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12.01.2016, PP Niederbayern


Geschwindigkeitskontrollen auf der BAB A 3 – Zahlreiche Verstöße

POCKING, LKR. PASSAU. In den letzten Tagen führten die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Passau auf der BAB A 3 im Bereich der Grenzkontrollen zwei Geschwindigkeitsmessungen durch. Das Ergebnis waren mehr als 300 Anzeigen und 59 Fahrverbote.


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In den letzten Monaten häuften sich die Verkehrsunfälle auf der Autobahn A 3 – Fahrtrichtung Regensburg - zwischen dem Grenzübergang Suben und dem Parkplatz Rottal-Ost, auf dessen Höhe die Grenzkontrollen stattfinden. Durch diese bildeten sich oft nicht unerhebliche Rückstaus. In diesem Teilstück stieg im Vergleichszeitraum die Anzahl der Verkehrsunfälle von 11 im Jahr 2014 auf 52 im gleichen Zeitraum 2015 an. Dabei ist eine Zunahme bei den Verkehrsunfällen mit Personenschäden festzustellen. Kam es 2014 zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden, waren es 2015 zur gleichen Zeit sieben Verkehrsunfälle mit insgesamt 17 verletzten Personen. Besonders tragisch verlief ein Auffahrunfall kurz vor Weihnachten, bei dem zwei Personen getötet wurden.

Zur Gefahrenminimierung wurde zwischen dem Grenzübergang Suben und der Anschlussstelle Pocking die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h beschränkt, von der Anschlussstelle Pocking bis zur Kontrollstelle sogar auf 60 km /h.

Am Dienstag (05.01.2016) und am Montag (11.01.2016) wurden im auf 80 km/h beschränkten Bereich Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Obwohl diese Kontrollen im Vorfeld angekündigt wurden, verzeichneten die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Passau zahlreiche Verstöße.

Insgesamt 325 Fahrzeugführer wurden im Anzeigenbereich gemessen. 59 Kfz-Führer müssen mit einem Fahrverbot rechnen. Die schnellsten Fahrzeugführer sind mit 152 km/h bzw. 155 km/h gemessen worden. 80 Fahrzeuge wurden sofort angehalten und die beanstandeten Fahrer vor Ort auf ihr Fehlverhalten hingewiesen. Von ausländischen Kfz-Führern wurden mehrere Sicherheitsleistungen einbehalten.

„Diese Ergebnisse sprechen eine eindeutige Sprache und bestätigen unsere Ansicht, dass viele Fahrzeugführer die vorgeschriebene zulässige Höchstgeschwindigkeit in diesem Bereich einfach ignorieren“, so Polizeioberrat Markus Völkl vom Polizeipräsidium Niederbayern.

Aufgrund dessen wird das Polizeipräsidium Niederbayern auch in den nächsten Wochen in diesem Bereich verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchführen um die Unfallzahlen zu reduzieren und so einen Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten.

Medien-Kontakt: Pol.-Präs. Ndby., Presse-Team, Alexander Schraml, PHK, 09421-868-1014
Veröffentlicht am 12.01.2016 um 08.20 Uhr


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