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29.06.2017, PP München


Wie funktioniert die Pressearbeit der Münchner Polizei?

" Was war gestern in der xy Straße los, SEK Einsatz und hier wird nichts berichtet!!!!"

"Die Polizei verschweigt, warum heute Nacht ein Heli unterwegs war!!!!"

„Die schreiben nur was sie wollen!!!“

Diese und ähnliche Kommentare erhalten wir häufig. Aber warum berichten wir nicht über alle Fälle?


Zum Vergrößern bitte klicken

So sähe die Alternative aus:

„Soeben Großaufgebot von USK und SEK in der XY-Straße. Der Wohnungsinhaber steht mit einem Messer am Fenster und will sich umbringen! Bitte haltet Euch aber vom Einsatzort fern.“

„Unsere Kollegen der Kriminalpolizei ermittelten gerade gegen zwei Drogendealer, die sich im ABC-Hotel befinden. Die haben aber noch nichts gemerkt und sollen gleich festgenommen werden. Bitte macht nicht zu viele Fotos mit euren Handys!“

„… bei dem Täter handelt es sich um einen 13-jährigen Schüler aus der A-Straße. Er besucht derzeit die B-Schule und spielt im C-Club Fußball. Aber bitte behaltet das für Euch und sprecht ihn oder seine Familie nicht darauf an!“

„Notruf eines Kioskbetreibers wegen Überfall. Wir sind mit 5 Streifenwagen vor Ort. War aber nichts, er wollte nur bei einem Zahlstreit etwas Druck auf seinen Kontrahenten aufbauen“

+++ Wollt Ihr das wirklich? Wir nicht. +++

Wir bearbeiten jeden Tag ca. 1000 Einsätze im Bereich Stadt und Landkreis München. Darunter sind von der zugeparkten Zufahrt, der Hilfeleistung, dem Ladendieb, dem Verkehrsunfall, der Schlägerei bis hin zum Tötungsdelikt alle nur denkbaren Sachverhalte enthalten.

Aber worüber berichten wir?

Nun, wir berichten von ungewöhnlichen oder herausragenden Straftaten und Ereignissen. Wir berichten von neuen Kriminalitätsformen, besonderen Serienstraftaten und Delikten, vor denen wir euch warnen wollen.
Wir machen das neutral, unabhängig von Herkunft und Nationalität der Beteiligten, aber auch ausdrücklich ohne Hysterie oder Angst vor der Kritik in der Kommentarfunktion.
Wir berichten in den meisten Fällen aktuell, manchmal verspätet und selten gar nicht.

Gar nicht? Jetzt doch ein Eingeständnis staatlicher Vertuschung?

Klare Antwort – nein!

Alle unsere Veröffentlichungen müssen wir unter dem Aspekt der Strafverfolgung und späteren juristischen Bewertung sehen. Das bedeutet, dass die Staatsanwaltschaft eng mit uns kooperiert und wir uns im Einzelfall mit der Justiz absprechen. Das hat formaljuristische Gründe, die in erster Linie mit der Gewährleistung eines korrekten und objektiven Verfahrens begründet sind.

Daneben spielen aber auch der Datenschutz und auch der Stand unserer eigenen Ermittlungen eine wichtige Rolle beim Zeitpunkt einer Veröffentlichung.
Wir sind keine Onlinepresse, wir sind eine Behörde. Damit sind wir einer wahren und ordnungsgemäßen Berichterstattung gesetzlich verpflichtet und müssen dem besonderen Anspruch an korrekter, überprüfbarer und rechtsstaatlicher Informationsweitergabe entsprechen.

Wir freuen uns über Lob, sachliche Kritik und Anregungen. Das hilft uns besser zu werden und die Arbeit eurer Münchner Polizei noch ein Stückchen transparenter zu machen.


 

 

 

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