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28.08.2013, PP Schwaben Süd/West


Pkw prallt in Gegenverkehr

FÜSSEN/BAB 7. Mehrere Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Kempten sowie etliche Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren gestern Abend im Rahmen eines schweren Unfalls im Bereich des Grenztunnels zu Österreich im Einsatz.


Gegen 18.00 Uhr geriet ein 20-jähriger Pkw-Lenker, ca. 50 Meter vor der Einfahrt in den Grenztunnel bei Füssen, in Fahrtrichtung Österreich auf die Gegenfahrbahn. Der 20 Jährige war allein im Fahrzeug und nach ersten Erkenntnissen vermutlich kurz eingeschlafen.

Zunächst streifte der 20 Jährige aus dem Außerfern einen von einer 23-jährigen Frau gelenkten Pkw und prallte dann frontal in einen weiteren Pkw, welcher mit zwei Männer besetzt war. Die Fahrzeuge des 20 Jährigen und der beiden Männer im Alter von 41 und 53 Jahren fingen nach dem Aufprall Feuer und brannten teilweise aus. Die Insassen konnten zwar rechtzeitig aus den brennenden Pkw geborgen werden, wurden aber durch den Unfall teils schwerst verletzt.

Der 20 Jährige aus dem Außerfern musste mit lebensbedrohlichen Verletzungen durch einen Rettungshubschrauber in ein Klinikum gebracht werden. Die 23 Jährige, ebenfalls aus dem Bezirk Reutte, wurde mit Prellungen und einer Halswirbelsäulenverletzung ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht und blieb dort stationär zur Beobachtung. Mit mittelschweren Verletzungen mussten auch die beiden 41- und 53-jährigen ebenfalls in Österreich wohnhaften Männer in ein Krankenhaus eingeliefert werden. An den Pkw entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 35.000 Euro. Die Fahrbahn wurde durch den Brand der Pkw ebenfalls beschädigt.

Der Grenztunnel blieb bis 20.45 Uhr komplett gesperrt. Neben mehreren Streifenbesatzungen der Verkehrspolizeiinspektion Kempten befanden sich ca. 100 Mann der Feuerwehren Füssen, Hopfen, Weißensee, Schwangau und Vils sowie mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes im Einsatz.
(PP Schwaben Süd/West, 07.40 Uhr, Gr.)


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