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03.02.2016, PP Niederbayern


Übergriff auf 21-jährigen Mann in Passau – Neue Erkenntnisse - Ermittlungen der Kripo dauern an - Update 1

PASSAU. Wie bereits berichtet wurde ein 21-jähriger Passauer am Samstagabend in der Stadtmitte Opfer eines Übergriffes durch eine acht- bis zehnköpfige Personengruppe. Seine Verletzungen mussten stationär in einem Klinikum behandelt werden. Mittlerweile liegen den Ermittlern der Passauer Kripo aufgrund der Veröffentlichung in den Medien weitere Zeugenhinweise vor.


Erste Meldung

In den letzten Tagen liefen die Ermittlungen hinsichtlich der Fahndung nach den Schlägern auf Hochtouren. Zahlreiche Vernehmungen sowohl neutraler Zeugen, als auch des 21-Jährigen und seiner 20-jährigen Bekannten selbst, wurden durch die Kripobeamten vorgenommen.

Das Tatgeschehen bzw. der Tatablauf können demnach wie folgt aktualisiert werden: Der Tatort, der ursprünglich im Bereich der Nikolastraße / Kl. Exerzierplatz angegeben wurde, liegt den aktuellen Aussagen zu Folge nunmehr im Bereich Kleiner Exerzierplatz / Klostergarten. Der 21-jährige Geschädigte, der zum Zeitpunkt des Vorfalles unter Alkoholeinfluss stand, gab an, auf das Anpöbeln aus der Personengruppe heraus verbal reagiert zu haben. Daraufhin wurde er unvermittelt von den Männern angegriffen, zu Boden gestoßen und dort weiter geschlagen und getreten. An alle Details könne er sich jetzt im Nachgang nicht mehr genau erinnern. Nach einem Tag konnte er das Krankenhaus bereits wieder verlassen, nach wie vor leider er aber an seinen Blessuren.

Ebenso haben weitere neutrale Zeugenaussagen ergeben, dass auch Personen unter der acht- bis zehnköpfigen Personengruppe gewesen sein dürften, die in „typischer deutscher Jugendsprache“ gesprochen haben. Das belegen vordergründig ergänzende Aussagen, wonach aus der Personengruppe heraus eben in deutscher Sprache mit dem 21-jährigen Mann kommuniziert wurde. Die Ermittlungen gehen diesbezüglich nach wie vor aber in alle Richtungen.

Erneut bitten die Ermittler der Passauer Kriminalpolizei um Zeugenhinweise unter 0851/9511-0. Von großer Bedeutung sind hier Personen, welche die Auseinandersetzung selbst wahrnehmen konnten bzw. konkrete Hinweise auf die Personen aus der acht- bis zehnköpfigen Personengruppe geben können.
Interessant für die Beamten sind ferner Verkehrsteilnehmer, die Zeugenaussagen zu Folge aufgrund der Auseinandersetzung am Tatort mit ihrem Fahrzeug angehalten haben, ausgestiegen sind und dem Opfer bzw. seiner Bekannten Hilfe angeboten haben. Sie mögen sich dringend mit der Kripo Passau in Verbindung setzen.



Medien-Kontakt: Pol.-Präs. Ndby., Presse-Team, Michael Emmer, PHK, 09421-868-1013 bzw. 0173-8559245.
Veröffentlicht am 03.02.16 um 16.30 Uhr.


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