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02.02.2016, PP Niederbayern


Rauschgift und Marihuana-Aufzuchtanlage bei Wohnungsdurchsuchung sichergestellt - 32-jährigen Mann vorläufig festgenommen

VILSHOFEN, PLEINTING, 02.02.16. Im Zuge anderweitiger Ermittlungen wurde bei Vollzug eines Durchsuchungsbeschlusses im dem Anwesen eines 32-jährigen Mannes eine professionelle Betäubungsmittelaufzuchtanlage, weiteres Rauschgift und diverse dazugehörige Utensilien aufgefunden und sichergestellt. Wegen mehrerer Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz wird der Mann und seine ein Jahr ältere Lebensgefährtin jetzt angezeigt.


Bereits am Mittwoch, 27.01.16 gegen 10.00 Uhr wurde der Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichtes Deggendorf in einer anderen Sache vollzogen. Als die Beamten die Wohn- und Kellerräume näher in Augenschein nahmen, staunten sie nicht schlecht. Es wurde unter anderem im Keller eine professionelle Aufzuchtanlage mit rund 50 frischen Cannabispflanzen bis zu einem Meter Größe aufgefunden. Des Weiteren konnten die Beamten geringe Mengen Methamfetamin, Marihuana und eine Kleinmenge LSD-Trips feststellen. Doch dem noch nicht genug: Die zur Verarbeitung von Betäubungsmitteln erforderlichen chemische Substanzen wurden ebenfalls polizeilich in Verwahrung genommen.

Die Gegenstände wurden sichergestellt und der Mann vorläufig festgenommen.

Das Rauschgiftkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Passau hat jetzt die weitere Bearbeitung des Falles übernommen. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wäre diese „Drogenküche“ mit den aufgefundenen und sichergestellten „Zutaten“ absolut funktionsfähig gewesen.

Wie der 32-Jährige in seiner ersten Befragung angab, würden die sichergestellten Sachen nicht von ihm stammen. Die Pflanzen, sowie die Utensilien würden sozusagen nur vorübergehend von ihm "betreut" werden.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Passau wurde der 32-jährige Beschuldigte nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Er muss sich, ebenso wie seine Lebensgefährtin, wegen zahlreicher Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Aufgrund bis die Tage andauernder ermittlungstaktischer Maßnahmen wird der Sachverhalt erst jetzt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.



Medien-Kontakt: Pol.-Präs. Ndby., Presse-Team, Michael Emmer, PHK, 09421-868-1013.
Veröffentlicht am 02.02.2016 um 14.20 Uhr.


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