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14.02.2016, PP Oberbayern Süd


Zugunglück bei Bad Aibling+++ Zahl der Toten und Verletzten unverändert +++ +++Bergungsarbeiten der Züge nahezu abgeschlossen +++ +++Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kripo laufen +++

BAD AIBLING. Nach dem folgenschweren Zugunglück bei Bad Aibling wurden die Bergungsarbeiten der Zuggarnituren am Samstagabend nahezu vollständig abgeschlossen. Die Zahl der Toten und Verletzten hat sich in den vergangenen zwei Tagen nicht verändert. Die komplexen Ermittlungsarbeiten unter Leitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, laufen weiter. Über eine mögliche Ursache kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussage getroffen werden.


Die aufwendigen Bergungsarbeiten am Unglücksort, an denen noch knapp 100 Einsatzkräfte von Polizei, Bahn, Technischem Hilfswerk, Feuerwehr und Rotem Kreuz beteiligt waren, konnten am Samstagabend, gegen 20.00 Uhr, nahezu vollständig abgeschlossen werden. Die sichergestellten Zugteile wurden eingelagert und stehen der Staatsanwaltschaft für weitere Untersuchungen zur Verfügung. Ein freigegebener Waggon, der sich noch neben den Gleisen befindet, kann erst im Laufe der kommenden Woche in die Schienen eingesetzt und abtransportiert werden. Der Gleiskörper wurde in diesem Streckenabschnitt auf einer Länge von knapp 200 Meter stark beschädigt und ist daher nicht befahrbar. Die anstehenden Arbeiten zur vollständigen Instandsetzung werden noch einige Tage in Anspruch nehmen, so dass der eingerichtete Schienenersatzverkehr weiterhin bestehen bleibt.

Unter Leitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, werden die aufwändigen und komplexen Ermittlungsarbeiten zusammen mit der Kriminalpolizei Rosenheim und den Sachverständigen des Eisenbahn Bundesamtes fortgeführt. Neben den Auswertungen der sichergestellten Datenspeicherkassetten (Blackboxes) stehen auch die Überprüfungen der weiteren technischen Sicherungseinrichtung an, die in Zusammenhang mit dem Fahrbetrieb stehen. Eine angedachte Simulationsfahrt kann am heutigen Sonntag aus technischen Gründen nicht durchgeführt werden. Die Beweisaufnahme ist bei weitem noch nicht abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft wird weiterhin den Sachverhalt umfassend untersuchen und dabei auf alle denkbaren rechtlichen Fragen eingehen. Über eine mögliche Ursache kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussage getroffen werden.


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