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30.06.2017, PP Oberfranken


SOKO »Inn» veröffentlicht neue Informationen – unbekannter Anrufer gesucht

Die umfangreichen Ermittlungen der SOKO »Inn« nach dem Gewaltverbrechen an dem 88-jährigen Senior werden sowohl in Bayreuth, als auch mit dem Schwerpunkt im Bereich Crailsheim intensiv fortgeführt. Derzeit laufen noch zahlreiche Überprüfungen. Wichtige Hinweise erhoffen sich die Kripobeamten auch nach wie vor aus der Bevölkerung, sie könnten mit ihren Mitteilungen bereits vorliegende Erkenntnisse mit bestätigen oder wichtige neue Ermittlungsansätze liefern.



12. April 2017 Crailsheim, Baden Württemberg --

Am späten Abend des 12. April 2017, gegen 23.15 Uhr, fanden Polizeibeamte nach einer telefonischen Mitteilung den schwerstverletzten und nicht mehr ansprechbaren 88 Jahre alten Rentner in seinem Wohnanwesen in der Innstraße in Bayreuth auf. Der Senior starb zwei Tage später im Krankenhaus.

Seit dem Gewaltverbrechen, das strafrechtlich die Tatbestände des Mordes in Verbindung mit schwerem Raub erfüllt, arbeiten rund 30 Kripobeamten mehrerer oberfränkischer Dienststellen auf Hochtouren an der Aufklärung. Die Beamten sind hierfür nicht nur in Oberfranken und Bereich Crailsheim sondern auch abhängig von neuen Erkenntnissen im ganzen Bundesgebiet unterwegs.

Kripo sucht unbekannten Anrufer

An dem Tatabend ging kurz nach 23 Uhr der Notruf beim Lagezentrum des Polizeipräsidiums Aalen ein. Wie die Ermittlungen ergaben, wurde der Anruf von einem öffentlichen Münzfernsprecher am Bahnhof in Crailsheim, Baden-Württemberg, getätigt. Der gebrochen deutsch sprechende Anrufer gab dort unter anderem an, dass in Bayreuth, Innstraße, ein alter Mann überfallen und schwer verletzt worden sei. Daraufhin fuhren die oberfränkischen Polizisten sogleich zu dem Anwesen, wo sie den Senior mit erheblichen Verletzungen auffanden.
Wie die Kripobeamten der SOKO ermitteln konnten, war dieses Telefonat das einzige, das an dem Mittwoch, im Zeitraum von 16 Uhr bis Mitternacht, von dem Münzfernsprecher getätigt wurde.

Im Rahmen der umfassenden Ermittlungen der Sonderkommission ist für die Beamten von großem Interesse, um wen es sich bei dem unbekannten Anrufer handelt, der möglicherweise ein wichtiger Zeuge sein könnte. Darum bitten sie auch die Bevölkerung um Mithilfe.


Bevölkerung kann weiterhin Notruf abhören

Die Beamten der SOKO »Inn« erhoffen sich nach wie vor mit der Veröffentlichung des Notrufs, Hinweise auf die Identität des unbekannten Mannes zu erhalten.

Die Beamten der SOKO »Inn« bitten um Ihre Mithilfe:

• Wer hat am Mittwoch, 12. April 2017, zwischen 16 Uhr und 23 Uhr oder bereits in den Tagen zuvor im Bereich der Innstraße im Stadtteil Roter Hügel oder auch in den angrenzenden Stadtteilen Meyernberg, Kreuz, Altstadt oder in Richtung Innenstadt verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge beobachtet?

• Bei wem haben Personen am Tattag oder den Tagen zuvor versucht, unter einem Vorwand ins Haus beziehungsweise in die Wohnung zu gelangen?

• Wer hat an dem Tattag, insbesondere um etwa 23 Uhr, in 74564 Crailsheim eine Person an dem Münzfernsprecher am Bahnhof, in der Nähe des Gleises 1, gesehen?

• Wer hat im Umfeld des Bahnhofes in Crailsheim zu dieser Zeit als Fahrer eines Taxis oder Busses Fahrgäste abgesetzt oder aufgenommen?

• Wer glaubt den Mitteiler des Notrufs zu kennen oder kann Hinweise auf seinen Aufenthaltsort geben?

• Der Mann, der den Notruf abgesetzt und damit versucht hat, das Leben des Rentners zu retten, wird dringend gebeten, sich bei der SOKO Inn“ zu melden.

Hinweise nimmt die SOKO »Inn« unter der Hinweistelefonnummer 0921/506-2433 entgegen.


Über die kostenfreie Tel.-Nr. 0800/7766310 können Sie den Notruf anhören und sich auf Wunsch anschließend zum Hinweistelefon weiterleiten lassen.

Zudem ist ein Hinweistelefon eingerichtet, das rund um die Uhr für die Bevölkerung erreichbar ist. Unter der Tel.-Nr. 0921/506-2433 kann Jedermann Hinweise an die SOKO »Inn« weitergeben.




Audiodatei

Wer erkennt den unbekannten Anrufer?


10.000 Euro


Kriminalpolizeiinspektion Bayreuth
Ludwig-Thoma-Straße 6
95447 Bayreuth

Telefon: 0921/506-0
Fax: 0921/506-2409
Die Polizei ist auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen. Bitte verwenden Sie unser Hinweisformular.

Hinweisformular  |  Tip-off form

Für eilige Informationen wählen Sie bitte Notruf 110 oder wenden sich direkt an die sachbearbeitende oder jede andere Polizeidienststelle.




 

 

 

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