugen nicht nur vorbildlich den Notruf und sicherten die Unfallstelle, sondern halfen auch beherzt den Verletzten in ihren Fahrzeugen. Kurz darauf trafen mehrere Streifen der Verkehrspolizei und der Alzenauer Inspektion ein und sperrten die Autobahn. Der Rettungsdienst mit Notarzt war mit insgesamt 25 Einsatzkräften vor Ort und übernahm die ärztliche Versorgung der acht Verletzten.

Nach bisherigen Erkenntnissen erlitt der Fahrer des Opel lebensgefährliche Verletzungen. Er, seine Beifahrerin und der Lenker des KIA kamen mit Rettungshubschraubern in Kliniken. Die drei Kinder im Opel (ein, vier und fünf Jahre alt) wurden leicht, schwer und mittelschwer verletzt. Um sie kümmerte sich der Rettungsdienst, wie auch um einen weiteren Insassen des Kia und den Fahrer des Ford.

Auf Anordnung der Aschaffenburger Staatsanwaltschaft kam auch eine Sachverständige an den Unfallort. Von ihren Begutachtungen erhoffen sich die Beamten weitere Erkenntnisse zum genauen Unfallhergang.

Vor Ort waren auch zahlreiche Einsatzkräfte der örtlichen Freiwilligen Feuerwehren aus Alzenau, Hörstein, Karlstein und Kahl a. Main im Einsatz. Sie kümmerten sich insbesondere um die erforderlichen Bergungs- und Aufräumarbeiten. Außerdem unterstützten sie die Verkehrslenkungsmaßnahmen. Die Autobahn dürfte bis etwa 17.00 Uhr in Fahrtrichtung Gießen gesperrt bleiben.


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