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14.08.2017, PP München


Graffiti - Kunstobjekt oder Sachbeschädigung

Graffiti an verschiedenen Örtlichkeiten
Graffiti an verschiedenen Örtlichkeiten

Es haben sich schon viele Gelehrte darüber den Kopf zerbrochen, ob es sich bei Graffiti um eine Kunstform handelt. Zu einem Ergebnis sind sie jedoch bislang nicht gekommen.


Für die Polizei gilt, dass es sich um eine Sachbeschädigung handelt, wenn die Zeichen gegen den ausdrücklichen Willen des Eigentümers angebracht werden und die Substanz des Untergrundes beschädigt wird. Bildhafte Darstellungen, Schriftzüge und Namenskürzel, im Szene-Jargon "Character", "Style" und "Tag" genannt, verunstalten in zunehmenden Maße öffentliche und private Bauten und Verkehrseinrichtungen. Dabei genügen die wenigsten Darstellungen künstlerischen Ansprüchen. Die Mehrheit der Bevölkerung empfindet die Situation als störend, für viele stellen die Zeichen eine Beeinträchtigung des eigenen subjektiven Sicherheitsempfindens dar.

Der jährlich allein im Stadt- und Landkreis München angerichtete Sachschaden beläuft sich durchschnittlich auf etwa 2,4 Millionen Euro. Der Schwerpunkt liegt eindeutig im öffentlichen Raum (insbesondere im Bereich des Münchner Verkehrsverbundes - ca. 80 Prozent). Um auf sich aufmerksam zu machen, suchen sich die Sprayer solche Flächen aus, die möglichst von jedermann und gut einsehbar sind.

Graffitis werden mit Lackfarben aufgesprüht, mit Filzfaserschreibern geschmiert oder mit spitzen Gegenständen in den Untergrund eingeritzt. Die Beseitigung der Schäden erfordert meist, je nach Untergrund, einen immensen Aufwand. Die größtenteils jugendlichen Täter sind sich oft der Folgen ihrer Aktionen nicht bewußt: Beträchtliche Geldforderungen seitens der Geschädigten und empfindliche Strafen seitens der Justiz.

Die Polizei reagiert mit verstärkter Aufklärung bei den Betroffenen und erhöhtem Verfolgungsdruck auf die Täter. Möglich wurde dies im Bereich des Polizeipräsidiums München durch organisatorische Änderungen, die eine enge Zusammenarbeit aller in München im Bereich illegaler Graffiti tätigen Ermittlungsbeamten von Polizei und Bundespolizei (zuständig für Züge und Einrichtungen der Deutschen Bahn AG) gewährleisten. Die Koordinierungsgruppe Graffiti München (kurz: KoGra-M) besteht aus mehreren Beamtinnen und Beamten, die sich ausschließlich mit der Klärung von Straftaten im Zusammenhang mit Graffiti befassen und in gleichem Maße Präventivarbeit durch Beratung leisten.


Die KoGra-M ist erreichbar unter:


Tel. 089/ 55172-214 (Team PP München)


Tel. 089/ 55172-140 (Team Bundespolizeiinspektion München)


 

 

 

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