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09.06.2011, Landeskriminalamt


Kettenbriefe und Kontaktbörsen


Die Formen der Betrügereien wiederholen sich immer wieder. Was früher über den Postweg an den „Mann“ gebracht wurde, wird jetzt über das Internet verschickt.


Allseits sind die „Kettenbriefe“ noch in Erinnerung, die seinerzeit wegen Betruges verboten wurden, da die Chance, einen Gewinn zu erhalten, marginal gering waren. Damals sollte man dem ersten einer Liste von Personen Geld zukommen lassen, seinen Namen hinten dransetzen und an mindestens 10 weitere Personen schicken. Damit die Kette nicht abriss, wurde dem Opfer die immense Summe des möglichen Gewinns vorgerechnet. Dies wurde auch unter dem Namen „Schneeballsystem“ bekannt.

Die gleiche Masche taucht jetzt wieder mit E-Mail auf. Massenhaft versandte Mails an einen unübersichtlichen Kreis von Personen fordern wieder zu dem gleichen Handeln auf.

Ebenfalls als Kettenbriefe können diverse Gewinnversprechen gesehen werden. Hier handelt es sich eigentlich nur um Werbung, die plakativ aufgemacht ist und natürlich mit zahlreicher Schadsoftware versehen sein kann.

Auch Kontaktbörsen im Internet sind zwischenzeitlich ein Tummelplatz für Betrüger. Angeblich heiratswillige Frauen aus dem Ausland suchen hier Kontakt zu entsprechenden Opfern. Sie täuschen dabei vor, nur gegen eine Vorauskasse für die Reise- oder andere anfallende Kosten ausreisewillig zu sein. Hat das Opfer einmal gezahlt, hören es nie wieder von der Frau.


Tipps und Hinweise


Sollte Ihre Mail z.B. mit „You are a winner!“ beginnen, Vorsicht!


Weitere Informationen




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