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16.11.2017, PP Schwaben Nord


Clever im Alter - eine Aktion der Kriminalpolizei Augsburg


Immer wieder werden gerade ältere Menschen Opfer von Trickdiebstählen oder -betrügereinen. Rücksichtslose Täter nutzen gezielt das Vertrauen oder die Unwissenheit von Seniorinnen und Senioren aus. Zudem zeigt die demographische Entwicklung, dass die Menschen immer älter werden und, dass es aufgrund von oftmals fehlenden Bindungen innerhalb der Familie immer mehr alleinstehende Senioren gibt.


Viele ältere Menschen sind mit moderner Kommunikationselektronik oder Bankautomaten überfordert oder haben Berührungsängste. Aus dieser Situation heraus werden leider oft große Geldsummen zuhause aufbewahrt. Eine Tatsache, die durch rücksichtslose Täter ausgenützt wird.

Mit am bekanntesten ist der sog. „Enkeltrick“, bei dem ältere Menschen durch die Vorspiegelung des Täters, der sich als Enkel, Neffe oder sonstiger Verwandter ausgibt, veranlasst werden, große Geldsummen bei ihrer Bank abzuheben und auszuhändigen. Aber auch durch angebliche Handwerker, die den Zugang zu Wohnungen älterer Menschen durch erfundene Geschichten erlangen und anschließend mitunter hohe Geldbeträge entwenden, werden die Seniorinnen und Senioren geschädigt. Nicht selten liegen die durch die Täter erlangten Geldsummen in fünf- oder gar sechsstelligen Bereichen.

Derartige Fälle werden durch die Kripo Augsburg bearbeitet. Aus den Erfahrungen der Sachbearbeitung heraus haben Beamte der Kripo die Aktion „Clever im Alter“ entwickelt. Die Aktion basiert auf eine umfassende Information möglicher Opfer, setzt aber auch auf die Mithilfe von Banken und Sparkassen. Vertreter der Geldinstitute wurden umfangreich informiert und unterstützen die Polizei durch die Sensibilisierung ihrer Mitarbeiter, aber auch durch die Bereitstellung von Informationsmaterial.

In diesem Deliktsbereich gibt es eine hohe Dunkelziffer, da sich ältere Menschen vielfach schämen, dass sie „übers Ohr gehauen“ wurden und sich deswegen nicht an die Polizei oder ihre Angehörigen wenden. Bei den Ermittlungen sind die Beamten aber auf zeitnahe Hinweise angewiesen, da es sich oft um reisende Tätergruppen handelt.

Wann soll man misstrauisch werden, was soll man niemals machen? Diese Fragen werden in einem beiliegenden Flyer beantwortet, der potentiellen Opfern noch zudem Verhaltenstipps gibt. Die Polizei setzt ihre Erfahrungen aus der Sachbearbeitung von Trickbetrügereien ein und versucht diese Straftaten durch Aufklärung und Verhaltenstipps zu verhindern bzw. zu minimieren.



 

 

 

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