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28.02.2017, PP Oberbayern Süd


Offizielle Informationen zum Tötungsdelikt: "SOKO Höfen"

Absperrung

Am Samstagabend, den 25.02.2017 wurden in einem Einfamilienhaus ein Mann und eine Frau tot und eine weitere Frau mit schwersten Verletzungen aufgefunden. Aufgrund der derzeitigen Spurenlage wird von einem Gewaltverbrechen ausgegangen. Die KPI Weilheim hat zur Klärung des Verbrechens die SOKO "Höfen" unter der Leitung von Kriminaloberrat Markus Deindl eingerichtet.


Der Tatort befindet sich im Weiler Höfen, einem Ortsteil der Gemeinde Königsdorf im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Zur endgültigen Klärung der Identität und Todesursache werden weitergehende Untersuchungen am Institut für Rechtsmedizin vorgenommen. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur.

Die beiden Todesopfer sind mit hoher Wahrscheinlichkeit identifiziert. Es handelt sich um einen alleinstehenden 81-jährigen Mann aus Nordrhein- Westfalen und eine 76-jährige Frau aus dem Raum Frankfurt, die mit der Hausbesitzerin befreundet waren. Beide starben eines gewaltsamen Todes durch stumpfe Gewalt. Die schwer verletzte 76-jährige Hausbesitzerin ist noch nicht vernehmungsfähig.

Die Sonderkommission „Höfen“ wurde sukzessive auf rund 50 Mitarbeiter erweitert. Ebenfalls involviert sind Beamte der Operativen Fallanalyse Bayern. Polizeipräsident Robert Kopp hat der Sonderkommission die volle personelle und logistische Unterstützung zugesichert. Die Staatsanwaltschaft München II hat die Sachleitung übernommen.

Die aufwändigen kriminaltechnischen Untersuchungen am Tatort dauern noch an. In den vergangenen Tagen wurde bereits eine intensive Befragung der Anwohner und Nachbarn im Weiler Höfen durchgeführt.

Die SOKO "Höfen" ist unter der Telefonnummer 0881/640-123 erreichbar.


Gewaltverbrechen Königsdorf -Fernsehsendung „Aktenzeichen XY ungelöst“


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Copyright: ZDF

Das Gewaltverbrechen vom vergangenen Sonntag wurde am Mittwochabend, 01.03.17, in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ medial aufbereitet.

Die Soko „Höfen“ bei der Kripo Weilheim hat seit diesem Zeitpunkt, begleitend zur Sendung, ein Hinweistelefon geschaltet: 0881/640-123


Das Bayerische Landeskriminalamt hat für Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens oder Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt.

• Wer hatte vor oder während des fraglichen Tatzeitraums Kontakt, z.B. am Gartenzaun oder an der Haustür, zu Personen, die augenscheinlich nicht ins Ortsbild passen bzw. nicht in der Region wohnhaft sind?

• Wer hat in diesem Zeitraum Personen oder entsprechende Fahrzeuge gesehen, die sich normalerweise nicht in Königsdorf und den angrenzenden Weilern aufhalten?

• Was war nicht so, wie es normalerweise ist – andere Verhaltensweisen, Personen oder Fahrzeug?




Darüber hinaus ist nachfolgende Frage für die Soko „Höfen“ von Bedeutung:

Es ist bekannt, dass die schwer verletzte Hausbesitzerin, Frau Luise Strauch, auch überregionale Kuraufenthalte hatte.

Wir sind auf der Suche nach Kontaktpersonen, die bislang keinen Kontakt zur Sonderkommission „Soko Höfen“ hatten und uns weitere Informationen zum Opfer und deren Umfeld geben können.


Trickbetrug in Zusammenhang mit dem Gewaltverbrechen


Während die Soko „Höfen“ mit Hochdruck an der Aufklärung des Gewaltverbrechens arbeitet, versuchen skrupellose Betrüger die Situation für sich auszunutzen. Im konkreten Fall hatte sich der Täter am Montagabend, 27.02.17, bei einem Anruf unter Vorspiegelung einer falschen Rufnummer als Mitglied der Sonderkommission ausgegeben. Offensichtlich wollte er durch dieses hemmungslose Vorgehen eine Rentnerin aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen um ihr Erspartes erleichtern. Der Mann versuchte mit falschen Details aus den Ermittlungen, die jeglicher Grundlage entbehren, einen Bezug zur Frau herzustellen, um dadurch an ihre Kontodaten zu gelangen. Diese reagierte richtig und verständigte die Polizei.


Vorsicht!

  • Fallen Sie nicht auf diese Machenschaften herein. Es ist nicht üblich, dass die Polizei im Allgemeinen und eine Sonderkommission der Kriminalpolizei im Besonderen derartige Anrufe tätigen. Niemals werden Polizeibeamte am Telefon Ihre Bankdaten abfragen.
  • Melden Sie sich bei derartigen Anrufen sofort bei der „richtigen“ Polizei und benutzen Sie dabei ruhig den Notruf 110.

Kriminalpolizei Weilheim bitte um Mithilfe


Dringend verdächtig wegen Raubmord und versuchtem Mord wird:

Robert PLUDOWSKI, *29.01.1974 in Stettin

Der Gesuchte ist 180 cm groß, hat sehr kurze, dunkle Haare (annähernd Glatze), eine athletische Figur, eine Totenkopf-Tätowierung am rechten Oberarm und spricht polnisch und gebrochen deutsch.

Die gesuchte Person ist möglicherweise bewaffnet und gefährlich!

Personen, die den Mann kennen und/oder Hinweise auf einen möglichen Aufenthaltsort geben können, werden gebeten, sich mit der SOKO „Höfen“ bei der Kriminalpolizei Weilheim, Telefon 0881/640123, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


Mutmaßlicher Mittäter festgenommen


Ein Mann, der von den Behörden zunächst als Zeuge gesucht worden war, wurde inzwischen festgenommen. Zahlreiche Indizien sprechen dafür, dass der 32-Jährige direkt an der Tat beteiligt war.

Parallel zur Fahndung nach dem 43-jährigen Robert Pludowski, der sich derzeit noch auf der Flucht befindet, suchten die Ermittler der Soko Höfen auch nach einem Mann, der in den frühen Morgenstunden des 23. Februar, also wohl kurz nach der Tat, an einer Tank- und Rastanlage an der Autobahn Garmisch-Partenkirchen – München von einer Überwachungskamera aufgezeichnet worden war.


Sohn der Pflegekraft festgenommen


In Zusammenhang mit der vollständigen Aufklärung des Gewaltverbrechens im Weiler Höfen sind Sonderkommission und Staatsanwaltschaft diesem Ziel erneut einen großen Schritt näher gekommen. Am Dienstag, 21.03.17, wurde ein 23-jähriger polnischer Staatsangehöriger in seinem Heimatland festgenommen, der nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen direkt an der Tat beteiligt war. Es handelt sich dabei um den Sohn der Pflegekraft, die sich seit knapp zwei Wochen in Untersuchungshaft befindet.


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