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08.02.2016, PP Schwaben Nord


Polizeireport - Die Tagesthemen (08.02.2016)

---Stadtbereich Augsburg---

01-Alkoholfahrt endet am Baum
02-Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
03-Sachbeschädigungen an geparkten Autos
04-Telefonzelle beschädigt

---Landkreis Augsburg---

05-Zeugensuche nach Unfallflucht

---Landkreis Donau-Ries---

06-Brand – Nachtragsmeldung



Stadtbereich Augsburg



01-Alkoholfahrt endet am Baum
Innenstadt

Am gestrigen Sonntagmorgen (07.02.2016) gegen 05.35 Uhr sollte ein Audifahrer im Bereich des Mittleren Grabens kontrolliert werden. Statt allerdings den Anhaltesignalen der Polizei Folge zu leisten, gab der Fahrer Gas und flüchtete Richtung Unterer Graben / Müllerstraße. Auf Höhe der Brückenstraße missachtete der Audifahrer eine rote Ampel, um dann mit Geschwindigkeiten deutlich über 100 km/h in Richtung Georg-Haindl-Straße weiter zu fahren.

Dort war die Fahrt für ihn dann allerdings abrupt zu Ende, nachdem er hier von der Fahrbahn abkam, den dortigen Gehweg hinauffuhr, dabei zunächst gegen ein Verkehrszeichen und anschließend gegen einen Baum prallte. Aufgrund des heftigen Aufpralls fing der Motorraum Feuer, das aber sofort mit Handfeuerlöschern abgelöscht werden konnte.

Der 26-jährige Fahrer und sein 33-jähriger Beifahrer erlitten bei dem Frontalaufprall keine ernsthaften Verletzungen, wurden aber vorsorglich zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht, wobei der Fahrer ärztliche Hilfe ablehnte und sich anschließend, entgegen dem ärztlichen Rat, wieder aus dem Klinikum entließ. Auch an der Unfallstelle selbst verhielten sich die beiden Insassen äußerst unkooperativ, was wohl auch an ihrer Alkoholisierung von 1,2 (Fahrer) bzw. 1,6 Promille (Beifahrer) lag. Beim Fahrer wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme durchgeführt, sein Führerschein wurde sichergestellt.

An dem Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 6.000 Euro.
Zum Abbinden der ausgelaufenen Betriebsstoffe wurde die Feuerwehr hinzugezogen.


02-Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
Göggingen

Sonntagmorgen (07.02.2016) gegen 06.25 Uhr befuhr ein Taxi die Friedrich-Ebert-Straße, als der 50-jährige Fahrer plötzlich ein Hindernis auf der Fahrbahn wahrnahm, dieses als solches aber zu spät erkannte und darüberfuhr. Die Fahrzeugfront des Taxis wurde dabei nicht unerheblich beschädigt, der geschätzte Sachschaden liegt bei ca. 3.500 Euro, der Fahrer blieb unverletzt. Wie sich herausstellte, hatte unbekannte Täter im Bereich zwischen der Verkehrsinsel und dem Fahrbahnrand einen ca. drei Meter langen Holzbalken auf die Straße gelegt.

In Anschluss daran kam ein junger Mann auf den Fahrer zu und teilte ihm mit, dass kurz vor dem Zusammenstoß zwei Jugendliche in Richtung Kindergarten in die Bgm.-Miehle- Straße gerannt seien.

Sachdienliche Hinweise zu den Jugendlichen, aber auch zu dem Mitteiler, der gebeten wird, sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen, nimmt die PI Augsburg Süd unter 0821/323 2710 entgegen.


03-Sachbeschädigungen an geparkten Autos
Insgesamt vier Fahrzeugbesitzer haben bei der Polizei Anzeige erstattet, nachdem ihnen über das vergangene Wochenende ihr Auto mutwillig beschädigt wurde.

Innenstadt – Teil 1

Ein silberner BMW der 3er-Reihe wurde in der Ravenspurger Straße mit einem spitzen Gegenstand an der rechten Fahrzeugseite zerkratzt. Hierbei entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1.000 Euro. Tatzeit war mutmaßlich in der Nacht von Freitag (05.02.2016) auf Samstag (06.02.2016).


Innenstadt – Teil 2

Ein Opel Astra wurde in der Herrenbachstraße offenbar ebenfalls mit einem spitzen Gegenstand an der rechten Fahrzeugseite zerkratzt. Der Schaden hier beläuft sich auf ca. 800 Euro. Tatzeit war hierbei mutmaßlich in der Nacht von Samstag (06.02.2016) auf Sonntag (07.02.2016).


Innenstadt – Teil 3

Ein schwarzer VW Touran wurde im Zeitraum vom 06.02.2016, 23.00 Uhr bis 07.02.2016, 10.45 Uhr in der Perzheimstraße geparkt. In diesem Zeitraum wurde die hintere linke Seitenscheibe des Fahrzeugs eingeschlagen, entwendet wurde allerdings nichts. Der Sachschaden beträgt ca. 300 Euro.

Hinweise zu den Sachbeschädigungen nimmt die PI Augsburg Süd unter 0821/323 2710 entgegen.


04-Telefonzelle beschädigt
Lechhausen

Im Rahmen der Streifenfahrt fiel einer Polizeistreife in der Neuburger Straße 138 eine Telefonzelle mit zersplitterter Glasscheibe in Fußhöhe auf. Die Scherben der zerstörten Verbundglasscheibe waren auf dem ganzen Gehweg verteilt. Auch hier wird davon ausgegangen, dass die Telefonzelle über das Wochenende mutwillig beschädigt wurde.

Der angerichtete Sachschaden dürfte sich auf ca. 500 Euro belaufen.

Hinweise nimmt auch hier die PI Augsburg Ost unter 0821/323 2310 entgegen.


Landkreis Augsburg



05-Zeugensuche nach Unfallflucht
Königsbrunn / B 17

Gestern (07.02.2016) wurde der APS Gersthofen eine Unfallflucht gemeldet. Nach Angaben des Geschädigten war dieser gegen 16.00 Uhr auf der B17 in Fahrtrichtung Norden (Donauwörth) unterwegs, als es zwischen den Anschlussstellen Oberottmarshausen und Königsbrunn Süd zu einem Unfall kam.

Er befand sich mit seinem Ford C-Max auf der linken Spur, als plötzlich ein BMW-Fahrer vom rechten Fahrstreifen auf seine Fahrspur wechselte. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich der Fordfahrer nach links aus, prallte dabei aber an die Mittelschutzplanke und schlitterte an dieser entlang. Dabei zog er sich nicht nur entsprechende Blechschäden, sondern auch noch ein defektes Hinterrad zu, das anschließend gewechselt werden musste, um weiterfahren zu können.

Der Fahrer des schwarzen BMW der 5er-Serie fuhr anschließend weiter, ohne sich um den angerichteten Schaden in Höhe von ca. 6.000 Euro zu kümmern.

Zeugen, die den Unfall mitbekommen haben, werden gebeten, sich unter 0821/323 1910 bei der APS Gersthofen zu melden. Möglicherweise wurde die Unfallstelle von dem nicht ortsansässigen und anscheinend ortsunkundigen Geschädigten aber auch nicht korrekt beschrieben. Es ist durchaus möglich, dass die Unfallörtlichkeit im Landsberger Bereich, oder sogar im Bereich der A96 zwischen München und Landsberg liegt, da im Zuständigkeitsbereich der APS Gersthofen bislang keine Unfallstelle mit entsprechenden Beschädigungen an der Leitplanke ausfindig gemacht werden konnte.


Landkreis Donau-Ries



06-Brand – Nachtragsmeldung
Mit Pressemeldung vom 31.01.2016 berichteten wir folgendes:
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„LÖPSINGEN – Am Sonntag, 31.01.2016, gegen 11:25 Uhr wurde bei der Integrierten Leitstelle mitgeteilt, dass es im Nördlinger Stadtteil Löpsingen brennen würde. Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr stellte es sich so dar, dass die linke Seite einer Doppelhaushälfte im Brand stand. Es handelte sich um einen Vollbrand. Über den Dachstuhl breitete sich das Feuer auch auf die rechte Doppelhaushälfte aus. Die mit insgesamt 170 Freiwilligen vertretenen Feuerwehren aus Löpsingen, Nördlingen, Pfäfflingen, Deiningen, Baldingen und Oettingen, schafften es, den Brand des Dachstuhls der Doppelhaushälfte zu löschen sowie ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbargebäude zu Verhindern. Der linke Teil der Doppelhaushäfte wurde allerdings vollständig zerstört.

Im Gebäude waren zum Zeitpunkt des Brandausbruchs der 87 Jährige Hausbesitzer und sein 63 Jahre alter Sohn. Sie waren im Wohnzimmer als sie aus dem Küchenbereich ein verdächtiges Geräusch wahrnahmen. Als sie in der Küche nachschauen wollten, hatte sich in dieser bereits starker Rauch entwickelt. Die beiden Männer konnten sich selbst ins Freie retten. Sie erlitten dabei eine Rauchvergiftung und wurden vom Rettungsdienst zur Behandlung ins Krankenhaus Nördlingen gebracht.

Die Höhe des Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden. Die Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache wurden durch den Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizei Augsburg aufgenommen.“
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Zwischenzeitlich haben die Brandfahnder der Kripo Dillingen das Brandobjekt nochmals genau untersucht und sind dabei zu dem Schluss gekommen, dass das Feuer im Schlafzimmer des Hauses ausgebrochen ist und zwar ausgehend von einer Heizdecke im Bett des Geschädigten. Als brandursächlich wird hier ein Defekt an der Elektrik der Heizdecke angenommen. Ursprüngliche Hinweise auf einen möglicherweise defekten oder unsachgemäß in Betrieb genommenen Ölofen im Bereich der Küche haben sich nicht bestätigt und können ausgeschlossen werden. Der Brandschaden wurde auf ca. 100.000 Euro taxiert.

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