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09.08.2016, PP München


Beauftragte für Kriminalitätsopfer

Wir sind Kriminalbeamtinnen beim Polizeipräsidium München und stehen als Ansprechpartnerinnen zum Kriminalitätsbereich Gewalt gegen Frauen und Kinder zur Verfügung.


Wer sind wir?


Beauftragte für Kriminalitätsopfer

  • Fr. Andrea Kleim, Kriminalhauptkommissarin
  • Fr. Esther Papp, Kriminalhauptkommissarin


Was bieten wir?


Eine kostenlose Beratung über


  • Anzeigemöglichkeit und Ablauf des Ermittlungsverfahrens
  • Rechte des Opfers im Strafverfahren
  • andere Hilfs- und Beratungseinrichtungen
  • Vorbeugung allgemein oder zum Einzelfall

Wie erreichen Sie uns?


Sollten Sie eine persönliche Beratung wünschen, vereinbaren Sie bitte telefonisch einen Termin im Kommissariat oder Sie lassen sich unter unten genannter Telefonnummer telefonisch beraten.


Beratungstelefon: 089 / 2910 - 44 44


Was sind unsere Beratungserfahrungen?


Gewaltstraftaten gegen Frauen und Kinder werden häufig nicht von einem Fremdtäter im öffentlichen Raum begangen. Wesentlich gefährlicher ist es für Frauen und Kinder im sozialen Nahfeld: Täter sind Verwandte, gute oder flüchtige Bekannte, vielfach auch Ex-Partner. Gegen diese Täter besteht aus verschiedenen Gründen eine sehr hohe Hemmschwelle zur Anzeige; zusätzliche Klischees in unserer Gesellschaft lassen Opfer passiv bleiben - mit der Folge, daß sich an der Gewaltsituation nichts verändern kann.

Dies gilt auch für männliche Opfer, bei Bedarf kann auch ein Kriminalbeamter aus unserem Fachbereich Opferschutz die Beratung übernehmen.

Bleiben sie mit Ihren Gewaltproblemen nicht allein! Wir unterstützen Sie. Nichtanzeige schützt nur den Täter, nicht das Opfer!

Bitte rufen Sie uns an, oder nehmen Sie Kontakt zu einer anderen Beratungsstelle auf.
In Notfällen wählen Sie bitte den

POLIZEINOTRUF " 110 "

oder gehen zur nächsten Polizeidienststelle.


Warum müssen Gewalt gegen Frauen und Kinder alle bekämpfen?


Die Folgeschäden dieses Kriminalitätsbereiches machen sich in der ganzen Gesellschaft bemerkbar.

Die psychischen Langzeitschäden, mit denen ein großer Teil der Opfer zu kämpfen hat, wirken sich direkt auf das unmittelbare Umfeld der Frauen aus, sei es auf Familienangehörige, Freunde oder Arbeitskollegen. Indirekt sind wir alle durch die enormen Kosten betroffen, die durch die Tat (und somit eigentlich durch den Täter) verursacht werden, z.B. Arzt- und Krankenhauskosten, Unterbringung in Frauenhäusern, Therapien, Fehlzeiten am Arbeitsplatz, Prozeßkosten usw.

Die teilweise immer noch als Alltagskriminalität bewertete Gewalt gegen Frauen und Kinder darf nicht bagatellisiert, verheimlicht oder geleugnet werden.

Auch Männer, die Opfer vom häuslicher oder sexueller Gewalt werden, erfahren leider immer noch ablehnende und ungläubige Reaktionen, wenn sie offen über das Thema reden.


Gewalt gegen Frauen und Kinder ist kein Kavaliersdelikt!

HABEN SIE VERTRAUEN IN UNS - VERTRAUEN BRINGT SICHERHEIT!


Ihre BEAUFTRAGTE FÜR KRIMINALITÄTSOPFER



Postanschrift bzw. Erreichbarkeit


BEAUFTRAGTE FÜR KRIMINALITÄTSOPFER
im Kommissariat 105
Polizeipräsidium München
Ettstr. 2, 80333 München

Andrea Kleim/Esther Papp
Haltestelle: Marienplatz bzw. Karlplatz Stachus (U- und S-Bahn)


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