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27.03.2017, PP Schwaben Nord


Verkehrsunfallstatistik 2013 des PP Schwaben Nord


AUGSBURG: Am Freitag, 21.02.2014 veröffentlichte das Polizeipräsidium Schwaben Nord im Rahmen einer Pressekonferenz die Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2013.


Polizeivizepräsident Werner Strößner und Polizeirat Ralf Bührle beleuchteten die wesentlichen Fakten und Tendenzen des Unfallgeschehens im Jahr 2013 für den Bereich Augsburg und die Region Nordschwaben.

Die Gesamtzahl der von der Polizei registrierten Verkehrsunfälle ist im Jahr 2013 um 2,95 Prozent auf 24.563 gestiegen.

Gleichzeitig ging die Zahl der verletzten Personen um 3,54 Prozent auf 4545 zurück.

36 Personen wurden 2013 bei Verkehrsunfällen getötet, im Jahr 2012 lag die Zahl bei 41 Unfalltoten. Im Zehnjahresvergleich mit den Zahlen des Jahres 2003, mit damals 66 getöteten Personen, ist der Rückgang beachtlich.

Bei der Analyse des Unfallgeschehens, so Werner Strößner, komme ihm wieder der Slogan „Rasen tötet“ in das Bewusstsein.

Bei sehr vielen Unfällen des Jahres 2013 ist überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit ursächlich und als Hauptunfallursache zu sehen. Je gravierender die Unfallfolgen sind, desto höher ist der Anteil der Hauptunfallursache Geschwindigkeit.

Liegt der Anteil der Geschwindigkeit als Hauptunfallursache in der Gesamtbetrachtung aller Verkehrsunfälle noch bei 10 Prozent, so steigert sich diese Ursache bei der Betrachtung von Unfällen mit Personenschaden auf 15 Prozent und bei der Betrachtung von tödlichen Unfällen sogar auf 21 Prozent. Eine besondere Risikogruppe in diesem Zusammenhang sind junge Fahranfänger zwischen 18 und 24 Jahre.

Polizeivizepräsident Werner Strößner stellte deutlich heraus, dass die Überwachung der Geschwindigkeit weiterhin Priorität bei der polizeilichen Verkehrsüberwachung hat und dies mit unterschiedlichen Konzepten, wie beispielsweise dem Blitzmarathon im Oktober 2013 oder punktuellen stationären Messungen an Gefahrenstellen, verfolgt wird.

Werner Strößner bedauerte, dass bei der Betrachtung der Verkehrsunfälle mit tödlichen Folgen der Einfluss von Alkohol eine steigende Tendenz hat und hier mittlerweile die dritthäufigste Unfallursache darstellt. Dies kann angesichts der dramatischen Folgen für die Unfallbeteiligten selbst und deren Angehörigen nicht hingenommen werden. Im Ergebnis sei die Polizei gefordert, ein besonderes Augenmerk auf Alkohol im Straßenverkehr zu legen, um zu verdeutlichen, dass die damit verbundenen Gefahren nicht vernachlässigt werden dürfen.

Im Zusammenhang mit der Analyse von tödlichen Unfällen habe man weiter festgestellt, dass 11 Prozent der getöteten Personen keinen Sicherheitsgurt getragen haben und ganz offenkundig diesen Leichtsinn mit dem Leben bezahlen mussten. Strößner appellierte an die tatsächlich noch in größerer Zahl vorhandenen Gurtmuffeln sich künftig zur eigenen Sicherheit konsequent anzuschnallen.

Zum Unfallgeschehen gehört auch, dass die Rettungskräfte die Unfallstelle so schnell wie möglich erreichen können. Polizeirat Ralf Bührle erläuterte, dass viele Verkehrsteilnehmer nicht wüssten, wie Rettungsgassen auf mehrspurigen Straßen zu bilden seien und dadurch oft kostbare Zeit bei der Anfahrt zu einer Unfallstelle verloren ginge. Anhand von Schautafeln wurde dargestellt, wie man sich auf zwei- und dreispurigen Straßen bei der Bildung einer Rettungsgasse zu verhalten habe.

Am Schluss der Veranstaltung stellte Polizeirat Bührle im Hof des Polizeipräsidiums ein neues Anhaltesignal bei uniformierten Einsatzfahrzeugen vor, dessen Wirkungsweise und Akzeptanz ab sofort von der Polizei in Augsburg und Nordschwaben getestet wird.

In der nachfolgenden PDF-Datei finden sie Aufschlüsselungen und Auswertungen zum Verkehrsunfallgeschehen 2013 im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Nord.


Zum Downloaden


 

 

 

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