Polizei Bayern » PP Oberbayern Nord » Verkehr » Statistik

24.09.2015, PP Oberbayern Nord


Verkehrsunfallentwicklung 2010 im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord

Trotz leicht steigenden Zahlen bei den Verkehrsunfällen zieht das Polizeipräsidium Oberbayern Nord ein positives Resumee. Die Zahl der Verkehrstoten sind weiter im Abwärtstrend und auch die Alkoholunfälle sind rückläufig.


Die Verkehrsbilanz 2010


Die Unfallstatistik der einzelnen Landkreise


Unfallentwicklung


Die Verkehrsentwicklung des Jahres 2010 im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord zeigt eine leicht steigende Entwicklung bei den Gesamtunfallzahlen. Es wurden

42.050 Verkehrsunfälle

(39.336) - Vorjahreswerte in Klammern - im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord aufgenommen. Dieser Bereich umfasst die zehn Landkreise Erding, Freising, Ebersberg, Dachau, Starnberg, Landsberg a. Lech, Fürstenfeldbruck, Eichstätt, Pfaffenhofen a. d. Ilm, Neuburg-Schrobenhausen und die Stadt Ingolstadt. Wesentlichen Anteil an diesem leichten Anstieg der Unfallzahlen hatten insbesondere die Unfälle, die auf winterliche Straßenverhältnisse zurückzuführen waren. Allein 2.450 Verkehrsunfälle (964) wurden mit der Unfallursache Schnee- und Eisglätte erfasst, 154,14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Bei 6.333 (6.083) Verkehrsunfällen entstand Personenschaden, wobei 8.654 (8.126) Personen verletzt wurden.

Im Jahr 2010 verloren 92 Menschen auf den Straßen im Präsidialbereich Oberbayern Nord ihr Leben, 1 Person weniger als im Vorjahr. Dies entspricht einem Rückgang von 1,07 Prozent.


Hauptunfallursachen


Räumliche Aufteilung der Unfälle


24.266 Verkehrsunfälle ereigneten sich innerorts, dabei wurden 19 Menschen getötet. Außerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich 17.784 Verkehrsunfälle mit 73 Toten.

Die Todesopfer auf Autobahnen gingen von 13 auf 9 zurück. Mit 28 Todesopfern, davon 25 außerorts, waren die Staatsstraßen bei den tödlichen Verkehrsunfällen am höchsten belastet, gefolgt von den Bundesstraßen mit 24 (davon 20 außerorts) und den Kreisstraßen mit 16 (davon 12 außerorts).
Somit ereigneten sich zwar 57,7 % der Verkehrsunfälle innerorts, jedoch sind 79,35 % der Todesopfer auf klassifizierten Außerortsstraßen zu beklagen.


Verkehrsunfalltote


Der erfreuliche Rückgang bei den Unfalltoten konnte auch im Jahr 2010 fortgesetzt werden. Die Opferzahlen 2010 gingen erneut leicht zurück. Wurden 2009 im Präsidialbereich noch 93 Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr getötet, waren es im Jahr 2010 nur noch 92 Todesopfer. Der Rückgang um 1,07 Prozent ist insbesondere auf einen Rückgang der Todesopfer bei den Fußgängern – ein Minus von 90,91 Prozent - zurückzuführen.



Zwei Menschen wurden bei einem schweren Verkehrsunfall am 09. September 2010 auf der B 17 bei Igling getötet, drei weitere zum Teil schwer verletzt. Drei Personen hatten den lebensrettenden Sicherheitsgurt nicht getragen. Gegen 6 Uhr überholte eine 28-jährige Autofahrerin auf der B 17 in Richtung Landsberg ein vorausfahrendes Fahrzeug und verlor dabei die Kontrolle über ihren Wagen. Sie prallte zunächst in die Mitteilleitplanke und kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab. Die Frau wurde dabei nur leicht verletzt. Ein 34-jähriger BMW-Fahrer, der in der Gegenrichtung unterwegs war, erlitt durch auf der Fahrbahn liegende Fahrzeugteile der Frau einen Reifenplatzer. Er kam ins Schleudern und überschlug sich mehrmals mit seinem Wagen. Da er und zwei seiner Mitfahrer nicht angegurtet waren, wurden sie aus dem Fahrzeug geschleudert. Der 34-Jährige wurde dabei sofort getötet. Ein 29-jähriger Mitfahrer wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert und verstarb wenige Stunden später im Krankenhaus. Die angegurtete Beifahrerin im BMW wurde schwer verletzt und musste von der Feuerwehr aus dem Wagen befreit werden. Insgesamt befanden sich fünf Personen im Fahrzeug des 34-Jährigen. Gegen die 28-jährige Autofahrerin wurde wegen Fahrlässiger Tötung ermittelt.


Alkohol und Drogen



2010 war bei 660 (698) Verkehrsunfällen Alkohol unfallursächlich. Dies stellt einen Rückgang von 5,44 Prozent dar. Bei diesen Unfällen wurden 380 Per-sonen verletzt. 9 Menschen fanden dabei den Tod.
Die Unfälle unter Drogeneinfluss stiegen von 31 auf 33 an und bewegen sich damit weiterhin, verglichen mit den Alkoholunfällen, auf deutlich niedrigem Niveau. Bei den 33 Unfällen wurden 19 Personen verletzt und 1 Person getötet.

Übermäßiger Alkoholkonsum war am 27. Juli 2010 Ursache für einen tödlichen Verkehrsunfall bei Penzing im Landkreis Landsberg a. Lech. Gegen 8 Uhr morgens kam dort auf der Verbindungsstraße von Kaufering in Richtung Epfenhausen ein 19-jähriger Fiatfahrer aus dem Landkreis Landsberg auf die Gegenfahrbahn und streifte zunächst den entgegenkommenden Fiat einer 48-jährigen Frau. Anschließend prallte er frontal in einen dahinter fahrenden Nissan einer 37-jährigen Frau. Während der 19-Jährige bei dem Zusammenstoß nur leicht verletzt wurde, erlitten seine zwei Mitfahrer im Alter von 17 und 18 Jahren und die 37-jährige Frau im Nissan schwerste Verletzungen. Sie wurden mit Rettungshubschraubern in verschiedene Kliniken gebracht. Der 17-Jährige Mitfahrer im Fiat des 19-Jährigen erlag noch am gleichen Tag seinen schweren Verletzungen. Eine Blutuntersuchung bei dem jungen Fahrer ergab über 1,5 Promille.


Junge Fahranfänger


Zum Vergrößern bitte klicken

Die jungen Fahranfänger im Alter von 18 bis 24 Jahren waren an

4.915 Verkehrsunfällen

(4.663) beteiligt. Dies stellt einen Anteil von 11,7 Prozent an der Summe aller Unfälle dar. Dabei wurden 2.926 (2.846) Unfälle durch die jungen Fahrer verursacht. 29 (24) Menschen fanden bei den durch diese Altersgruppe verursachten Unfällen den Tod (31,5 % aller Getöteten). 22 (18) Getötete waren selbst junge Verkehrsteilnehmer. 2.309 Personen wurden bei diesen Unfällen verletzt.

Die Unfallzahlen zeigen erneut, dass die jungen Fahrer, die selbst nur etwa
8 % der Bevölkerung stellen, überpro-portional an schweren Verkehrsunfällen beteiligt sind.

Auch die Beteiligung von 26,4 Prozent an den Geschwindigkeitsunfällen und 34,1 Prozent an den Alkoholunfällen ist ein Beweis für die verhängnisvolle Risikobereitschaft der jungen Fahrer.


Begleitetes Fahren mit 17


Die Beteiligung der jungen Fahrer, die am Begleiteten Fahren mit 17 Jahren teilnehmen, liegt mit 24 (42) Verkehrsunfällen sehr niedrig. 17 (22) dieser Unfälle wurden durch diese Gruppe verursacht. Bei den Unfällen wurde niemand getötet. Dies bestätigt, dass mit dem Begleiteten Fahren mit 17 keine neue Gefahrenquelle geschaffen wurde, sondern dass die jungen Verkehrsteilnehmer unter Beobachtung einer Aufsichtsperson wichtige Erfahrungen im Straßenverkehr sammeln können.


Gurt- und Helmpflicht



23 der insgesamt 92 Todesopfer waren nachweislich nicht angegurtet. Damit waren 25 % (21,5 % im Vorjahr) der Todesopfer nicht angeschnallt. Ein getöteter Zweiradfahrer trug nicht den vorgeschriebenen Schutzhelm.

Tödlich endete am 21. April 2010 für einen 18-jährigen Fahranfänger aus dem Landkreis Dachau eine Fahrt von Puchschlagen nach Kreuzholzhausen im Landkreis Dachau. Kurz vor 17 Uhr verlor der junge Mann mit seinem BMW Mini auf der Kreisstraße aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen und geriet auf das Seitenbankett. Beim Gegenlenken kam er nach einer Schleuderbewegung nach links von der Fahrbahn ab und überfuhr dabei eine Böschung. Nach einer Kollision mit einem Baumstumpf hob der Fahranfänger mit seinem Wagen ab und kollidierte in etwa 2,50 Meter Höhe mit zwei Bäumen. Da der junge Mann nicht angegurtet war, wurde er beim Aufprall durch das Fahrerfenster geschleudert. Er war sofort tot. Die Fahrerlaubnis hatte er erst wenige Wochen zuvor erworben.


Motorradunfälle


Die Beteiligung der Motorradfahrer am Unfallgeschehen stieg von 693 auf 728. Dies entspricht einem Anstieg von 5,05 %. Dabei wurden 13 (14) Kradfahrer getötet. Erfreulicherweise ging die Zahl der getöteten Motorradfahrer damit erneut zurück.

Waren es 2009 noch 136 Unfälle mit Toten und Schwerverletzten, bei denen die Kradfahrer schuldhaft beteiligt wa-ren, lag diese Zahl 2010 bei 148 (+ 8,8%). Bei diesen durch die Krad-fahrer verursachten Unfällen wurden 7 (12) Menschen getötet.

Die häufigsten Unfallursachen bei Motorradunfällen waren erneut zu hohe Geschwindigkeit, Fehler beim Überholen und fehlender Sicherheitsabstand.


Schulwegunfälle



Die Entwicklung der Schulwegunfälle in Bayern ist grundsätzlich positiv. Verunglückten noch Mitte der 70er Jahre bis zu 35 Kinder auf ihrem Schulweg tödlich, so konnte diese Zahl in den Jahren 1995, 2001 und 2006 auf Null gesenkt werden. Im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord ereigneten sich im Jahr 2010 ins-gesamt 82 Schulwegunfälle, 16 weni-ger als im Vorjahr. Daraus errechnet sich ein prozentualer Rückgang von 16,33 Prozent.

Ein Schulkind wurde im vergangenen Jahr auf dem Weg zur Schule getötet. 147 Kinder wurden bei Schulwegunfällen verletzt, 38 mehr als im Vorjahr. Dies entspricht einem Anstieg von 34,86 Prozent.

Zu einem folgenschweren Schulwegunfall kam es am 25. Oktober 2010 in der Oskar-von-Miller-Straße in Fürstenfeldbruck. Ein 11-jähriges Mädchen war kurz nach 7 Uhr zusammen mit ihrem 15-jährigen Bruder mit dem Rad auf dem Weg zur Schule. Beim Abbiegen in den Bahnhofsparkplatz musste das Mädchen aufgrund von Gegenverkehr anhalten und wurde dabei von einem nachfolgenden 60-jährigen Lastwagenfahrer übersehen. Der Mann erfasste das Mädchen, das durch die Wucht des Aufpralls gegen ein entgegenkommendes Auto geschleudert wurde. Ein Rettungshubschrauber brachte die 11-Jährige mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus nach Schwabing, wo sie zwei Tage später verstarb.


Schwerverkehr


Die Bundesrepublik Deutschland ist Transitland Nr. 1 in Europa. Zur Abwicklung des überörtlichen Individualverkehrs verfügt Deutschland über ein Straßennetz von über 231.000 Kilometer Länge. Davon entfallen zur Zeit rund 53.400 Kilometer (23 %) auf Bun-desfernstraßen, die sich in rund 12.500 Bundesautobahnen und rum 41.000 Kilometer Bundesstraßen aufgliedern. Auch im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord kommt insbesondere diesen Straßen im Hinblick auf die Abwicklung des Schwerverkehrs eine hohe und ständig wachsende Bedeutung zu. Diese Tatsache spiegelt sich auch in der Verkehrsunfallentwicklung wider.

Im Jahr 2010 ereigneten sich 2.784 (2.378) Verkehrsunfälle, bei denen Schwerverkehrsfahrzeuge beteiligt waren. Dabei wurden 1.078 (888) Personen verletzt und 27 (21) getötet. Dies entspricht einem Anstieg der Unfallzahlen von 17,1 Prozent.
In 72,4 %, nämlich bei 2.016 Unfällen, war der Schwerverkehr der Verursacher , 14 Menschen wurden bei diesen Unfällen getötet. Dies entspricht einem deutlichen Zuwachs von 100 Prozent.


Verkehrsüberwachung



Die polizeiliche Verkehrsüberwachung orientiert sich nach einem international anerkannten Prinzip: Je stärker das subjektive Empfinden des Verkehrsteilnehmers ist, entdeckt zu wer-den, desto eher ist er bereit, sich gesetzeskonform zu verhalten. Sie ist daher als wichtiger Beitrag anzusehen, die Unfallzahlen niedrig zu halten und schwere Verkehrsunfälle zu verhüten. Die Überschreitung der Geschwindigkeit stellt auch 2010 eine der Hauptun-fallursachen, insbesondere bei schweren Unfällen, dar. Im vergangenen Jahr wurden im Bereich Oberbayern Nord insgesamt 165.925 Verkehrsteilnehmer wegen Geschwindigkeitsverstößen verwarnt oder angezeigt. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Ursache Geschwindigkeitsüberschreitung stieg dennoch von 2.632 auf 3.558 (+35,2%) an.

Auch im Bereich der Schwerverkehrs- und Nutzfahrzeugkontrollen setzt das PP Oberbayern Nord angesichts der steigenden Unfallzahlen auf verstärkte Kontrollen. Im Jahr 2010 wurden ins-gesamt 29.334 Fahrzeuge kontrolliert. Davon wurden 9.483 Fahrzeuge beanstandet. Unter den beanstandeten Nutzfahrzeugen befanden sich 561 Kraftomnibusse. Darüber hinaus wurden 825 Gefahrguttransporte einer Kontrolle unterzogen. 256 dieser Fahrzeuge mussten beanstandet werden, in 103 Fällen wurde die Weiterfahrt der Gefahrguttransporte unterbunden.

Das Fahren unter Alkohol-/Drogeneinfluss stellt ebenfalls eine häufige Ursache bei Unfällen mit schweren Folgen dar. 2010 wurde deshalb von den Beamten des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord bei 2.483 Fahrzeugführern die Weiterfahrt unterbunden und Anzeige erstattet, da sie unter Alkoholeinfluss standen.
In 536 Fällen wurde eine Trunkenheitsfahrt noch vor Antritt durch Wegnahme des Fahrzeugschlüssels unterbunden, ohne dass strafrechtliche Konsequenzen folgten.

Bei 33 (31) Unfällen wurden bei einem der Beteiligten Drogen im Blut festgestellt. 19 (16) Personen wurden dabei verletzt. Eine Person kam dabei ums Leben.

Wegen sonstiger Verkehrsstraftaten wie etwa Fahren ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauch und Nötigung im Straßenverkehr wurden 4.161 Verkehrsteilnehmer angezeigt.


Verkehrsaufklärung


Die Verkehrssicherheit ist wesentlicher Bestandteil der Inneren Sicherheit und damit ein originäres Aufgabenfeld der Polizei. Mobilität, insbesondere im Straßenverkehr, ist ein Grundbedürfnis der Menschen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass die Institutionen der Verkehrssicherheitsarbeit gemeinsam und präventiv darauf hinarbeiten, die individuelle Mobilität sicherer zu machen und die Zahl der Unfallopfer zu reduzieren. Neben einer verbesserten Fahrzeugtechnik spielen insbesondere auch die Präventionsarbeit der Polizei sowie die Maßnahmen zur Verkehrsüberwachung eine erhebliche Rolle, wenn es um den Rückgang der Unfallzahlen geht. Neben überörtlichen Aktionen wie „Sicher auf Bayerns Straßen“ und „Sicher zur Schule – Sicher nach Hause“ wurden durch die Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord noch eine Reihe von eigenen Veranstaltungen zum Thema Verkehrssicherheit durchgeführt. Daneben sei vor allem auch auf die tägliche Arbeit der Jugendverkehrsschulen und die Verkehrsaufklärung an den Berufs- und weiterführenden Schulen hingewiesen.

Im Bereich der jungen Fahranfänger wurde beispielhaft am 18.09.2010 durch die Polizei in Ingolstadt erneut ein Fahrertraining für junge Fahranfänger mit ausschließlich positiver Reso-nanz abgehalten.

Die Veranstaltung „Ankommen statt Umkommen“ im Rahmen der Aktion „Sicher und Fair im Straßenverkehr“, die von der Polizei, dem Fahrlehrer- verband und der Verkehrswacht Ingol-stadt und mit Unterstützung der DEKRA Ingolstadt durchgeführt wurde, bot wieder rund 120 jungen Teilnehmern die Gelegenheit, unter der Anleitung von Profis ihre Fahrfertigkeit zu verbessern.


Aktion „Sicher und Fair im Straßenverkehr“



Zu Beginn des Jahres 2007 wurde durch das Bayerische Staatsministeri-um des Innern die Kampagne „Sicher und Fair im Straßenverkehr“ ins Leben gerufen. Nachfolgend auf die überaus erfolgreiche „Verkehrssicherheitsaktion 2006“ soll die Zahl der Verkehrstoten bis zum Jahr 2012 um weitere 20 Prozent gesenkt werden. Angesichts des im ersten Jahr der Aktion gegenläufigen Trends erschien es sehr schwierig, dieses ehrgeizige Ziel erreichen zu können.

Die Unfallzahlen 2010 und hier vor allem die rückläufigen Zahlen bei den Verkehrstoten stimmen allerdings wieder etwas zuversichtlicher. Die positive Entwicklung bei den Alkoholunfällen und tödlichen Fußgängerunfällen kann hier ebenfalls mit angeführt werden.

Die Polizei wird weiter bestrebt sein, durch gezielte Kontrollaktionen, vor allem auf unfallbelasteten Strecken, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und damit die Zahl schwerer Unfälle zu senken. Die Schwerpunkte bilden dabei nach wie vor die Bekämpfung der Hauptunfallursachen Geschwindigkeit, Alkohol- und Drogenkonsum sowie die Gurt- und Kindersicherungspflicht.



© Bayerische Polizei Nach oben Diese Seite ausdrucken Diese Seite den Favoriten hinzufügen

Pressemeldungen


Fahndungen


Veranstaltungen




Regionale Polizeiverbände

Überregionale Verbände

Polizei Bayern - Der Garant für Ihre Sicherheit.
Zur Startseite Zum Bayerischen Staatsministerium des Innern