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10.03.2016, PP Oberbayern Süd


Tödlicher Verkehrsunfall auf der Autobahn A8

AUTOBAHN A8, LKR. TRAUNSTEIN. Am Donnerstag, den 10.03.2016, kam es gegen 02.20 Uhr auf der Autobahn A8 in Fahrtrichtung München, zwischen der Rastanlage Hochfelln Nord und der Anschlussstelle Grabenstätt, zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Beteiligter tödlich verunglückte.


Pressemeldung der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein:


Nach ersten Ermittlungen fuhr ein 27jähriger Paketdienst-Fahrer aus Österreich mit seinem Mercedes Sprinter in Richtung München, als er plötzlich mit einem entgegen der Fahrtrichtung stehenden oder auch fahrenden Pkw Ford Focus eines 52jährigen Ungarn frontal zusammenstieß. Dieser wurde eingeklemmt und erlitt hierbei so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der Kastenwagenfahrer, der nicht angeschnallt war, erlitt unter anderem eine Fraktur am Knie und wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen. Der Rettungsdienst war mit dem Einsatzleiter, zwei Notarztfahrzeugen und zwei Rettungswägen vor Ort.

Durch herumliegende Trümmerteile war zunächst nicht nur die Fahrbahn in Richtung München betroffen, sondern es kam auch zu kurzen Behinderungen in der Gegenrichtung.
Die Fahrbahn in Richtung München wurde durch die Verkehrspolizei Traunstein gesperrt. Unterstützt wurde sie hierbei durch die Bediensteten der Autobahnmeisterei Siegsdorf. Die Feuerwehren Holzhausen und Bergen die mit fünf Fahrzeugen und über 30 Leuten vor Ort waren kümmerten sich um die Bergung des Verstorbenen, stellten den Brandschutz her und reinigten die Unfallstelle.
Der Verkehr in Richtung München wurde an der Anschlussstelle Bergen ausgeleitet und umgeleitet. Aufgrund geringen Verkehrsaufkommens zur Nachtzeit hielten sich die Behinderungen und ein Rückstau sehr in Grenzen.

Noch vor Ort nahm ein Gutachter auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Traunstein seine Arbeit zur Klärung des Unfallhergangs auf. Auch eine Vertreterin der Staatsanwaltschaft machte sich vor Ort ein Bild vom Geschehen, um die notwendigen Ermittlungen zu veranlassen.
Derzeit ist noch ungeklärt, warum sich der Ford Focus entgegen der Fahrtrichtung befand. Hierzu sind noch umfangreiche auch technische Untersuchungen an den sichergestellten Fahrzeugen notwendig. An beiden entstand Totalschaden in Höhe von ca. 15000 Euro.
Auch hinsichtlich der Fahrttüchtigkeit der beiden Fahrer stehen die Untersuchungsergebnisse aus.
Gegen 7.30 Uhr war die Bergung der beiden Fahrzeuge abgeschlossen und die Fahrbahn konnte wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Etwaige Zeugen, die vor allen Dingen zum Fahrverhalten des Ungarn vor dem Unfall sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten sich unter 08662/6682-0 bei der Verkehrspolizei Traunstein zu melden.


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