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05.02.2016, PP Unterfranken


Nach mehrfachem Überweisungsbetrug – Kripo Würzburg kommt bundesweit agierenden 39-Jährigen auf die Spur

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 05.02.2016

BEREICH MAINFRANKEN UND GELSENKIRCHEN / NORDRHEIN-WESTFALEN. Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei Würzburg zu gefälschten Überweisungsträgern in der Region Mainfranken haben zur Identifizierung eines 39-Jährigen geführt, der seinen Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen hat. Der Mann steht im dringenden Verdacht, mit illegal beschafften Daten eine Vielzahl von Betrugsstraftaten im gesamten Bundesgebiet begangen zu haben.


Seit August 2015 hatte sich die Kripo Würzburg mit gefälschten Überweisungsträgern beschäftigt, die bei verschiedensten Kreditinstituten im Bereich Mainfranken eingegangen sind und offensichtlich vom gleichen Urheber stammten. Insgesamt hatten die Ermittler 15 Fälle zusammengeführt, von denen zwei mit einem finanziellen Schaden verbunden waren. Bei den restlichen Taten war die Fälschung bereits schnell aufgeflogen und es wurde keine Überweisung ausgeführt.

Mit in die Ermittlungen eingebunden war auch das Bayerische Landeskriminalamt. Von dort kam letztlich der entscheidende Hinweis, der auf die Spur eines dringend Verdächtigen führte. Mit den vorliegenden Erkenntnissen beantragte die Staatsanwaltschaft Würzburg auf Anregung des Sachbearbeiters der Kripo einen Durchsuchungsbeschluss. Dieser wurde vom Ermittlungsrichter auch erlassen. Am Mittwoch bekam der Beschuldigte dann unerwarteten Besuch von den bayerischen Ermittlern, die zusammen mit Kollegen aus Nordrhein-Westfalen an der Wohnungstüre auftauchten.

Im Rahmen der Maßnahmen stellten die Beamten unter anderem einen entsprechenden Drucker und auch einen PC sicher. Der 39-Jährige zeigte sich dann im Rahmen einer Beschuldigtenvernehmung auch geständig. Den derzeitigen Ermittlungen zufolge hatte er sich entsprechende Datensätze illegal über das Internet beschafft. Mit den Informationen daraus, fälschte er in der Folge Überweisungsträger und reichte sie postalisch bei den Kreditinstituten ein.

Die weiteren Untersuchungen sollen jetzt zeigen, wo der Beschuldigte überall aktiv war. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft blieb der Mann zunächst auf freiem Fuß.


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