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14.07.2011, PP Oberfranken
Jugendkontaktbeamte in Oberfranken
Junge Leute haben Probleme und machen manchmal Probleme. Immer öfter wird deshalb die Polizei gerufen oder es werden neue Verbote erlassen. Die Fähigkeit, vielleicht auch die Bereitschaft, sich mit den Problemen von Kindern auseinander zusetzen, scheint weiter zu sinken.
Der Jugendkontaktbeamte ist ein Angebot der Polizei für: - Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene - Erzieher, Lehrer, Jugendleiter und andere Personen, die mit jungen Menschen arbeiten
Ein Team von Beamten steht rund um die Uhr zur Verfügung. Das Alter für den ersten "Kontakt" mit der Polizei wird immer niedriger.
- Wir nehmen die Sorgen von jungen Leuten ernst. - Wir wollen die Akzeptanz der Polizei bei jungen Leuten erhöhen. - Wir wollen Probleme aus der Welt schaffen, bevor sie zu handfesten Schwierigkeiten werden.
Jugendkontaktbeamte bei den Polizeiinspektionen im:
Das ist ein Fall für den Jugendkontaktbeamten!
Zum Beispiel
- Stress mit Erwachsenen
- unverständliche Verbote und Verordnungen werden erlassen, die die Freiräume von Kindern und Jugendlichen einschränken
- Kinder und Jugendliche fühlen sich von der Polizei ungerecht behandelt
Bei allgemeinen Fragen zu
- Kriminalität
- Gewalt
- legalen und illegalen Drogen
- Straßenverkehr
- Jugendveranstaltungen etc.
Wenn Kinder oder Jugendliche HILFE brauchen, weil sie
- selbst Opfer von Gewalt, Kriminalität oder Missbrauch wurden,
- sich von Erwachsenen oder anderen Jugendlichen bedroht fühlen.
Wie arbeiten wir?
Die Jugendkontaktbeamten sind junge Polizeibeamte, die in der Regel ihren Dienst in Uniform im Schichtbetrieb absolvieren. Sie sind bestrebt, mit Kindern und Jugendlichen einen guten Kontakt herzustellen, Berührungsängste zu senken und ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis aufzubauen. Unser wichtigstes Ziel ist das persönliche Gespräch. Dabei gilt: Je früher das Gespräch stattfindet, desto besser. Im einzelnen können wir Informationen zur Rechtslage, unsere langjährigen Erfahrungen und eine neutrale Position anbieten. Gibt es Konflikte, versuchen wir zu vermitteln.
| Was können wir nicht? |
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Ein Auge zudrücken, wenn eine konkrete Straftat vorliegt. Als Polizeibeamte sind wir an das Legalitätsprinzip gebunden, d. h. dass wir im konkreten Fall eine Anzeige erstatten müssen. |
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Sozialarbeit leisten. Wir wollen und können die Arbeit von sozialen Diensten nicht ersetzen. Allerdings können wir auf Wunsch entsprechende Kontakte herstellen. |
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Rechtsberatung im Sinne des Rechtsberatungsgesetzes |
mehr zum Thema
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Wenn du klaust, bist du dabei !?
Der Videofilm
- zeigt die Folgen eines Ladendiebstahls in chronologischem Ablauf. Vom "Anstiften" und "Erwischen", von den Maßnahmen der Polizei bis hin zur Gerichtsverhandlung und deren Ausgang.
- soll in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden und hat ein pädagogisches Ziel: "Die Verhinderung von Ladendiebstählen".
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Projekt "Leben"
Einwöchige Ausstellung an weiterführenden Schulen, um Fahranfänger mit den Gefahren des täglichen Lebens zu konfrontieren.
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EVA - Ernstnehmende Verkehrssicherheits-Arbeit
Wissen Sie, dass junge Fahranfänger zwischen 18 und 21 Jahren überproportional am Verkehrsunfallgeschehen beteiligt sein?
Und wussten Sie, dass empirische Untersuchungen zum Verkehrsunfallgeschehen eine besondere Unfallgefährdung einer 37-prozentigen Teilgruppe junger Erwachsener festgestellt haben?
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