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10.08.2011, PP Oberbayern Nord
Tote Wanderin Opfer eines Gewaltverbrechens - Soko Kaltenbrunn bittet weiter um Hinweise
EGMATINGER FORST, KALTENBRUNNER SCHLAG, LKR.EBERSBERG. Aufgrund eines aktualisierten Obduktionsergebnisses steht nun für die Ermittler fest, dass die im Egmatinger Forst (Kaltenbrunner Schlag) aufgefundene tote Wanderin das Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Aus ermittlungstaktischen Gründen kann die Soko derzeit die Art der Tötungshandlung nicht veröffentlichen. Es stehen auch noch weitere Obduktionsbefunde aus.
Dem Aufruf durch die Medien die Polizei mit sachdienlichen Hinweisen zu unterstützen, kamen bisher rund 20 Personen nach. Aus dem Inhalt der Hinweise ergibt sich derzeit keine konkrete Spur auf einen möglichen Täter. Soweit die Ermittlungsbeamten nachvollziehen konnten, haben sich zur Wanderung rund 530 Personen angemeldet. Dem Angebot des Veranstalters, eine Wanderkarte ausgefüllt mit Personalien zurück zu geben folgten rund 80 Teilnehmer. Weitere Wanderer dürfte sich auch ohne Anmeldung an der fraglichen Wanderveranstaltung am 07.06.09 beteiligt haben.
Trotz zweitägiger intensiver Absuche des Egmatinger Forstes konnte weder die Kleidung noch andere klar zuordbare persönliche Gegenstände des Opfers aufgefunden werden. Auch der verwendete schwarze Rucksack der Marke Picard bleibt verschwunden.
Die Ermittler bitten weiterhin alle Teilnehmer der Wanderung oder sonstige Zeugen sich bei der Kripo unter der bereits veröffentlichten Nummer des Hinweistelefons 08122/968-380 zu melden.
Wie bereits gestern weisen wir nochmals darauf hin, dass die Bevölkerung auch die Möglichkeit hat jederzeit auf der Homepage des Polizeipräsidium Oberbayern Nord, www.polizei-oberbayern-nord.de, den aktuellen Sachstand nachzulesen. Ein spezielles Hinweisformular bietet zudem die Möglichkeit der Kripo online nähere Informationen zum Sachverhalt zu übermitteln.
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