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13.07.2018, PP Schwaben Süd/West


Pressemeldungen für den Landkreis Ostallgäu vom 13. Juli 2018 - Nachtrag

Meldungen der Polizei Füssen.




Medienkontakt: Polizeiinspektion Füssen, Telefon: (08362) 9123-0.



Auffahrunfall: Zwei Personen leicht verletzt

SEEG. Am 12.07.2018 ereignete sich gegen 13:30 Uhr auf der K OAL 1, 87637 Seeg ein Verkehrsunfall mit zwei leicht verletzten Personen. Ein 35-jähriger Pkw-Lenker wollte gemeinsam mit seiner Ehefrau von Seeg aus kommend in die Nesselwanger Straße einbiegen, musste jedoch verkehrsbedingt anhalten. Eine hinter ihm fahrende Dame übersah dies und fuhr mit ihrem Pkw auf das stehende Fahrzeug auf. Das vordere Fahrzeug wurde daraufhin ca. 50 Meter weit geschoben. Das Ehepaar verletzte sich beim Verkehrsunfall leicht am Nacken und klagte über Übelkeit. Die Unfallverursacherin, sowie ihr Beifahrer verletzten sich beim Verkehrsunfall nicht. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.
(PI Füssen)


Handfeste Auseinandersetzung am Badekiosk

LECHBRUCK. Am Kiosk des Schmutterweihers kam es am Donnerstagabend zu einer Auseinandersetzung zwischen fünf Personen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand stellt sich die Auseinandersetzung wie folgt dar. Ausgangspunkt war der Versuch eines 34-jährigen Badegastes, Alkohol aus dem Kiosk zu stehlen.
Der Kioskbesitzer wollte das Vorhaben beenden, weshalb es zu einem Handgemenge kam. Dabei waren sowohl die Frau des Kioskbesitzers sowie die beiden Begleiter des Diebes beteiligt. Alle zogen dabei Verletzungen bzw. zumindest Schmerzen davon, welche jedoch nicht ärztlich behandelt werden mussten. Um sich zu schützen, verbarrikadierten sich der Kioskbesitzer und dessen Frau im Laden.

Mindestens eine der ausgesperrten Aggressoren trat die Türe des Kiosks ein wodurch Sachschaden in bislang unbekannter Höhe entstand. Wegen der erheblichen Alkoholisierung und seines sowohl aggressiven als auch unkooperativen Verhaltens war es unerlässlich den 34-jährigen Langfinger in Polizeigewahrsam zu nehmen. Dabei leistete er Widerstand, weshalb die Polizeibeamten Pfefferspray einsetzen mussten, um die Situation zu beruhigen. Hierdurch erlitt der Mann Augenreizungen, welche durch einen Arzt behandelt werden mussten. Auch ein Camping-Messer welches einem der Beteiligten aus der Hosentasche fiel, war im Spiel.

Die Beamten konnten die Situation aber unter Kontrolle bringen und verhinderten somit weitere Verletzungen. Der 34-jährige Urlauber aus dem Landkreis Weilheim-Schongau, welcher mit seinen Freunden in einem Zelt am Schmutterweiher übernachten wollte, muss nun mit mehreren Anzeigen u.a. wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und versuchten Diebstahls rechnen. Ermittlungen gegen die weiteren Beteiligten am Handgemenge wurden durch die Polizei Füssen aufgenommen.
(PI Füssen)


Fußballspiel England - Kroatien lässt Familiengemüter überkochen

LECHBRUCK. Am Dienstagabend kam es aufgrund eines leidenschaftlichen England-Fans in einer Familie zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung. Der 46-jährige Mann war deutlich alkoholisiert und durch den Spielverlauf so aufgebracht, dass er auch Familienmitglieder anpöbelte und sich hieraus eine Schubserei entwickelte. Die Polizei Füssen konnte mit vier Beamten für Ruhe sorgen. Bei der familiären Rangelei hatte sich niemand verletzt.
(PI Füssen).


Hoher Sachschaden bei Verkehrsunfall - aber niemand verletzt

FÜSSEN. Am Donnerstagmorgen gegen 07:30 Uhr fuhr ein 20-jähriger Füssener mit Migrationshintergrund mit seinem 3er BMW auf der B310 von Weißensee nach Füssen und wollte an der Kreuzung zur B16 nach links auf diese in Richtung Roßhaupten abbiegen. Zur gleichen Zeit wartete eine 52-jährige Frau mit ihrem Porsche 911 Turbo S an der Ampel der B16 in Fahrtrichtung Füssen.
Der junge Mann fuhr viel zu schnell und verlor in Folge dessen während des Abbiegevorgangs die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Heck brach aus und bei dem Versuch das Auto wieder auf Kurs zu bringen prallte er in den wartenden Porsche. Hierbei entstand massiver Sachschaden in Höhe von schätzungsweise 85.000 Euro an beiden Fahrzeugen. Der Porsche musste abgeschleppt werden. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Ob der junge Fahrer nun eine Anzeige zu erwarten hat, ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
(PI Füssen).


Radfahrer mit geöffneter Autotür zu Sturz gebracht

FÜSSEN. Es klingt wie ein schlechter Werbespot einer Versicherungsfirma. Ein Radfahrer fährt auf dem Radweg und just als er auf der Höhe eines Autos ist, wird die Türe mit Schwung von Innen geöffnet, sodass der Radfahrer dagegen fährt und stürzt. Tatsächlich so geschehen am Donnerstagnachmittag auf dem Radweg der B16. Dort werden gerade Glasfaserleitungen verlegt und diese Arbeiten wurden mit einem Baustellenfahrzeug abgesichert. Als nun ein 69-jähriger Urlauber mit seinem E-Bike an dem Fahrzeug vorbei fahren wollte, kam es zum Unfall. Bei dem Sturz verletzte sich der Mann glücklicherweise nicht und es entstand auch nur verhältnismäßig geringer Schaden in Höhe von ca. 100 Euro am E-Bike.
(PI Füssen)


Uneinsichtige Wandergruppe sorgt für Unverständnis bei Polizei und Bergwachtkräften

SCHWANGAU. Zu einem Bergwacht- und Polizeieinsatz am Tegelberg kam es, da der Polizei am Donnerstagmittag eine größere Gruppe bestehend aus Kindern und Betreuern im Klettersteig „Gelbe Wand“ gemeldet wurde. Die Kinder waren komplett ungesichert, trugen keinen Steinschlaghelm und hatten unzureichendes Schuhwerk an.

Um einen eventuell schwerwiegenden Unfall zu vermeiden, machte sich die Bergwacht Füssen, vom Gipfel aus, auf den Weg zu der Gruppe. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine begleitete Jugendgruppe handelte. Die Begleiter hatten offenbar weder eine alpinistische Ausbildung, welche sie zum Führen von Personen qualifizierte, noch hatten sie Ahnung von möglichen Gefahrenquellen bei solch einer Unternehmung. Obwohl ihnen diese erklärt und auch die strafrechtlichen Konsequenzen aufgezeigt wurden, schlugen die Begleiter das Angebot der Bergwacht aus, die Kinder auf dem Weg nach oben in ungefährlicheres Gelände zu sichern.

Das der als „einfach“ bewertete Klettersteig „Gelbe Wand“ nicht ungefährlich ist, zeigen diverse, teils tödlich, verlaufene Unfälle der vergangen Jahre. Um Unfälle und unnötige Einsätze der ehrenamtlich arbeitenden Bergwacht zu vermeiden ist unbedingt auf eine umsichtige Tourenplanung und eine geeignete Ausrüstung zu achten.
Auch die eigene körperliche Verfassung und die der Begleiter muss beachtet werden. Insbesondere darf man nicht vergessen, dass man gegenüber von Kindern eine besondere Garantenstellung hat. Dies bedeutet, man ist für diese verantwortlich! Um ein Bergerlebnis in der Gruppe (insbesondere mit Kinder) möglichst sicher genießen zu können, empfiehlt es sich eine Bergschule oder ähnliches zu konsultieren.

Unverständnis und eine gewisse Fassungslosigkeit löste das Verhalten der Heimleitung bei Bergwacht und Polizei aus. Diese wurde durch die Begleitpersonen telefonisch kontaktiert, reagierte jedoch in keiner Weise auf die aufgezeigte Gefahrensituation und schlug die angebotene Hilfe aus. Sie wies an, die Tour wie geplant fortzuführen. Es wird ein entsprechendes Gespräch mit einem speziell geschulten Alpinbeamten der Polizei und der betreffenden Heimleitung stattfinden.
(PI Füssen)


 

 

 

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