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15.09.2017, PP München


Wiesn-Report vom 01.10.2017

Inhalt:

1658. Taschendiebfahnder auch im Wiesnumfeld erfolgreich

1659. Treppensturz nach Wiesn-Besuch

1660. Taschendiebfahnder nehmen drei Schläferdiebe und einen Jackendieb fest

1661. Dame entkleidet sich um ins Zelt zu kommen

1662. Rauschgiftfahnder verhindern Sexualdelikt

1663. Nach Geldbeuteldiebstahl Polizeibeamten geschlagen

1664. Italiener begrapscht 13-Jährige

1665. Streit endet mit Maßkrugschlag

1666. Jugendschutzkontrolle bringt Rauschgift zum Vorschein

1667. Falschgeld im Festzelt

1668. Zellengast scheitert am Versuch die Gitterstäbe hochzuklettern und verletzt sich

1669. Vier Briten schlagen gemeinsam auf Italiener ein

1670. Franzose ruft Wiesn-Einsatzgruppe „Heil Hitler“ zu und zeigt „Hitlergruß“

1671. Bei Streit mit dem Sicherheitsdienst wird Einhandmesser gezückt

1672. Falschgeld an der Wiesn-Schänke

1673. Mit gefälschtem Ausweis ins Festzelt

1674. Kopfplatzwunde durch Maßkrugschlag

1675. Wiesn-Besucher beleidigt und bedroht Einsatzgruppe der Polizei

1676. Terminhinweis:
Einladung zum Wiesn-Abschluss-Pressegespräch 2017




1658. Taschendiebfahnder auch im Wiesnumfeld erfolgreich
Fall 1:
Am Samstag, 30.09.2017, gegen 00.45 Uhr, beobachteten Taschendiebfahnder aus Frankfurt am Main einen 32-jährigen Nigerianer, wie er sich im Umfeld des Oktoberfestgeländes aufhielt und dabei einem 28-jährigen Italiener Oralverkehr angeboten hat. Diesen führte er durch und fasste während dessen in die Hosentasche des Opfers und entwendete einen Geldbeutel.

Zuvor wurde er bereits dabei beobachtet, wie er bei einem 47-jährigen Deutschen und einem weiteren bislang Unbekannten auf die gleiche Weise vorging und ebenfalls Bargeld aus den Hosentaschen entwendete.

Der 32-Jährige wurde vorläufig festgenommen und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.

Fall 2:
Zwei Taschendiebfahnder aus Barcelona konnten am Freitag, 29.09.2017, gegen 00.20 Uhr, beobachten, wie sich eine 15-jährige Rumänin und ein 17-jähriger Rumäne bei einer Menschentraube auf der Zirkuswiese im Wiesn-Umfeld aufhielten.

Beide erweckten den Anschein, als würden sie den dortigen Straßenmusikanten zuhören. Kurz darauf näherten sie sich einer Handtasche, die eine 24-Jährige abgestellt hatte. Die 15-Jährige schob mit ihrem Fuß die Handtasche weg. Der 17-Jährige hob sie auf und beide entfernten sich vom Tatort.

Als der 17-Jährige versuchte die Handtasche unter seiner Jacke zu verstecken, wurde er vorläufig festgenommen. Während der Tat hielten sich drei weitere Rumänen im Alter von 28, 29 und 31 Jahren neben den Tätern auf und beobachteten die Umgebung. Als diese erkannten, dass die beiden Haupttäter festgenommen wurden, flüchteten sie vom Tatort.

Auf der Flucht konnten sie von Berliner Taschendiebfahndern ebenfalls vorläufig festgenommen werden.

Die drei Aufpasser, sowie die beiden Haupttäter wurden nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Fall 3:
Am Donnerstag, 28.09.2017, gegen 23.50 Uhr, konnten Taschendiebfahnder des Landeskriminalamtes Berlin einen 19-jährigen und einen 31-jährigen Senegalesen dabei beobachten, wie sie sich verschiedenen deutlich betrunkenen Oktoberfestgästen am St.-Pauls-Platz näherten.

Kurz darauf klopfte der 19-Jährige einem 44-jährigen Schweizer zunächst auf die Schulter, um zu prüfen, ob dieser etwas davon bemerkt. In der Folge berührte der 31-jährige Senegalese ebenfalls die Schulter des Schweizers, während sein Mittäter den Schweizer ansprach und dabei seine Hosentaschen abtastete. Darüber hinaus konnte beobachtet werden, wie er mit zwei Fingern in eine der vorderen Hosentaschen griff, jedoch nichts entwenden konnte. Der Schweizer wurde kurzzeitig etwas aufmerksamer, sodass die Täter von ihm abließen.

Unmittelbar anschließend wandten sie sich einer weiteren betrunkenen Person, einem 38-jährigen Münchner, zu. Sie postierten sich rechts und links, sprachen den Münchner an und tasteten dabei dessen Hosentaschen ab. Während der 19-Jährige das Opfer weiterhin ansprach, wanderten die Hände des 31-Jährigen zu den Gesäßtaschen des Münchners. Auch dabei kam es nicht zu einem vollendeten Diebstahl.

Wenig später erfolgte die Festnahme der beiden Senegalesen. Eine Vernehmung der betrunkenen Opfer war nicht möglich. Sie hatten von den Diebstahlsversuchen nichts bemerkt.

Gegen die Senegalesen wurde Haftbefehl erlassen.


1659. Treppensturz nach Wiesn-Besuch
Am Freitag, 29.09.2017, gegen 00.20 Uhr, fiel laut Zeugenaussagen ein 63-jähriger norwegischer Wiesn-Besucher eigenverschuldet eine Treppe in der Schillerstraße hinab und zog sich hierbei lebensbedrohliche Verletzungen zu.

Ein hinzugezogener Notarzt reanimierte den Mann, gab jedoch an, dass mit einem Ableben zu rechnen sei.

Der 63-Jährige wurde in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Gegen 02.30 Uhr verstarb der Norweger im Krankenhaus.

Der 63-Jährige hatte sich zum Besuch des Oktoberfestes in München aufgehalten. Laut Angaben seiner Freunde waren sie am Abend des Donnerstag, 28.09.2017 auf dem Oktoberfest und sind danach noch in ein Café in der Schillerstraße gegangen. Dort ereignete sich der folgenschwere Unfall.


1660. Taschendiebfahnder nehmen drei Schläferdiebe und einen Jackendieb fest
Fall 1:
Am Donnerstag, 28.09.2017, gegen 19.40 Uhr, wurden von Münchner Taschendiebfahndern ein 15-jähriger Deutsch-Niederländer, ein 16-jähriger Kroate und ein 17-jähriger Italiener beobachtet, wie sie an der Grünfläche neben der Bavaria an eine schlafende Person fassten. Die Person wachte auf, sodass die Täter von ihr abließen.

Im Anschluss waren sie weiter offensichtlich auf der Suche nach Schläfern.

Der 15- und der 16-Jährige setzten sich kurz darauf neben einen 29-jährigen Amerikaner, während der 17-Jährige Schmiere stand. Nach kurzer Zeit standen sie wieder auf und klatschten sich ab. Daraufhin griffen die Taschendiebfahnder zu.

Während einer der Taschendiebfahnder den 29-Jährigen weckte und fragte, ob ihm etwas fehle, kontrollierten seine Kollegen die drei Täter. Bei dem 16-Jährigen fanden sie das Mobiltelefon des Amerikaners sowie einen Schlagring. Der Schlagring wurde sichergestellt, das Mobiltelefon wurde dem Opfer wieder ausgehändigt.

Die drei Schläferdiebe wurden vorläufig festgenommen und gaben bei ihrer Vernehmung den Diebstahl zu.

Der 15-Jährige wird seit Dezember 2016 beim Kommissariat 23 als Jugendlicher Intensivtäter geführt. Aus diesem Grund wurde er wegen einer Wiederholungsgefahr festgenommen und der Haftanstalt überstellt.
Die beiden anderen Täter wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Fall 2:
Am Freitag, 29.09.2017, gegen 22.35 Uhr, konnten Berliner Taschendiebfahnder in einem Festzelt beobachten, wie ein 27-jähriger Wiesn-Besucher aus Uruguay durch das Zelt ging und eine Jacke eines 34-jährigen Franzosen entwendete. Anschließend durchsuchte er die Jacke und entnahm Bargeld, Kreditkarte und eine ID-Card. Die Jacke behielt er ebenfalls.

Nachdem sich der 27-Jährige vom Tatort entfernte, wurde er vorläufig festgenommen. Er hinterlegte eine Sicherheitsleistiung in Höhe von 800 Euro und wurde anschießend entlassen.


1661. Dame entkleidet sich um ins Zelt zu kommen

Am Freitag, 29.09.2017, gegen 16.00 Uhr, wurde einer Wiesn-Besucherin vom Sicherheitsdienst der Einlass in ein Festzelt verwehrt. Die Dame begann daraufhin sich auszuziehen und forderte die Ordner auf, sie anzufassen.

Vor dem Eintreffen der verständigten Polizei hatte sich die Frau bereits wieder angezogen. Sie entkleidete sich aber vor der Einsatzgruppe erneut.

Da sie sich höchst aggressiv verhielt, schrie und um sich trat, wurde sie in Sicherheitsgewahrsam genommen. Eine Identitätsfeststellung war bei der Frau bisher nicht möglich, Freundinnen konnten jedoch verständigt werden, die sie gegen 20.50 Uhr von der Wiesn-Wache abholten.


1662. Rauschgiftfahnder verhindern Sexualdelikt
Die Münchner Rauschgiftfahnder beobachteten am Freitag, 29.09.2017, gegen 18.55 Uhr, am Hügel hinter der Anlieferstraße West einen 28-jährigen Pakistani, welcher sich an ein am Boden liegendes Mädchen annäherte.

Er setzte sich in ca. ein Meter Entfernung auf den Boden, legte sich dann hin und rutschte nach einer Minute fast auf Körperkontakt an das Mädchen ran. Eine weitere Annäherung wurde durch die Polizeibeamten unterbunden.

Der 28-Jährige hatte bereits die linke Hand am Rock des Mädchens. Sein Verhalten wurde über die Videoüberwachung erfasst.

Er erhielt daraufhin einen Platzverweis für das Festgelände. Als er über einen anderen Eingang das Wiesn-Gelände wieder betrat, wurde er in Gewahrsam genommen und verbrachte den restlichen Abend in der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München. Ein Betretungsverbot wird beantragt.

Am Samstag, 30.09.2017, gegen 16.10 Uhr, konnte der Pakistani über die Videoüberwachung erneut aufgenommen werden, als er sich in gleicher Weise an eine schlafende Frau heranmachte. Als er deren Rock berührte wurde die Dame von selbst wach und konnte ihn abwehren. Kurz darauf kamen Freundinnen von ihr dazu und verscheuchten den Mann.
Mitarbeiter des in diesem Bereich eingesetzten Ordnungsdienstes wurden auf den Mann aufmerksam und stellten diesen, bevor er sich ein neues Opfer suchen konnte.

Der 28-jährige Pakistani wurde erneut in Gewahrsam genommen.
Beim zuständigen Richter wurde zwischenzeitlich ein Gewahrsam für die restliche Dauer des Oktoberfestes beantragt. Der 28-Jährige bleibt nun bis Mittwoch, 04.10.2017 in Gewahrsam.


1663. Nach Geldbeuteldiebstahl Polizeibeamten geschlagen
Am Freitag, 29.09.2017, gegen 16.30 Uhr, entwendete ein 19-jähriger Deutscher in einem Festzelt den Geldbeutel einer 27-jährigen Wiesn-Besucherin. Nachdem sich der 19-Jährige, welcher zuvor mit der Frau an einem Tisch gesessen hatte, plötzlich entfernte, konnte ein Zeuge beobachten, wie der 19-Jährige auf der Toilette den Geldbeutel der 27-Jährigen herauszog und das Geld entnahm.

Die hinzugerufene Einsatzgruppe der Polizei nahm den 19-Jährigen fest. Als dessen Identität festgestellt werden sollte, versetzte er einem der Beamten einen Schlag ins Gesicht. Er wurde daraufhin zu Boden gebracht und zur Wiesn-Wache mitgenommen.

Den 19-Jährigen erwartet nun eine Strafanzeige wegen Diebstahl, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Zudem wird gegen ihn ein Betretungsverbot für das Oktoberfest beantragt.

Der Polizeibeamte erlitt durch den Schlag einen Cut an der Innenseite der Lippe. Er wurde ärztlich versorgt und bleibt weiterhin dienstfähig.


1664. Italiener begrapscht 13-Jährige
Ein 38-jähriger alkoholisierter Italiener griff am Freitag, 29.09.2017, gegen 17.25 Uhr, auf der Schaustellerstraße einer 13-jährigen Deutschen an den Hintern und zwischen die Pobacken. Der Vater der 13-Jährigen beobachtete dies und verständigte die Polizei.

Dem 38-Jährigen wurde die vorläufige Festnahme erklärt und er wurde auf die Wiesn-Wache gebracht. Die 13-jährige Schülerin war derartig mitgenommen, dass sie beim Sanitätsdienst durch einen Psychologen betreut werden musste.
Der 38-jährige Italiener wurde nach Abschluss der Sachbearbeitung dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.


1665. Streit endet mit Maßkrugschlag
Am Freitag, 29.09.2017, gegen 17.50 Uhr, saßen ein 28-jähriger und ein 19-jähriger Münchner gemeinsam an einem Tisch in einem Festzelt. Hier kam es schließlich zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung, in dessen Verlauf diverse Beschimpfungen fielen.
Der Streit steigerte sich derart, dass der 28-Jährige dem 19-Jährigen mit einem Maßkrug gegen den Kopf schlug. Sein Gegenüber erlitt dadurch eine stark blutende Platzwunde.
Wiesn-Gäste konnten die beiden trennen und an den Sicherheitsdienst übergeben. Die Kontrahenten wurden zum Rettungsdienst in den Behördenhof gebracht und von dort aus wurde auch die Polizei hinzugezogen.

Der 19-jährige Münchner musste in ein Krankenhaus verlegt werden. Den 28-jährigen erwartet eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. Gegen ihn wird ein Betretungsverbot beantragt.


1666. Jugendschutzkontrolle bringt Rauschgift zum Vorschein
Eine 17-jährige deutsche Schülerin wurde am Freitag, 29.09.2017, gegen 18.30 Uhr, auf dem Festgelände einer Jugendschutzkontrolle unterzogen. Hierbei wirkte die junge Frau äußerst nervös, woraufhin sie von einer Beamtin durchsucht wurde.
In ihrer Jackentasche konnte ein Joint aufgefunden werden. Zudem hatte sie in ihrem BH weiteres Marihuana verwahrt.

Nach Verständigung ihrer Eltern wurde sie von der Wiesn-Wache aus entlassen.


1667. Falschgeld im Festzelt
Ein 44-jähriger in München wohnender Inder wollte in einem Festzelt mit einem falschen 50 Euroschein eine Ochsensemmel zahlen. Die aufmerksame 24-jährige Verkäuferin bemerkte dies und ließ die Polizei verständigen.
Der nüchterne 44-Jährige führte kein weiteres Bargeld mit sich. Zur Herkunft des falschen Geldscheines verstrickte er sich in Widersprüche.
Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen Inverkehrbringen von Falschgeld und versuchtem Betrug.


1668. Zellengast scheitert am Versuch die Gitterstäbe hochzuklettern und verletzt sich
Ein 26-jähriger Schweizer versuchte am Samstag, 30.09.2017, gegen 18.00 Uhr, mehrmals bei einer Achterbahn auf die Gleise zu gehen. Laut den dort eingesetzten Ordnern versuchte er dies vor ein paar Tagen schon einmal.
Der Mann war stark alkoholisiert und wurde durch die hinzugerufene Polizeieinsatzgruppe in Gewahrsam genommen.
In der Haftzelle kletterte der 26-Jährige die Gittertür der Zelle hoch und wollte die außerhalb angebrachte Videokamera manipulieren. Hierbei fiel er rückwärts zu Boden und schlug mit dem Hinterkopf auf.
Der Schweizer wurde zunächst zum Wiesn-Rettungsdienst gebracht und von dort aus in ein Krankenhaus gefahren.


1669. Vier Briten schlagen gemeinsam auf Italiener ein
Am Samstag, 30.09.2017, gegen 19.30 Uhr, saß eine Gruppe Briten (26, 28, 30 und 32 Jahre) in einem Festzelt Rücken an Rücken mit einem 23-jährigen Italiener und dessen Freunden. Es kam zum Streit zwischen der Gruppe, woraufhin die Engländer nun gemeinsam auf den Italiener einschlugen.
Dieser musste mit Schwellungen am Jochbein und dem Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Täter wurden von der hinzugerufenen Polizei zur Wiesn-Wache gebracht und von dort zur Klärung der Haftfrage in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München.


1670. Franzose ruft Wiesn-Einsatzgruppe „Heil Hitler“ zu und zeigt „Hitlergruß“
Am Samstag, 30.09.2017, gegen 22.30 Uhr, schrie ein 36-jähriger Franzose beim passieren einer Einsatzgruppe der Polizei laut „Heil Hitler“ und zeigte ihnen gegenüber den „Hitlergruß“. Als er wenige Meter weitergegangen war, zeigte er den Gruß mit der anderen Hand und deutete mit zwei Fingern einen Oberlippenbart an.
Der 36-Jährige wurde daraufhin von der Einsatzgruppe vorläufig festgenommen. Während des Transportes zur Wiesn-Wache beschimpfte er die eingesetzten Beamten als „Nazis, Hitler und Rassisten“ und schrie „scheiß Deutschland“.
Den Franzosen erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde er zur Klärung der Haftfrage der Haftanstalt im Polizeipräsidium München überstellt.


1671. Bei Streit mit dem Sicherheitsdienst wird Einhandmesser gezückt
Ein 28-jähriger deutscher Wiesn-Besucher geriet in Streit mit dem Sicherheitsdienst eines Festzeltes, da dieser ihm den Zeltzutritt verwehrten. Während des Streits hielt der Mann hinter seinem Rücken ein noch zugeklapptes Einhandmesser in der Hand.
Dies erkannte der Sicherheitsdienst und brachte den Mann zu Boden. Er wurde der verständigten Polizei übergeben.

Den 28-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und gegen die Oktoberfestverordnung. Das Einhandmesser wurde sichergestellt. Der Mann wurde aufgrund seines Verhaltens und seiner Alkoholisierung in Gewahrsam genommen.


1672. Falschgeld an der Wiesn-Schänke
Ein 36-jähriger Brite wollte an der Schänke im Außenbereich eines Festzeltes bezahlen. Hierzu übergab er zwei gefälschte 50 Euroscheine.
Der Brite wurde von der verständigten Einsatzgruppe zur Wiesn-Wache gebracht. Im Anschluss wurde er der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.
Der Brite verfügt über keinen Wohnsitz in Deutschland.

Zeitgleich versuchte ein 26-jähriger Deutscher an der gleichen Örtlichkeit einen gefälschten 20 Euroschein an die „Frau“ zu bringen. Auch dieser wurde von der dort arbeitenden 50-jährigen Angestellten als solcher erkannt.


1673. Mit gefälschtem Ausweis ins Festzelt
Am Samstag, 30.09.2017, gegen 17.00 Uhr, versuchte ein 37-jähriger Deutsch-Amerikaner sich mit einem gefälschten Schützen-Ausweis Zutritt zu einem Festzelt zu verschaffen. Mit einem solchen echten Ausweis kann man auch bei geschlossenem Zelt zusammen mit einer Begleitperson in das Zelt gelangen.

Der 37-Jährige erhielt eine Anzeige wegen Urkundenfälschung.


1674. Kopfplatzwunde durch Maßkrugschlag
Am Samstag, 30.09.2017, gegen 19.00 Uhr, schüttete ein 23-jähriger Deutscher zunächst einer nicht bekannten Person in einem Festzelt den Inhalt seines Maßkruges ins Gesicht.
Im Anschluss schlug er einem 26-jährigen Spanier den Maßkrug frontal gegen die Stirn. Der Spanier erlitt eine Kopfplatzwunde und musste beim Wiesn-Rettungsdienst versorgt werden.
Der 23-Jährige wurde der Polizei übergeben und nach Abschluss aller Maßnahmen wieder entlassen. Er erhielt eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.
Gegen den Mann wird ein Betretungsverbot beantragt. Er ist bereits mehrfach in Erscheinung getreten.


1675. Wiesn-Besucher beleidigt und bedroht Einsatzgruppe der Polizei
Ein 20-jähriger Deutscher wurde am Samstag, 30.09.2017, gegen 22.05 Uhr, durch den Sicherheitsdienst eines Festzeltes aus dem Zelt komplimentiert. Er war hiermit nicht einverstanden und versuchte sich erneut Zutritt zu dem Zelt zu verschaffen.
Der Sicherheitsdienst rief aufgrund der Aggressivität des Mannes die Polizei hinzu.
Während des Transports zur Wiesn-Wache beleidigte er unentwegt die Polizeibeamten und versuchte sie mehrmals zu treten. Dies schaffte er allerdings nicht, da die Polizisten ausreichend Abstand zu ihm hatten.

Da der 20-Jährige sich nicht beruhigen ließ und sich weiterhin aggressiv verhielt, wurde er in Gewahrsam genommen.


1676. Terminhinweis: Einladung zum Wiesn-Abschluss-Pressegespräch 2017
Am Dienstag, 03.10.2017, um 13.00 Uhr, findet im Schützenzelt in der Schießanlange des Bayerischen Sportschützenbundes (Eingang O 10, 1.Stock), das gemeinsame Wiesn-Abschluss-Pressegespräch der Festleitung und der Münchner Polizei statt.

Alle Medienvertreter sind hierzu herzlich eingeladen.

 

 

 

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