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15.09.2017, PP München


Wiesn-Report vom 18.09.2017

Aus dem Inhalt:

1481. Festnahme nach „Hitler Gruß“

1482. Wiesn-Besucherin auf dem Nachhauseweg angegriffen

1483. Taschendiebe reagieren auf das Taschenverbot auf der Wiesn

1484. Zwei Festnahmen durch Berliner Taschendiebfahnder

1485. Festnahme nach Diebstahl einer hochwertigen Jacke




1481. Festnahme nach „Hitler Gruß“
Einem 34-Jährigen aus dem südlichen Münchner Landkreis wurde am Sonntag, 17.09.2017, um 19.40 Uhr, aufgrund seines aggressiven Auftretens ein Hausverbot in einem Festzelt erteilt. Dieses Verbot wollte er nicht akzeptieren und versuchte im Anschluss noch viermal in das Zelt zu gelangen. Da er nicht bereit war, sich vom Zelt zu entfernen, wurde eine Streife der Wiesn-Wache hinzugezogen.

Gegenüber den Beamten schrie er mehrmals „Sieg Heil“ und streckte die rechte Hand nach oben. Daraufhin wurde er von den Einsatzkräften in Gewahrsam genommen und zur Haftanstalt ins Polizeipräsidium München gebracht.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Hausfriedensbruch und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.


1482. Wiesn-Besucherin auf dem Nachhauseweg angegriffen
Am Samstag, 16.09.2017, gegen 23.30 Uhr, befand sich eine 24-jährige aus dem Dachauer Landkreis auf dem Nachhauseweg vom Oktoberfest. Am Bavariaring zwischen der Beethovenstraße und dem Esperantoplatz trat plötzlich ein Unbekannter an die Frau heran und würgte sie mit einem Schwitzkastengriff.

Die junge Frau reagierte geistesgegenwärtig und setzte sich der Tat heftig zur Wehr. Wohl wegen des deutlichen Widerstandes ließ der unbekannte Mann von ihr ab und flüchtete in Richtung Beethovenstraße.

Die Münchnerin begab sich nach Hause und zeigte den Vorfall am Folgetag bei der Wiesn-Wache an. Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 185 cm groß, bekleidet mit einem dunkeln Kapuzenpullover, dunkler Jeans, dunklen Leder-Schnürstiefeletten und trug schwarze Lederhandschuhe.


Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1483. Taschendiebe reagieren auf das Taschenverbot auf der Wiesn
Mit Einführung des Taschenverbotes auf dem Münchner Oktoberfest, haben auch Taschendiebe mit einer geänderten Begehungsweise ihrer Taten reagiert.

Offensichtlich bieten die wenigen und kleinen Taschen zu geringe Möglichkeiten für Diebstähle. Wie bei verschiedenen Festnahmen aufgefallen ist, streifen die Täter mit ihren Händen die Jacken der Opfer ab, um darin befindliche Gegenstände zu ertasten und sie anschließend zu entwenden.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Die Polizei weist darauf hin, keine Taschen oder Bekleidungsartikel mit Wertgegenständen unbeaufsichtigt abzulegen. Tragen Sie Geldbörsen und Handys an der körperzugewandten Seite. Taschendiebe täuschen zufällige Kontakte vor, oder nutzen dichtes Gedränge zum Diebstahl aus.


1484. Zwei Festnahmen durch Berliner Taschendiebfahnder
Auf dem Oktoberfest untestützen auch Taschendiebfahnder aus Berlin die Münchner Polizei. Den Fahndern fielen zwei Männer auf, die in einem Festzelt auffällig suchend herumliefen. Sie konnten beobachten, wie die beiden Verdächtigen Jacken nach Diebesgut durchsuchten und wenig später drei Jacken entwendeten.




Danach erfolgte die Festnahme des 16-jährigen und 19-jährigen Afghanen. Aufgrund eines festen Wohnsitzes wurden sie nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen von der Polizei entlassen.

Den beiden Tätern wurde ein Betretungsverbot für das Festgelände ausgesprochen.



1485. Festnahme nach Diebstahl einer hochwertigen Jacke
Am ersten Wiesn-Wochenende wurden mehrere hochwertige Jacken in den Festzelten entwendet. Ein Team von Frankfurter Taschendiebfahndern wurde mit dem Fall speziell beauftragt und hatte Erfolg.

Am Sonntag, 17.09.2017, gegen 22.50 Uhr, konnten die Frankfurter Ermittler zwei verdächtige Männer feststellen, die in einem Festzelt offensichtlich nach Diebesgut suchten.

Die beiden Iraker konnten beobachtet werden, wie sie eine abgelegte Jacke entwendeten. Noch beim Verlassen des Festzeltes griff einer der Täter in die Jacke, reichte das Bargeld an den zweiten Täter weiter und zog sich die Jacke an. Im Anschluss wurden sie durch die Taschendiebfahnder festgenommen.

Der 37-jährige und 26-jährige Täter verfügen über einen Wohnsitz in München und wurden nach den kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen.

Bemerkenswert ist das kriminelle Geschick des 37-Jährigen, der trotz einer erheblichen Behinderung (beide Hände amputiert) Diebstähle begeht.

 

 

 

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