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11.01.2017, PP Oberfranken


Achtung Schockanrufe!


Immer wieder kommt es in vielen oberfränkischen Landkreisen zu den so genannten "Schockanrufen", mit dem Betrüger an die Ersparnisse von Bürgern wollen. Die Polizei rät zur Vorsicht.


Vorgehen der Täter:


Eine Person gibt sich am Telefon als Rechtsanwalt, Polizist oder Arzt aus und teilt mit, dass ein Verwandter einen Unfall verursacht habe. Ein Kind sei schwer verletzt worden und müsse sofort operiert werden. Der Verwandte würde außerdem sofort verhaftet. Zur Regulierung dieser Angelegenheit werden Sofortzahlungen von mehreren tausend Euro gefordert. Oft werden die Geschädigten auch zu einem Rückruf auf eine Mobilfunknummer veranlasst. Unter der angegebenen Rückrufnummer meldet sich dann jeweils ein angeblicher Polizeibeamter, der den Sachverhalt bestätigt und so die Geschädigten zu einer Geldübergabe bewegt.

Eine andere Variante ist, dass ein naher Angehöriger selbst Opfer eines Verkehrsunfalles oder eines tragischen Ereignisses geworden ist und für die medizinische Versorgung dringend Bargeld benötigt wird.

Die Geldübergabe erfolgt entweder durch Komplizen, die während des Gesprächs mit dem Betrüger an der Haustüre klingeln und sich das Geld aushändigen lassen oder der Angerufene das Geld mittels Bezahlsystemen zumeist ins Ausland transferieren soll.


Wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt, dann rufen Sie die Polizei unter der Notrufnummer 110!


Die Oberfränkische Polizei warnt vor einem weiteren Auftreten der Betrüger und rät:

  • Lassen Sie keine fremden Personen in die Wohnung.
  • Seien Sie also misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht kennen.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. Fragen Sie bei einem solchen Telefonat nach persönlichen Daten/ Erlebnissen, die nur Ihr Verwandter beantworten kann.
  • Rufen Sie die Ihnen bekannte Nummer Ihres Verwandten an.
  • Ziehen Sie im Zweifelsfall Familienmitglieder oder unverzüglich die Polizei hinzu.
  • Übergeben Sie niemals Geld noch Wertsachen an Ihnen unbekannte Personen.

Helfen Sie mit!


Link zu den ...

Wenn Sie Opfer geworden sind, wenden Sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.

Informieren Sie auch Bekannte und Senioren in Ihrem Umfeld, die der deutschen Sprache nicht ausreichend mächtig sind und sich deshalb in den Medien nicht über diese Betrugsmasche informieren können.



mehr dazu ...


Sicherheitstipps für Seniorinnen und Senioren

Informationsbroschüre unter www.polizei-beratung.de


Tipps für Bankmitarbeiter

Polizeiliches Merkblatt für Mitarbeiter von Banken und Geldinstituten aus www.polizei-beratung.de


Betrüger und Straftaten

Wie kann ich mich schützen? Merkblatt des BLKA



 

 

 

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