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Polizei Bayern » PP Oberfranken » Wir über uns » Aufgaben » Dienststellen mit speziellen Aufgaben 29.02.2012, PP Oberfranken Die Bamberger Wasserschutzpolizeigruppe stellt sich vor:BAMBERG. Die fünf Beamten der Wasserschutzpolizeigruppe – einer Einheit der Bamberger Verkehrspolizeiinspektion – betreuen rund 60 Kilometer von der Berufsschifffahrt nutzbare Wasserstrecke, mehrere Baggerseen, und sind an Land und in den Landkreisen Bamberg und Forchheim und im unterfränkischen Bezirk bis zur Schleuse Limbach tätig. Um unnötige Zeitverzögerungen der Kapitäne zu umgehen, werden mit dem 15 Meter langen Streckenboot „WSP 42“ die Frachtschiffe und die Passagierdampfer während der Fahrt kontrolliert. Das Ergebnis dieser Routinekontrollen sind nicht selten Anzeigen wegen Fahrtzeitüberschreitungen, falsche Bemannung oder fehlende Besatzungsmitglieder. Auch technische Mängel, abgelaufene Schiffsdokumente oder Verstöße nach dem Gefahrgut- und Ausländerrecht beschäftigen immer wieder die Spezialisten der WSP, wie die Wasserschutzpolizei bei den Schifffahrtstreibenden kurz genannt wird.
Stolz ist die Bamberger Wasserschutzpolizei auf ihren neuen Streifenwagen – einen BMW X3. Sie ist Pilotdienststelle bei der bayerischen Polizei und hat bislang den ersten Streifenwagen dieser Serie erhalten. Um auf unwegsamen Gelände zu den Uferstellen oder anderen schwer erreichbaren Orten fahren zu können, hat sich dieser allradgetriebene Wagen bislang bestens bewährt. Meist sind Umweltdelikte, Unglücksfälle oder Suchaktionen der Anlass, über Stock und Stein zum Einsatzort zu fahren. Auf dem Wasser immer eine „Handbreite unter dem Kiel“ zu haben lässt sich auch ans Land übertragen, wo bei bestimmten Stellen die Bodenfreiheit des Fahrzeuges darüber entscheidet, ob die Polizei rechtzeitig zur Stelle ist.
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