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13.12.2008, PP Unterfranken


Aufzug im Stadtgebiet Würzburg mit vermeintlichem Bezug zu den Jugendkrawallen in Griechenland

WÜRZBURG. In der Würzburger Innenstadt kam es am Samstagnachmittag zu einem Aufzug von ca. 100 Personen, darunter Sympathisanten der linken Szene und Punks. Die Teilnehmer brachten mit Plakaten „Mord bleibt Mord“ den Bezug zu den Jugendkrawallen in Griechenland zum Ausdruck. Es kam zu einer Sachbeschädigung. Einzelne Personen warfen mit Feuerwerkskörpern. Ein Polizeibeamter wurde verletzt. Die Polizei hat die Situation in der Würzburger Innenstadt unter Kontrolle.


Gegen 15:30 Uhr begann der nicht angekündigte Aufzug am Geschwister-Scholl-Platz. Ein Streifenwagen, der die Teilnehmer begleitete, wurde gezielt mit Feuerwerkskörpern beworfen. Einzelne Personen hatten sich vermummt. In der Augustinerstraße kam es im Anschluss daran zu einer Sachbeschädigung an einer Werbetafel.

Ein Polizeibeamter wurde aus der Gruppe heraus gezielt angegriffen und im Gesicht verletzt. Im Anschluss daran verteilten sich die Personen in den Seitenstraßen und mischten sich zum Teil auch unter die Besucher des Weihnachtsmarktes.

Bis dato wurden neun Tatverdächtige festgenommen.


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