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04.02.2016, PP Oberfranken


Verkehrspolizisten beenden gefährliche Busfahrt

A9 / BAYREUTH. Wegen massiver Schieflage zog eine Streife der Verkehrspolizei am Mittwochmorgen auf der Autobahn A9 einen bulgarischen Linienbus aus dem Verkehr. Bei der Kontrolle stellten die Beamten erhebliche Sicherheitsmängel fest.


Der stark zur Seite geneigte Reisebus fuhr gegen 9 Uhr in Richtung Berlin und erregte die Aufmerksamkeit der Bayreuther Verkehrspolizisten, die das Fahrzeug auf dem Rastplatz Sophienberg einer genaueren Überprüfung unterzogen. Den Grund für die Schräglage mussten die Beamten nicht lange suchen. Am Bus fehlte jegliche Federung, sodass die Reifen an den Kotflügeln streiften.

Aufgrund des äußerst gefährlichen Mangels, beendeten die Verkehrspolizisten die Reise noch an Ort und Stelle. Wie sich nur wenig später herausstellte, war das Fahrzeug der Linie Sofia-Hamburg bereits seit längerer Zeit in dem verkehrsunsicheren Zustand unterwegs.

Für die 20 Fahrgäste musste der bulgarische Unternehmer eine Rückreise arrangieren. Bis zur Instandsetzung des Reisebusses, untersagten die Beamten dem 55 Jahre alten Fahrer die Weiterfahrt. Zum hohen Bußgeld wird wohl auch noch eine entsprechende Rechnung der Werkstatt hinzukommen.


© Bayerische Polizei Nach oben Diese Seite ausdrucken Diese Seite den Favoriten hinzufügen

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