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26.02.2016, PP Niederbayern


Deggendorfer Rauschgiftfahnder verzeichnen großen Ermittlungserfolg

DEGGENDORF: Langwierige Ermittlungen führen zur Festnahme von fünf Männern. Amfetamin, Kokain, Ecstasy, Marihuana und Falschgeld beschlagnahmt. Weitere Hausdurchsuchungen bei Abnehmern führen zum Auffinden von weiteren Betäubungsmittel und einem verbotenen Schlagring. Die Kriminalpolizei Deggendorf ermittelt.


Bereits seit Dezember 2014 führte das Rauschgiftkommissariat der Kripo Deggendorf ein umfangreiches Ermittlungsverfahren gegen eine vierköpfige Gruppe von Männern, im Alter von 29 bis 35 Jahren, aus dem Raum Deggendorf. Die Gruppe war verdächtig, ihre Rauschgiftgeschäfte zu einem großen Teil über den Postweg abzuwickeln. Als durch kriminaltaktische Maßnahmen bekannt wurde, dass der 32-jährige Haupttäter im Dezember 2015 in Aussicht stellte, ein Kilogramm Amfetamin liefern zu können, klickten die Handschellen. Bei der Festnahme konnten dann auch ca. 1,4 kg Amfetamin sichergestellt werden. Der Mann und vier weitere Täter wurden festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Deggendorf einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ gegen vier Männer Haftbefehle, wovon einer außer Vollzug gesetzt wurde. Drei Täter wurden in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Bereits im Vorfeld gelang es, bei Postbeschlagnahmen ca. 800 gr. Amfetamin, 25 gr. Kokain, 36 Ecstasytabletten, 10 gr. Marihuana, 1 gr. MDMA-Pulver, diverse Dopingmittel und 1.720 Euro Falschgeld sicherzustellen.

Die weiteren Ermittlungen führten die Kriminalbeamten dann noch zu weiteren zehn Abnehmern des Rauschgifts. Bei Wohnungsdurchsuchungen am 18. und 24.02.16 wurden weitere Kleinmengen an Amfetamin, Kokain, Marihuana und ein verbotener Schlagring aufgefunden. Die Männer und Frauen im Alter von 22 bis 37 Jahren wurden in Absprache mit der Staatsanwaltschaften Deggendorf und München I nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Kriminalpolizei Deggendorf ermittelt nun in Abstimmung mit den Staatsanwaltschaften Deggendorf und München I wegen zahlreicher Verstöße gegen das Betäubungsmittel-, Arzneimittel- und Waffengesetz, sowie wegen der Verbreitung von Falschgeld.



Medien-Kontakt: Pol.-Präs. Ndby., Presse-Team, Christian Biedermann, KHK, 09421/868-1012
Veröffentlicht am 26.02.2016 um 10:10 Uhr


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