Polizei Bayern » PP München » Aktuelles » Presse » Fallbegleitende Pressemeldungen

15.09.2017, PP München


Wiesn-Report vom 24.09.2017

Inhalt:

1564. Vorstellung der italienischen und französischen Polizisten auf dem Oktoberfest
1565. Mehrere sexuelle Übergriffe auf dem Festgelände
1566. Wiesn-Besucher geht unvermittelt auf Polizeieinsatzgruppe los
1567. Australischer Student wird von mehreren Engländern schwer am Kopf verletzt
1568. Amerikanischer Soldat beleidigt Wiesn-Einsatzkräfte
1569. Schlägerei mit mehreren Beteiligten in einem Festzelt
1570. Einlass ins Festzelt gegen Entgelt durch Wiederholungstäter
1571. Taschendiebfahnder erneut erfolgreich
1572. Unbekannter Mann wirft im Festzelt mit Maßkrug
1573. 14-Jährige stark betrunken auf der Wiesn angetroffen
1574. Raub einer Handtasche auf dem Festgelände
1575. Auf der Wiesn Böller gezündet
1576. Körperverletzung mit Kieferbruch und Kopfplatzwunde
1577. Raub einer Bauchtasche auf dem Festgelände
1578. Täter einer zurückliegenden versuchten Vergewaltigung von der Geschädigten wiedererkannt
1579. Resumée der 12h Twitter Aktion #Wiesnwache
1580. Pressekonferenz
Halbzeitbilanz der Münchner Polizei zur Sicherheitslage auf der Wiesn
-siehe Sonderbeilage




Zum Vergrößern bitte klicken

Vorstellung der unterstützenden ausländischen Polizeibeamten, Feuerwehrleute und Sanitäter
1564. Vorstellung der italienischen und französischen Polizisten auf dem Oktoberfest
Polizeivizepräsident Werner Feiler begrüßt am heutigen Sonntag, 24.09.2017, um 14.30 Uhr, im Servicezentrum des Oktoberfestes die ausländischen Kolleginnen und Kollegen, die in diesem Jahr die Münchner Polizei auf der Wiesn unterstützen.

Der Einsatz von uniformierten italienischen und französischen Beamten auf dem Münchner Oktoberfest hat inzwischen Tradition.

Ab dem zweiten Wochenende ist erfahrungsgemäß eine Vielzahl italienischer Gäste auf dem Festgelände zu erwarten. Bereits seit dem Jahr 2005 leisten Angehörige der Polizia di Stato ihren Dienst auf dem Festgelände. Auch heuer werden fünf Kollegen aus Bozen während des mittleren und des letzten Wiesnwochenendes die Polizei unterstützen. Von 24. bis 27.09.2017 sind in diesem Jahr das zweite Mal auch fünf Kollegen der Carabinieri Trentino auf dem Oktoberfest im Einsatz.

Auch aus Frankreich unterstützen Kollegen bereits im siebten Jahr die Wiesnwache. Von 20.-27.09.2017 werden sie die Wiesn-Einsatzgruppen verstärken.

Die italienischen und französischen Kollegen sind zusammen mit den Gruppen der Festwiesenwache im Streifendienst unterwegs. Insbesondere bei Einsatzsituationen mit italienischen oder französisch sprechenden Gästen leisten sie, gerade im kommunikativen Bereich, einen wertvollen Beitrag.

Nicht zu verkennen ist auch der präventive Aspekt dieser gemischten Streifen. Aufkommende Konflikte können oft alleine durch die Präsenz der Kollegen verhindert oder zumindest schnell geklärt werden.

Natürlich dienen die an ihren Uniformen deutlich erkennbaren Kollegen insbesondere auch ihren Landsleuten als polizeiliche Ansprechpartner bei allerlei Fragen und Anliegen.


1565. Mehrere sexuelle Übergriffe auf dem Festgelände
Fall 1:
Am Freitag, 22.09.2017, gegen 17.05 Uhr, wurden zwei 18- und 19-jährige Wiesn-Besucherinnen in einem Festzelt von einem 43-jährigen Russen mehrfach oberhalb der Kleidung, an den Hintern und die Brüste gefasst.

Der 43-jährige Freund des Russen bedrohte die Frauen im Anschluss mit einem Brotzeitmesser, indem er damit mehrfach in ihre Richtung deutete. Der Sicherheitsdienst hielt die beiden Männer bis zum Eintreffen der Polizei fest. Im Anschluss wurden die Täter der Wiesn-Wache überstellt. Beide werden dem Haftrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt.

Fall 2:
Die Taschendiebfahnder aus Frankfurt am Main beobachteten am Freitag, 22.09.2017, gegen 17.30 Uhr, einen 22-jährigen Afghanen, wie dieser sich vor einem Festzelt an einer Wiesn-Besucherin rieb.

Im Anschluss holte er sein Geschlechtsteil aus der Hose. Der Mann wurde festgenommen und der Wiesn-Wache übergeben. Er erhält eine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses und Beleidigung auf sexueller Grundlage.

Die Wiesn-Besucherin konnte bislang nicht ermittelt werden. Gegen den 22-jährigen Afghanen wird ein Betretungsverbot beantragt.

Fall 3:
Eine 29-jährige Festzeltbesucherin wurde am Freitag, 22.09.2017, gegen 22.15 Uhr, von mehreren Männern des Nachbartisches belästigt.

Zwei 31- und 34-jährige Deutsche griffen ihr nacheinander unter den Rock und berührten die Frau am Oberschenkel. Eine bislang noch nicht ermittelte dritte Person griff ihr ebenfalls noch unter den Rock, obwohl die 29-Jährige deutlich äußerte, dass sie dies nicht wünsche.

Alle Beteiligten wurden daraufhin zur Wiesn-Wache gebracht, die beiden Grapscher erhielten eine Anzeige wegen sexueller Nötigung.

Fall 4:
Als sich am Freitag, 22.09.2017, gegen 20.45 Uhr, eine 27-jährige Wiesn-Besucherin in einem Festzelt zu den Toilettenanlagen begab, wurde sie von einem 21-jährigen Deutschen am Hintern und der Hüfte begrapscht.

Womit der junge Mann nicht gerechnet hatte, war, dass es sich bei der 27-Jährigen um eine Polizeibeamtin handelte.

Die 27-Jährige hielt den Täter bis zum Eintreffen der Wiesn-Einsatzgruppe fest. Den 21-Jährigen erwartet eine Anzeige wegen sexueller Nötigung.

Fall 5:
Am Samstag, 23.09.2017, gegen 00.10 Uhr, griff ein 29-jähriger Deutscher einer 35-jährigen Marokkanerin unter das Dirndl an den Hintern. Als die Frau den Grapscher zur Rede stellen wollte, schlug dieser ihr so fest mit der Faust auf das linke Ohr, dass die 35-Jährige Schmerzen und eine starke Einschränkung der Hörfähigkeit erlitt.

Im Anschluss ging der Mann mit einem 40-jährigen und einem 42-jährigen Armenier auf den Begleiter der Frau los, da dieser sie verteidigen wollte. Der 29-jährige Begleiter wurde hierbei leicht verletzt.

Einer der Armenier führte zudem ein Einhandmesser mit.

Es wurden Strafanzeigen wegen sexueller Belästigung, Körperverletzung und dem Waffengesetz erstellt. Die drei Täter kamen in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München. Ein Betretungsverbot gegen die Personen wird angestrebt.


1566. Wiesn-Besucher geht unvermittelt auf Polizeieinsatzgruppe los
Ein 21-jähriger Münchner schubste am Freitag, 22.09.2017, gegen 18.50 Uhr, an einem der Ausgänge der Oidn-Wiesn einen vor ihm in einer Einsatzgruppe gehenden Polizisten. Als die Einsatzgruppe den Mann darauf ansprach, schubste er auch die anderen Beamten.

Er wurde daraufhin fixiert und zur Wiesn-Wache gebracht. Auf dem Weg dorthin beleidigte und bedrohte der 21-Jährige die Polizisten unentwegt. Zudem versuchte er sie zu treten und zu beißen. Die eingesetzten Beamten wurden hierdurch nicht verletzt.

Da der 21-Jährige in der Haftzelle seinen Kopf gegen die Gitterstäbe schlug, wurde er in ein Krankenhaus eingewiesen.

Im Laufe des Einsatzes aktivierte die Einsatzgruppe beide mitgeführten Body-Cams und zeichnete das Verhalten des 21-jährigen Münchners auf.
Gegen ihn wird ein Betretungsverbot für das Oktoberfest beantragt.


1567. Australischer Student wird von mehreren Engländern schwer am Kopf verletzt
Fünf alkoholisierte Engländer gerieten am Freitag, 22.09.2017, gegen 17.45 Uhr, auf der Wirtsbudenstraße des Oktoberfestgeländes mit einem 18-jährigen australischen Studenten in Streit.
Der Streit eskalierte und im weiteren Verlauf schlugen mehrere Männer der fünfköpfigen englischen Gruppe auf den australischen Studenten ein. Durch die Schläge ging der Australier zu Boden.
Am Boden liegend wurde der Student von einem 31-jährigen und einem 24-jährigen Engländer gegen seinen Kopf getreten.
Durch die Schläge und Tritte erlitt der 18-jährige Student schwere Kopfverletzungen und musste zur stationären ärztlichen Behandlung in ein Münchener Klinikum gebracht werden.

Die fünf Engländer wurden von einer Einsatzgruppe der Polizei festgenommen und wurden zur Klärung der Haftfrage dem zuständigen Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt.


1568. Amerikanischer Soldat beleidigt Wiesn-Einsatzkräfte
Am Freitag, 22.09.2017, gegen 22.15 Uhr, machte ein Wiesn-Besucher eine Polizeieinsatzgruppe auf eine aggressive Person aufmerksam.
Dieser hatte den Mitteiler bereits selbst angegangen und war gerade dabei eine weitere Personengruppe anzupöbeln, als ihn die Polizisten ansprachen.

Beim Transport zur Wiesn-Wache beleidigte der 25-jährige Amerikaner die Beamten als „Fucking Nazis“.
Gegen ihn wurde eine Anzeige wegen Beleidigung erstellt. Da er sich in der Gewahrsamzelle selbst verletzte, kam er in ein Krankenhaus und wurde von dort durch die Militärpolizei abgeholt.


1569. Schlägerei mit mehreren Beteiligten in einem Festzelt
Am Freitag, 22.09.2017, gegen 22.50 Uhr, mischte sich ein 17-jähriger Tunesier in eine Rangelei unter Wiesn-Besuchern ein und trat unvermittelt in die Gruppe. Drei Ordner des Festzeltes gingen schlichtend dazwischen, wurden dann aber von drei Freunden des Tunesiers angegriffen.

Nun schlugen und traten alle vier auf die Ordner ein und trafen diese hierbei auch am Kopf und im Gesicht.
Einer der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, ein 26-Jähriger aus Straubing, wurde durch Tritte gegen den Kopf schwer verletzt und kam mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung zum Rettungsdienst.

Die vier Täter (16,17 und 18 Jahre alt) erhielten eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.

Der 17-jährige Tunesier versuchte zudem einen der eingesetzten Polizeibeamten einen Kopfstoß zu verpassen. Der Polizist konnte ausweichen.

Aufgrund seiner anhaltenden aggressiven Stimmung blieb der 17-Jährige noch eine Zeitlang auf der Wiesn-Wache in Gewahrsam. Er erhielt zusätzlich noch eine Anzeige wegen tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung und Beleidigung. Gegen die Täter wurde ein Betretungsverbot für das Oktoberfest beantragt.


1570. Einlass ins Festzelt gegen Entgelt durch Wiederholungstäter
Bereits während des Oktoberfest 2016 wurde gegen einen Anwerber und Ordner eines Festzeltes ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, nachdem dieser in das geschlossene Festzelt gegen Bezahlung Gäste einließ.

Damals sprach er Berliner Fahnder an, was ihm zum Verhängnis wurde.

Am Freitag, 22.09.2017, gegen 19.30 Uhr, sprach der genannte Anwerber, ein 29-jähriger Türke, erneut die gleichen Berliner Taschendiebfahnder an und bot ihnen den Einlass in das geschlossene Festzelt, gegen die Bezahlung von 20 Euro. Die Beamten gingen wie im Vorjahr zum Schein darauf ein. Nachdem sie von einem anderen Ordner, einem 27-jährigen Bosnier eingelassen worden waren, wurden beide Täter zur Festwiesn-Wache gebracht.

Neben einer Anzeige nach der Oktoberfestverordnung, wird bei dem 29-jährigen Anwerber auch ein Betretungsverbot vorgelegt.


1571. Taschendiebfahnder erneut erfolgreich
Fall 1:
Berliner Taschendiebfahnder konnten am Freitag, 22.09.2017, gegen 21.00 Uhr, in einem Festzelt beobachten, wie sich zwei Männer verdächtig durch die Gänge des Bierzeltes bewegten.
Aus diesem Grund wurden weitere Taschendiebfahnder aus Frankfurt hinzugezogen. Die Fahnder konnten beobachten, wie einer der beiden Verdächtigen, ein 25-jähriger Serbe, in einer am Körper getragenen Handtasche einer 28-jährigen niederländischen Oktoberfest-Besucherin griff. Aus der Tasche entwendete er ein Mobiltelefon.

Der zweite Tatverdächtige, ein 24-jähriger Serbe, schirmte währenddessen die Tathandlung ab.

Nachdem Diebstahl wurden die beiden Täter von den Taschendiebfahndern festgenommen. Sie wurden der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.

Fall 2:
In einem Festzelt beobachteten am Freitag, 22.09.2017, gegen 22.40 Uhr, Taschendiebfahnder aus Frankfurt und Zürich einen 30-jährigen Jordanier und einen 21-jährigen Syrer. Die beiden durchsuchten augenscheinlich die Bereiche unter den Tischen nach Gegenständen ab.

Kurze Zeit später konnten die Fahnder beobachten, wie der 30-Jährige eine hochwertige Geldbörse aus der Jacke einer 19-jährigen Studentin entwendete. Der 21-jährige Mittäter lenkte während des Diebstahls eine Bedienung ab.

Nachdem die Diebe das Zelt verließen, wurden sie festgenommen. Bei der anschließenden Durchsuchung konnte ein Mobiltelefon aufgefunden werden. Es stellte sich heraus, dass das Mobiltelefon einer 21-jährigen peruanischen Wiesn-Besucherin gestohlen wurde.

Zudem wurde noch ein weiteres hochwertiges Mobiltelefon bei den beiden Dieben aufgefunden. Auch hier kann davon ausgegangen werden, dass es vermutlich aus einem Diebstahl stammt. Jedoch konnte dazu noch kein Tatnachweis geführt werden.

Beide Täter wurden der Haftanstalt überstellt.

Fall 3:
Drei Taschendiebfahnder des Polizeipräsidiums München konnten am Freitag, 22.09.2017, gegen 20.45 Uhr, zwei Männer dabei beobachten, wie diese augenscheinlich nach potenziellen betrunkenen Opfern Ausschau hielten.
Einer der beiden, ein 15-jähriger Iraker, näherte sich einem schlafenden 45-jährigen dänischen Oktoberfest-Besucher. Der 45-Jährige hielt dabei sein Mobiltelefon zwischen seinen Beinen.
Ein weiterer Mann, ein 20-jähriger Iraker, beobachtete die Umgebung und leistete Aufpasserdienste.

Nachdem der 15-Jährige das Mobiltelefon entwendete, liefen beide weg. Nach einer kurzen Verfolgung konnten sie von den Taschendiebfahndern festgenommen werden.
Gegen beide wurde eine Anzeige wegen schweren Falles des Taschendiebstahls erstellt.


1572. Unbekannter Mann wirft im Festzelt mit Maßkrug
Ein noch unbekannter Mann warf am Freitag, 22.09.2017, gegen 22.15 Uhr, im Biergarten des Augustinerfestzeltes einen Maßkrug nach einem 20-jährigen italienischen Studenten. Durch den Maßkrug wurde der Student an der Schläfe getroffen und erlitt eine Kopfplatzwunde.

Der Student wurde in ein Münchner Krankenhaus gebracht.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 1,80 m groß, ca. 20 Jahre alt, kräftige Statur, sprach englisch, bekleidet mit einem grünen T-Shirt und einer kurzen Lederhose ohne Träger.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24 Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1573. 14-Jährige stark betrunken auf der Wiesn angetroffen
Am Samstag, 23.09.2017, gegen 17.30 Uhr, wurde eine 14-jährige Schülerin stark betrunken auf dem Festgelände angetroffen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,56 Promille.
Die Eltern der 14-Jährigen wurden informiert und holten ihre Tochter bei der Wiesn-Wache ab. Von dem Wiesn-Besuch wussten die Eltern nichts.


1574. Raub einer Handtasche auf dem Festgelände
Am Ausgang des Festgeländes (Bavaria Ring / Pettenkofer Straße) kam am Sonntag, 24.09.2017, kurz nach Mitternacht eine 26-Jährige auf Polizeibeamte zu und schilderte, dass ihr die Handtasche geraubt wurde.

Gegen 23.20 Uhr, stand sie bei einer Geisterbahn in der Warteschlange und machte eine vor ihr anstehende Frau darauf aufmerksam sich korrekt anzustellen. Daraufhin entstand ein Streit, in dessen Verlauf zwei weitere Frauen hinzukamen. Die drei Frauen stießen die 26-Jährige zu Boden und eine trat auf sie ein.
Anschließend wurde ihr die Handtasche, welche sie über ihrer Schulter hängen hatte, entrissen und die drei Frauen flüchteten mit der Tasche.
Nähere Angaben zum Vorfall konnte die 26-Jährige nicht machen. Eine Vernehmung war bislang nicht möglich, da sie eine Panikattacke erlitt und in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden musste.


1575. Auf der Wiesn Böller gezündet
Am Samstag, 23.09.2017, gegen 21.50 Uhr, zündete ein 26-Jähriger in der Nähe von mehreren Wiesn-Besuchern einen Böller. Verletzt wurde zum Glück niemand.
Der 26-Jährige konnte festgenommen werden. Zu seinem Motiv machte er keine Angaben.

Er muss sich nun wegen Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion verantworten und wird dem Haftrichter vorgeführt.


1576. Körperverletzung mit Kieferbruch und Kopfplatzwunde
Auf der Wirtsbudenstraße geriet am Samstag, 23.09.2017, gegen 23.30 Uhr, ein 24-jähriger Schweizer mit einem Unbekannten in Streit.

Der bislang Unbekannte versetzte ihm einen Faustschlag ins Gesicht, wodurch der 24-Jährige einen Kieferbruch und eine Kopfplatzwunde erlitt.

Ein 27-jähriger Deutscher beobachtete diese Auseinandersetzung und wollte schlichten. Daraufhin wurde er durch den Schweizer und dessen 22-jährigen Bruder ebenfalls geschlagen. Er erlitt eine Platzwunde an der Lippe.

Der 24-jährige Schweizer wurde in ein Münchner Krankenhaus zur ärztlichen Behandlung gebracht. Sein 22-jähriger Bruder wurde nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder entlassen.


1577. Raub einer Bauchtasche auf dem Festgelände
Am Samstag, 23.09.2017, gegen 23.30 Uhr, kam es auf der Versorgungsstraße zwischen zwei Festzelten zu einem Raub durch einen bislang unbekannten Täter.

Ein 18-Jähriger war auf der Versorgungsstraße unterwegs, als ihm ein bislang unbekannter Mann die Bauchtasche vom Körper riss. Der 18-Jährige versuchte seine Tasche noch festzuhalten, daraufhin schlug ihn der Täter mit der Faust ins Gesicht und entriss ihm die Tasche. Der 18-Jährige fiel dabei zu Boden.

Ein Zeuge, ein 22-jähriger Münchner, der den Vorfall beobachtet hatte, versuchte den Täter aufzuhalten und wurde von diesem ebenfalls geschlagen. Dies geschah so heftig, dass er kurz bewusstlos wurde. Der Täter konnte fliehen.
Dem 18-Jährigen wurde die Schulter ausgekugelt, der 22-jährige Helfer erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma. Beide wurden zur Behandlung in Münchner Krankenhäuser gebracht.


1578. Täter einer zurückliegenden versuchten Vergewaltigung von der Geschädigten wiedererkannt
Am Donnerstag, 21.09.2017, gegen 21.30 Uhr, griff ein 55-jähriger Iraker in einem Festzelt im Gedränge von hinten in die Lederhose einer 25-jährigen Münchnerin und versuchte einen Finger einzuführen. Dies misslang, da die 25-Jährige eine Strumpfhose trug. Dem 55-Jährigen gelang die Flucht.

Am Samstag, 23.09.2017, gegen 21.00 Uhr, konnte die 25-Jährige nun den Täter auf dem Festgelände wiedererkennen und die Polizei verständigen.
Der 55-Jährige wurde vorläufig festgenommen und wird dem Haftrichter vorgeführt.


1579. Resumée der 12h Twitter Aktion #Wiesnwache
Bereits zum dritten Mal twitterte die Münchner Polizei vom Oktoberfest und ermöglichte so einen Blick hinter die Kulissen der Wiesnwache. Neben der Berichterstattung über aktuelle Einsätze, wurde die enge und gute Zusammenarbeit mit anderen Organisationen (wie z.B. Feuerwehr), als auch das Zusammenwirken der vor Ort eingesetzten Polizeikräfte und der Umfang wie auch die Art des Tätigwerdens dargestellt.

Insgesamt setzte das Social Media Team der Münchner Polizei in den 12 Stunden 169 Tweets ab. Die Aktion wurde von den Usern außerordentlich positiv angenommen.

Ein paar Zahlen für den Hintergrund (Stand: 23.09.2017, 16.00 Uhr)

Reichweite: Impressions (Klicks auf die Tweets): 8,4 Mio.
Retweets: 5700
Likes (Faves): 48.100

Hier gehts zur Sonderbeilage


 

 

 

Ihre Polizei vor Ort:

  • Bewirb Dich jetzt
  • IT bei der Bayerischen Polizei
  • Neue Dienstkleidung für die Bayer. Polizei
  • Spitzensport-Ausbildung
  • Bayern mobil - sicher ans Ziel
  • Digitalfunk
  • Polizeiorchester Bayern

Bewirb Dich jetzt

Spitzensport-Ausbildung

Digitalfunk

Polizeiorchester Bayern

IT bei der Bayerischen Polizei

Neue Dienstkleidung für die Bayer. Polizei

Bayern mobil - sicher ans Ziel

Bewirb Dich jetzt

IT bei der Bayerischen Polizei

Polizeiorchester Bayern

Neue Dienstkleidung für die Bayer. Polizei

Spitzensport-Ausbildung

Bayern mobil - sicher ans Ziel

Digitalfunk


Kontakt aufnehmen