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16.08.2017, PP München



Polizeiinspektion München 41 - Laim


Polizeiinspektion München 41 - Laim
Rapotostraße 1
80687 München

Telefon: 089/54652-0
Fax: 089/54652-128

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Zuständigkeitsbereich


Der Dienstbereich der Polizeiinspektion 41 umfasst die Stadtteile Hadern (Stadtbezirk 20) und Laim (Stadtbezirk 25) sowie den nördlichen Bereich von Sendling-West (Teil des Stadtbezirks 7). Auf einer Gesamtfläche von etwa 15 Quadratkilometern leben im Schutzbereich der Dienststelle derzeit über 109.000 Menschen. Entsprechend groß ist auch die Zahl an Bildungseinrichtungen. Unsere Beamten betreuen unter anderem 63 Kindertagesstätten und 21 Schulen.

Im Norden wird der Dienstbereich durch die Bahnlinie München-Augsburg abgegrenzt. Den südlichen Schlusspunkt setzt mit einer Gesamtfläche von 164 Hektar und über 60.000 Gräbern der größte Friedhof Münchens, der Waldfriedhof. Im Westen schließen Gräfelfing und Pasing und im Osten die Stadtteile Westend und Sendling an.

Neben dem Waldfriedhof als bedeutendste Grünanlage Haderns ist als markante Besonderheit vor allem das Klinikum Großhadern zu nennen. Das Areal um die Marchioninistraße wird von der Ludwig-Maximilians-Universität genutzt und besteht aus zwei großen Bereichen. Den bekannteren Teil stellt hierbei das Klinikum selbst dar. Es verfügt über 1.400 Patientenbetten und beschäftigt etwa 5.000 ständige Mitarbeiter.

Den zweiten Bereich – mit etwa 10.000 Studenten – bilden verschiedene Fakultäten mit Schwerpunkt Forschung und Lehre. Dieses Umfeld hat auch zahlreiche Unternehmen aus dem medizinischen und biochemischen Sektor angezogen.

Überwiegend wird der Dienstbereich von einer Wohnbebauung geprägt. Aufgelockert wird dies durch kleinere Geschäftsbereiche und Parkanlagen. Die Anbindung erfolgt über eine S-Bahnstation und sieben U-Bahnhöfe.

Im nordöstlichen Teil des Dienstbereichs sind größere Gewerbeflächen vorhanden. Hier befinden sich auch zwei Anbahnungszonen für Prostitution sowie mehrere Discotheken.



Geschichtliche Aspekte



Laim
Laim (=Lehm, Lehmboden) zählt zu den Ortsnamen, die ihrer Bedeutung nach Flur- bzw. Bodenbeschaffenheitsnamen darstellen. Sie gehören somit zu den Urgemarkungen, die im 10./11. Jahrhundert entstanden sind. Laim – Mitte des 11. Jahrhunderts das erste Mal urkundlich erwähnt – ist älter als München.

Im Verlauf des 30-jährigen Krieges wurde Laim von den Schweden besetzt und am Ende niedergebrannt. Auch die Pest wütete in Laim. Erst 100 Jahre nach diesem Krieg war der erlittene Bevölkerungsverlust wieder ausgeglichen. Um 1500 hatte Laim 14 Anwesen, um 1760 war die Zahl um lediglich vier auf 18 Anwesen gestiegen. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts erfolgte mit dem Bau des Friedenheimer Weilers auf Höhe der heutigen Lautensackstraße die nächste Siedlungserweiterung.

Bis weit in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts erscheint Laim äußerlich noch als Bauerndorf. Gewerbe und Landwirtschaft hielten sich als Ernährungsgrundlage der Bevölkerung die Waage.

Am 1. September 1839 beginnt für Laim mit der Eröffnung der Eisenbahnstrecke München-Lochhausen das sogenannte Eisenbahnzeitalter. Der Bahnbau bildete für den Ort im weiteren Verlauf letztendlich die Voraussetzung für die Entwicklung zu einem Großstadtviertel. Mit der Errichtung des Güterbahnhofs, der lange Zeit als der größte in Europa galt, stiegen auch die Grundstückspreise entsprechend an. In der Folge erlangte manch Laimer Familie Wohlstand.

Durch die einsetzende Industrialisierung verlor das Dorf seinen ländlichen Charakter endgültig. Am 1. Januar 1900 wurde Laim durch die sog. Einverleibung nach München eingemeindet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, der außer an den Bahn- und Industrieanlagen keine herausragenden Schäden anrichtete, setzte bald der wirtschaftliche Wiederaufschwung ein.

Heute dominieren entlang der Hauptstraßen die dichten, mehrgeschossigen Wohnblocks mit Geschäftszeilen. In den Nebenstraßen erinnern Reihen- und Einfamilienhäuser, aufgelockert durch kleinere Parks und Kleingartenanlagen, an das Bild der ehemaligen Arbeitersiedlungen. Auf einer Fläche von rund 530 Hektar leben in Laim heute mehr als 56.000 Menschen.


Hadern
Das über 900 Jahre alte Hadern ist ebenfalls älter als die Stadt München. Der Ortsname bedeutet „bei den Leuten am Hart“ (=Wald). Es umfasst eine Fläche von über 920 Hektar und besteht aus Großhadern, Kleinhadern, Neuhadern, der Kurparksiedlung und der Blumenau.

Laut Urkunden des Klosters Ebersberg ist die Siedlung Kleinhadern der vermutlich älteste Teil. Hadern war über Jahrhunderte landwirtschaftlich geprägt und entwickelte sich im 20. Jahrhundert als Wohnstandort.
Während der in Hadern liegende Waldfriedhof bereits im Jahre 1905 nach München eingemeindet wurde, erfolgte die Eingemeindung Haderns erst am 1. April 1938.

So gemächlich die Entwicklung bis 1938 vorangeschritten war, desto rasanter änderten sich die Verhältnisse nach dem Kriege. Die Zahl der Einwohner stieg von 6.900 im Jahr der Eingemeindung auf über 50.000 bis zum heutigen Tag an.

Der Auslöser für diesen schnellen Bevölkerungsanstieg ist nicht nur in der deutlichen Verbesserung der Infrastruktur und der Ausweisung von Neubaugebieten in großem Stil begründet, sondern auch in der Entscheidung des Freistaates zum Bau des Großklinikums, in das 1974 der erste Patient aufgenommen wurde.

Ungeachtet dieser Entwicklung ist das bäuerliche Erbe in diesem Stadtbezirk nach wie vor gut sichtbar geblieben.

 

 

 

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