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15.03.2011, PP Oberfranken


Pressemeldungen


"Lieber angeschnallt als durchgeknallt"


BAMBERG. Unterstützt durch die Firmen Marktkauf, Concord (Hersteller von Kinderautositzen) und der Werbefirma Andre drehte sich bei der Präsentation durch die Bamberger Polizei alles um das Thema "Lieber angeschnallt als durchgeknallt!" Polizeibeamte informierten und erklärten alles rund um die Gurtpflicht! Kontrollen zeigen uns täglich, dass dieses Thema immer noch nicht ernst genug genommen wird.



Mediendesigner präsentierten ihre Prüfungsarbeiten


BAYREUTH. Ziel der Verkehrssicherheitsarbeit in Bayern bis 2006, so Innenminister Dr. Günther Beckstein,war es unter anderem die Zahl der bei Verkehrsunfällen Getöteten um mindestens zehn Prozent zu verringern. Im Hinblick auf die Umsetzung setzte das Polizeipräsidium Oberfranken seit Beginn der Aktion erfolgreich auf Kooperationspartner.
Durch die Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer (HWK) für Oberfranken ergab sich die Möglichkeit, die tragenden Themen der Verkehrssicherheitsaktion medial mit Hilfe der Mediendesigner des Absolventenjahrgangs 2005 umzusetzen. Hauptsächlich ging es um die Schwerpunkte: Geschwindigkeit, Gurtpflicht, Alkohol und Drogen und die Zielgruppen der jungen Fahranfänger sowie der Motorradfahrer.
Nach der Begrüßung durch Hans Karl Bauer, dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der HWK, präsentierten die neun aus Oberfranken stammenden Mediendesigner im Rahmen einer Pressekonferenz heute in Bayreuth ihre beeindruckenden Prüfungsergebnisse.
Der Kurs übernahm bereits Ende des letzten Jahres die Aufgabe ein Konzept zu entwickeln und diese Hauptthemen mittels Video, Internet und Printmedien zu visualisieren. Das Ergebnis war "Giovanni", eine kleine eher humorvolle Geschichte um einen wirklich tollen Typen, einen Frauenheld, cool und souverän, der wegen Fahrens unter Alkohol für vier Wochen seinen Führerschein verloren hat und nun statt mit seinem Cabrio, mit einem Einkaufswagen "fahren" muss. Er ist die Hauptfigur eines Kurzclips von 40 Sekunden und findet sich silhouettenhaft als roter Faden, auch in einem Webauftritt sowie in einigen Printmedien, wieder. Flankiert wird dies noch durch zahlreiche Entwürfe von Plakaten zu den Themen, von denen einige in Kürze bereits bei der Präventionsarbeit der oberfränkischen Polizei verwendet werden. Die Designer stammen aus Pottenstein, Burgebrach, Bayreuth, Ebensfeld, Marktschorgast, Neudrossenfeld und Hof.



"Freisprechanlage lenkte mich ab" - Mit 113 Stundenkilometern geblitzt


FORCHHEIM. Trotz Dauerregens registrierten die eingesetzten Polizeibeamten an einem Mittwochnachmittag 100 Geschwindigkeitsverstöße bei einer durchgeführten Kontrolle im Rahmen der Aktion Verkehrssicherheit 2006. Unterwegs waren junge Beamte der Würzburger Bereitschaftspolizei mit Forchheimer und Bamberger Verkehrspolizeispezialisten im Großraum Forchheim. An festen Messstellen in Oesdorf und bei Effeltrich sowie bei der Begleitung der Beamten mit den Laser-Handmessgeräten verwarnten die Beamten 59 Fahrzeugführer wegen Geschwindigkeitsübertretungen. Mit den handlichen und bedienungsfreundlichen Handlaserpistolen wurde an dem Nachmittag an vielen ständig wechselnden Örtlichkeiten gemessen.
Weitere 41 Autofahrer mussten ob der massiven Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit angezeigt werden. Neben Zustimmung und Einsicht gab es auch heftige Diskussionen an den Kotrollstellen mit Betroffenen.
Bei Anwohnern waren die Polizisten allerdings ausnahmslos willkommen: In Eggolsheim und Oesdorf kamen Bürger auf die Polizisten zu, freuten sich über die Kontrollmaßnahmen und bedankten sich für das Engagement der jungen Beamten.

Mit 113 Stundenkilometer durchfuhr ein ortsansässiger Unternehmer den 70er Bereich bei Hallerndorf. Der Zunahme seines Flensburger Kontos um drei Punkte, stand eine Abnahme seines Geldbeutelinhaltes um 75 Euro entgegen. "Das Telefonieren mit der Freisprechanlage lenkte mich total ab!" war für die Beamten seine glaubhafte Begründung.

Die Gurtmoral und das verbotene Telefonieren am Steuer ließen an diesem nasskalten Frühlingstag fast keine Wünsche offen. Jeweils nur einen Verstoß während der vierstündigen Kontrollzeit stellten die Polizeibeamten fest.

Auch weiterhin wird die Bamberger Verkehrspolizei mit Unterstützung anderer Einheiten großangelegte Kontrollaktionen nach dem Motto "Wo es donnert, da blitzt es" an unfallträchtigen Streckenabschnitten durchführen.


Videodatei



Dem hochfränkischen Gurtmuffel geht es an den Kragen


Aktion "Vorsicht Crash"

Es sind 137 Todeskandidaten, die bei der großangelegten Kontrollaktion der Polizei ohne Sicherheitsgurt erwischt werden. 137 Autofahrer, die auf den Unfall-Lebensretter Nummer Eins verzichten. Eine erschreckende Bilanz, die beweist, dass trotz leichter Besserung die Gurtmoral in der Region noch immer lebensgefährlich schlecht ist. Allein im Vorjahr starben in Hochfranken bei Unfällen fünf Autofahrer, die nicht angeschnallt waren.

Ab Tempo 30 droht der Tod
Das Ergebnis ist ermutigend und erschreckend zugleich. Ermutigend, weil vier Monate nach einer ähnlichen Großaktion und erhöhtem Kontrolldruck in den einzelnen Inspektionen die Polizeiarbeit zumindest zahlenmäßig erfolgreich ist. Bei der aktuellen Aktion wurden bedeutend weniger Gurtmuffel aus dem Verkehr gezogen als im Oktober 2004.


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