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07.03.2011, PP Niederbayern


Trickreiche Diebe lauern überall - Informationen und Verhaltenstipps der Polizei

Die Hektik und drangvolle Enge des vorweihnachtlichen Geschehens, sei es auf Straßen und Plätzen, in Geschäften oder öffentlichen Verkehrsmitteln nutzen Trickdiebe, um leicht und problemlos an das Geld der Mitbürger zu gelangen. Vielfältig sind dabei die Maschen, mit denen die Diebe ihre Opfer umgarnen oder ablenken.


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Um dem vorzubeugen hat die Polizeidirektion Regensburg die gängigsten Tricks aufgelistet, mit dem Ziel, die Bürger zu sensibilisieren und so vor finanziellem Schaden zu bewahren.

Der "Rempeltrick"
Im Gedränge wird das spätere Opfer angerempelt oder "in die Zange" genommen. Beim Einsteigen in einen Bus stolpert der Vordermann, er bückt sich oder bleibt plötzlich stehen. Während das Opfer aufläuft und somit abgelenkt ist, greift ein Komplize blitzschnell zu.

Der "Drängeltrick"
In vollen öffentlichen Verkehrsmitteln rückt der Dieb unangenehm dicht an das Opfer heran, das ihm absichtlich den Rücken zuwendet, womit unbewusst Hand- oder Gesäßtasche griffbereit angeboten werden.

Der "Stadtplantrick"
Fremde fragen das Opfer nach dem Weg, wobei sie mit einen ausgebreiteten Stadtplan das Sichtfeld einengen. Während sich der Angesprochene orientiert, plündern Mittäter die Hand- oder Umhängetasche.

Der "Beschmutzertrick"
Insbesondere Weihnachtsmärkte sind hierfür geradezu prädestiniert. Das Opfer wird "versehentlich" mit Senf, Ketchup oder einem Getränk bekleckert. Beim wortreichen Reinigungsversuch verschwindet aus der Manteltasche die Geldbörse auf Nimmerwiedersehen.

Der "Hochhebetrick"
Der „Hellseher“ tritt an sein Opfer heran mit der Aussage, dessen Gewicht schätzen zu können, indem er ihn hochhebt. Dabei zieht entweder der Schätzende selbst oder ein Komplize die Geldbörse aus Gesäß- oder Jackentasche.

Der "Blumentrick"
Vielleicht gerade jetzt zur Vorweihnachtszeit sehr opportun ist dieser Trick. Ein Fremder verschenkt eine Blume wobei er die so Angesprochene freundlich umarmt. Was als nette Geste gewertet, stellt sich später als Diebstahl heraus, denn während des Umgarnens verschwinden Brieftasche oder Geldbörse.

Abschließend sei noch der "Taschenträgertrick" erwähnt. Dem fallen vor allem ältere Mitbürger leicht zum Opfer. Im Vorfeld ausgespähte Frauen werden auf ihrem Heimweg angesprochen. Ein offensichtlich hilfsbereiter Mann bietet sich an, die schwere Einkaufstasche zu tragen. Am Ziel angelangt, wird die Tasche schnell in das gewünschte Stockwerk getragen. Erst später bemerken die so Geprellten, dass sie einem Trickdieb zum Opfer fielen der es nur auf die Barschaft in der Tasche abgesehen hatte.

Diese Auflistung erhebt verständlicherweise keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Immer neue Möglichkeiten denken sich die Diebe aus, um an das Geld Gutgläubiger zu gelangen. Weitere Hinweise und Verhaltensregeln findet der Interessierte unter www.polizeiberatung.de <http://www.polizeiberatung.de>.


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