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10.11.2016, PP München


Tötungsdelikt in der Isarvorstadt - Soko Cornelius ermittelt - Search for Murderer in Munich

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Fahndungsplakat
Fahndungsplakat

Am 28.05.2013 wurde ein 31-Jähriger von einem Unbekannten getötet. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

Auf dieser Sonderseite finden Sie chronologisch alle Pressemeldungen zu diesem Fall. Personen, die sachdienliche Hinweise auf die Tat oder den Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Mordkommission, 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

The Homicide Squad Munich seeks your help!


Wanted Poster (Fahndungsplakat in Englisch)
The Homicide Squad Munich seeks your help!


Pressemitteilung vom 29.05.2013
755. Tötungsdelikt in der Isarvorstadt

Am Dienstag, 28.05.2013, gegen 22.00 Uhr, fuhren ein 31-jähriger Italiener aus München und seine 28-jährige Verlobte mit ihren Fahrrädern auf dem Radweg entlang der Isar in nördliche Richtung. In der Erhardtstraße, auf Höhe des Europäischen Patentamtes, fuhren sie an dem späteren Täter vorbei. Dieser kam ihnen zu Fuß auf dem dortigen Gehweg entgegen.

Im Vorbeifahren war die 28-Jährige von dem unbekannten Mann angespuckt worden, was sie beim Weiterfahren ihrem Verlobten mitteilte. Daraufhin drehte der 31-Jährige um und fuhr zu dem Unbekannten zurück, um ihn zur Rede zu stellen.

Die 28-Jährige sah aus ca. 50 Meter Entfernung, wie sich zwischen ihrem Verlobten und dem Täter ein kurzes Wortgefecht und eine Rangelei entwickelte. Auf einmal entfernte sich der Täter zu Fuß von der Örtlichkeit, während der 31-Jährige zusammenbrach.

Die 28-Jährige verständigte sofort den Notarzt und bat vorbeikommende Passanten um Hilfe. Der 31-Jährige kam mit dem Notarzt unter laufender Reanimation in ein Krankenhaus, wo er verstarb. Die genaue Todesursache muss heute im Rahmen einer Obduktion im Institut für Rechtsmedizin der LMU München geklärt werden.

Der Täter ist nach wie vor flüchtig.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 35 Jahre alt, max. 175 cm groß, dunkle, kurze Haare; dunkle Bekleidung, vermutlich schwarze Jacke, schwarze Umhängetasche.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Angaben zu dem Vorfall oder auch zur Person des Täters machen können, vor allem die Ersthelfer, die hier von der 28-Jährigen angesprochen worden waren, werden gebeten sich unverzüglich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel.: 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


Pressemitteilung vom 04.06.2013
792. Tötungsdelikt in der Isarvorstadt – Ermittlungen der SoKo Cornelius
-Plakat

Am Dienstag, 28.05.2013, gegen 22.00 Uhr, fuhren ein 31-jähriger Italiener aus München und seine 28-jährige Verlobte mit ihren Fahrrädern den Radweg entlang der Isar in nördliche Richtung. In der Erhardtstraße auf Höhe des Europäischen Patentamtes, fuhren sie an dem späteren Täter vorbei, der ihnen zu Fuß in südliche Richtung auf dem dortigen Gehweg entgegenkam. Dieser spuckte die 28-Jährige beim Vorbeifahren unvermittelt an, was sie beim Weiterfahren ihrem Verlobten mitteilte. Der 31-Jährige drehte sich um und fuhr zu dem späteren Täter zurück. Die 28-Jährige sah aus ca. 50 Meter Entfernung wie sich zwischen ihrem Verlobten und dem Täter ein kurzes Wortgefecht und eine Rangelei entwickelte.

Der Täter entfernte sich dann zu Fuß von der Örtlichkeit in südliche Richtung auf den Gehweg der Erhardtstraße, während der Geschädigte zusammenbrach. Die 28-Jährige verständigte daraufhin sofort den Notarzt und bat vorbeikommende Passanten um Hilfe. Der Verletzte kam mittels Notarzt unter laufender Reanimation in ein Krankenhaus, wo er jedoch verstarb.

Bei der Obduktion wurden multiple Stichverletzungen festgestellt, wobei todesursächlich ein Herzstich war.

Durch Beamte der Spurensicherung des Polizeipräsidium München konnte in Zusammenarbeit mit dem Institut für Rechtsmedizin der LMU München vermeintlich tatrelevantes DNA-Material gesichert werden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Täter sich bei der Tat selbst verletzt hat.

Bisher gingen rund 100 Hinweise bei der Polizei ein. Ein Tatverdächtiger konnte bislang nicht ermittelt werden. Bei der Mordkommission München wurde für die weiteren Ermittlungen die Soko „Cornelius“ eingerichtet, die derzeit mit rund 20 Beamten besetzt ist.
Auslobung:
Für Hinweise, die zur Klärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt, deren Zuerkennung unter Ausschluss des Rechtsweges erfolgt. Die Auslobung gilt ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Polizeibeamte zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

Täterbeschreibung:
Ca. 30 Jahre alt, ca. 175 cm groß, dunkle oder blonde Haare; dunkel gekleidet, oberschenkellange Jacke, dunkle Umhängetasche.

Zeugenaufruf:
Die Soko „Cornelius“ sucht weiterhin Zeugen, die am Tattag, Dienstag, 28.05.2013, Feststellungen am Tatort oder in dessen Nähe gemacht haben oder Personen, die Hinweise auf den Täter geben können.
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis für die Presse und für die Bevölkerung:
Aus diesem Grund wurden im Tatortbereich Fahndungsplakate mit dem Hinweis auf die Auslobung ausgehängt.



Pressemitteilung vom 07.06.2013
811. Tötungsdelikt in der Isarvorstadt - Ermittlungsstand der Soko Cornelius

Am Dienstag, 28.05.2013, gegen 22.00 Uhr, fuhr ein 31-jähriger Italiener aus München und seine 28-jährige Verlobte mit ihren Fahrrädern den Radweg entlang der Isar in nördliche Richtung. In der Erhardtstraße, auf Höhe des Europäischen Patentamtes, fuhren sie an dem späteren Täter vorbei, der ihnen zu Fuß in südlicher Richtung auf dem dortigen Gehweg entgegenkam. Dieser spuckte die 28-Jährige beim Vorbeifahren unvermittelt an, was sie beim Weiterfahren ihrem Verlobten mitteilte. Der 31-Jährige drehte um und fuhr zu dem späteren Täter zurück. Die 28-Jährige sah aus ca. 50 Meter Entfernung wie sich zwischen ihrem Verlobten und dem Täter ein kurzes Wortgefecht und eine Rangelei entwickelte.

Der Täter entfernte sich anschließend zu Fuß von der Örtlichkeit in südliche Richtung auf dem Gehweg der Erhardtstraße, während der Geschädigte zusammenbrach. Die 28-Jährige verständigte sofort den Notarzt und bat vorbeikommende Passanten um Hilfe. Der Verletzte kam mittels Notarzt unter laufender Reanimation in ein Krankenhaus, wo er verstarb.

Bei der Obduktion wurden multiple Stichverletzungen festgestellt, wobei todesursächlich ein Herzstich war.

Täterbeschreibung:
Ca. 30 Jahre alt, ca. 175 cm groß, dunkle oder blonde Haare; dunkel gekleidet, oberschenkellange Jacke, dunkle Umhängetasche.

Die intensiven Ermittlungen der Soko Cornelius, die mittlerweile 27 Mitarbeiter umfasst, dauern weiter an. Ein Motiv für die Tat ergab sich bisher nicht.

Das bereits veröffentlichte Fahndungsplakat wird zur Unterstützung der Auslobung neben der Anbringung im Tatortbereich auch in einer Vielzahl von Gaststätten im innerstädtischen Bereich rund um den Tatort ausgehängt.

Insgesamt gingen bisher rund 170 Hinweise bei der Soko Cornelius ein.

In diesem Zusammenhang wird nochmals herausgestellt, dass aufgrund der Spurenlage am Tatort derzeit davon ausgegangen wird, dass sich der Täter bei der Tat selbst verletzt hat. Es konnten Blutspuren gesichert werden, die dem Täter zugeordnet werden.
Daher sind für die Ermittlungen auch männliche Personen von Interesse, die seit dem 29.05.2013 Verletzungen, insbesondere Stich- oder Schnittverletzungen, aufweisen, diese aber nicht plausibel erklären können.

Zeugenaufruf:
Hinweise nimmt die Soko Cornelius unter der Telefonnummer 089/2910-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Auslobung:
Für Hinweise, die zur Klärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt, deren Zuerkennung unter Ausschluss des Rechtsweges erfolgt. Die Auslobung gilt ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Polizeibeamte zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.


Pressemitteilung vom 22.07.2013
1105. Mord in der Isarvorstadt – Ermittlungen der Soko „Cornelius“

Wie bereits berichtet wurde am Dienstag, 28.05.2013, gegen 22.00 Uhr, ein 31-jähriger italienischer Radfahrer in der Münchner Erhardtstraße, gegenüber dem Europäischen Patentamt, von einem bislang unbekannten Mann getötet. Der Täter hatte zuvor die Verlobte des Opfers angespuckt, als diese an ihm mit dem Fahrrad vorbeifuhr. Am Tatort konnte DNA-Material gesichert werden.
Zur Aufklärung der Tat wurde bei der Mordkommission des Polizeipräsidiums München die Sonderkommission „Cornelius“ eingerichtet. Diese ermittelt seitdem mit einer Stärke von rund 30 Beamten.

Die Ermittlungen werden in alle Richtungen geführt. Aufgrund der bisherigen Presseveröffentlichungen gingen bislang fast 400 Hinweise ein. Auch wurden auf freiwilliger Basis von rund 350 Personen Speichelproben zum Abgleich mit den sichergestellten Spuren erhoben. Zahlreiche Personen konnten als Täter bereits sicher ausgeschlossen werden. Ein Tatverdächtiger konnte jedoch bisher nicht ermittelt werden.

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Täter möglicherweise beruflich oder privat einen Bezug zum erweiterten Tatortbereich hatte, erfolgten dort in den letzten Wochen verstärkt Befragungen.

Nunmehr werden zahlreiche Personen aus diesem Bereich um ihre Unterstützung und Mitwirkung in Form von einer freiwilligen Abgabe eines Mundhöhlenabstrichs gebeten. Diese Personen gelten nicht als tatverdächtig! Für die Entnahme eines freiwilligen Mundhöhlenabstrichs liegt ein Beschluss des Amtsgerichts München vor. Von der Maßnahme ist eine Personenanzahl im unteren vierstelligen Bereich betroffen. Weitere Einzelheiten hierzu können aus datenschutzrechtlichen sowie ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht werden.

Die Mordkommission München bedankt sich an dieser Stelle jetzt schon für das Verständnis und die Unterstützung der betroffenen Personen.

Auslobung:
Für Hinweise, die zur Klärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt, deren Zuerkennung unter Ausschluss des Rechtsweges erfolgt. Die Auslobung gilt ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Polizeibeamte zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.


Pressemitteilung vom 26.07.2013
1154. Mord in der Isarvorstadt – Ermittlungen der Soko „Cornelius“: Erneuter Zeugenaufruf bzgl. eines Taxifahrers

Wie bereits berichtet, wurde am Dienstag, 28.05.2013, gegen 22.00 Uhr, ein 31-jähriger italienischer Radfahrer in der Münchner Erhardtstraße, gegenüber dem Europäischen Patentamt, von einem bislang unbekannten Mann getötet. Der Täter hatte zuvor die Verlobte des Opfers angespuckt, als diese an ihm mit dem Fahrrad vorbeifuhr.
Am Tatort konnte DNA-Material gesichert werden.

Zur Aufklärung der Tat wurde bei der Mordkommission München die Sonderkommission Cornelius eingerichtet, die seitdem mit einer Stärke von rund 30 Beamten ermittelt.

Die Ermittlungen werden in alle Richtungen geführt. Aufgrund der bisherigen Presseveröffentlichungen gingen bislang 400 Hinweise ein. Auch wurden auf freiwilliger Basis von rund 400 Personen Speichelproben zum Abgleich mit den sichergestellten Spuren erhoben. Zahlreiche Personen konnten somit als Täter bereits sicher ausgeschlossen werden.
Ein Tatverdächtiger konnte jedoch bisher nicht ermittelt werden.

Im Rahmen der Ermittlungen ging ein Hinweis auf einen Taxifahrer ein, der am 29.05.2013, in den frühen Morgenstunden (04.00 - 08.00 Uhr), einen männlichen Fahrgast vom Sendlinger Tor in die Nähe des Gärtnerplatzes bzw. Corneliusstraße fuhr. Der Mann war ihm unter anderem deshalb aufgefallen sein, da er offenbar versuchte, mögliche Verletzungs- oder Kampfspuren zu verdecken. Der Taxifahrer soll dies einem Kollegen gegenüber erzählt haben. Der Taxifahrer selbst konnte bisher nicht ermittelt werden, ist jedoch als Zeuge sehr wichtig, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es sich bei dem Fahrgast möglicherweise um den Täter gehandelt haben könnte.

Zeugenaufruf:
Taxifahrer, die in den frühen Morgenstunden des 29.05.2013 einen männlichen Fahrgast zum Gärtnerplatz bzw. in die Corneliusstraße gefahren haben, werden gebeten, sich mit der Sonderkommission Cornelius unter 089 / 29 10 - 0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Auslobung:
Für Hinweise, die zur Klärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt, deren Zuerkennung unter Ausschluss des Rechtsweges erfolgt. Die Auslobung gilt ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Polizeibeamte, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.


Pressemitteilung vom 08.08.2013
1236. Mord in der Isarvorstadt – Erneuter Zeugenaufruf

Wie bereits mehrfach berichtet, wurde am Dienstag, 28.05. 2013, gegen 22.05 Uhr, in München, Erhardtstraße, ein italienischer Radfahrer von einem bislang unbekannten Mann mit einem Messer getötet. Der Täter, ein entgegenkommender Fußgänger, hatte zuvor die Verlobte des Opfers angespuckt, als diese mit dem Fahrrad an ihm vorbeifuhr. Der Täter, der sich selbst bei der Tat verletzt haben dürfte, flüchtete unerkannt und konnte bislang nicht ermittelt werden. Zur Aufklärung der Tat wurde bei der Mordkommission München die Sonderkommission Cornelius eingerichtet, die seither mit einer Stärke von rund 30 Beamten ermittelt. Die Ermittlungen werden in alle Richtungen geführt.

Die Polizei ist auf jeden Hinweis angewiesen und bittet deshalb ein weiteres Mal um die Unterstützung der Münchnerinnen und Münchner.

Gerade im städtischen Bereich werden viele Objekte, z. B. Anwesen und Firmen, von gewerblichen Sicherheitsunternehmen bzw. deren speziell geschulten Mitarbeitern, überwacht und auch durch regelmäßige Streifengänge gesichert.

Die Mitarbeiter der Sicherheitsunternehmen, die in der Tatnacht Dienst verrichteten, kommen als Zeugen in Betracht und sollen, wie bereits die Taxifahrer, nunmehr explizit angesprochen werden.

Die in München ansässigen Sicherheitsunternehmen, die möglicherweise Objekte im erweiterten Tatortbereich betreuen, erhalten in den nächsten Tagen Post von der Sonderkommission mit der Bitte um Unterstützung.

Aber auch die Auftraggeber solcher Firmen mit Objekten im innerstädtischen Bereich werden gebeten, sich mit der Sonderkommission in Verbindung zu setzen und die von ihnen beauftragten Unternehmen zu benennen.

Zeugenaufruf:
Auftrageber von Sicherheits-und Bewachungsunternehmen mit einem Objekt im innerstädtischen Bereich sowie die in diesem Bereich tätigen Unternehmen und deren Mitarbeiter werden gebeten, sich mit der Soko Cornelius, oder jeder anderen Polizeidienststelle (089/2910-0), zur Abklärung etwaiger Beobachtungen oder Auffälligkeiten in Verbindung zu setzen

Auslobung:
Für Hinweise, die zur Klärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt, deren Zuerkennung unter Ausschluss des Rechtsweges erfolgt. Die Auslobung gilt ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Polizeibeamte zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.


Pressemitteilung vom 27.08.2013
1333. Mord in der Isarvorstadt – Erneuter Zeugenaufruf

Wie bereits mehrfach berichtet, wurde am Dienstag, 28.05. 2013, gegen 22.05 Uhr, in München, Erhardtstraße, ein italienischer Radfahrer von einem bislang unbekannten Mann getötet. Der Täter, ein entgegenkommender Fußgänger, hatte zuvor die Verlobte des Opfers angespuckt, als diese mit dem Fahrrad an ihm vorbeifuhr.
Der Täter flüchtete unerkannt und konnte bislang nicht ermittelt werden. Zur Aufklärung der Tat wurde bei der Mordkommission München die Sonderkommission Cornelius eingerichtet, die derzeit mit einer Stärke von mehr als 30 Beamten ermittelt.

Wie ebenfalls bereits mehrfach in den Medien berichtet, verfolgt die Soko eine Vielzahl von verschiedenen Spuren. Unter anderem werden auch ähnlich gelagerte Fälle ausgewertet und die dort aufgetretenen Tatverdächtigen entsprechend überprüft. Soweit rechtlich möglich, oder wenn der Betroffene freiwillig eine Speichelprobe abgibt, wird auf diesem Weg abgeklärt, ob ein Zusammenhang mit dem Mord an der Isar besteht.

Dies war auch der Fall bei dem Betroffenen, der am Sonntag, 11.08.2013, gegen 19.35 Uhr, in München, Nördliche Auffahrtsallee, scheinbar grundlos ein Pärchen angegriffen und dabei mit einem Fahrradschloss einen 34jährigen Angestellten verletzt hatte. Siehe dazu den Pressebericht des PP München vom 13.08.2013.

Aufgrund der Ermittlungen der Soko und den Untersuchungen der Rechtsmedizin kann der Betroffene und Tatverdächtige in dem o. g. Fall vom 11.08.2013 als Spurenverursacher und damit als Täter bezüglich der Tat vom 28.05.2013 ausgeschlossen werden.

Nach wie vor ist die Soko auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Auslobung:
Für Hinweise, die zur Klärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt, deren Zuerkennung unter Ausschluss des Rechtsweges erfolgt. Die Auslobung gilt ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Polizeibeamte, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.


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Ein Foto vom Tatort
Ein Foto vom Tatort
Pressemitteilung vom 15.10.2013
1702. Ermittlungen der Soko Cornelius Sachstand und Hinweis auf Beitrag in der Sendung Aktenzeichen XY ungelöst am 16.10.2013

Wie bereits mehrfach berichtet, wurde am Dienstag, 28.05. 2013, gegen 22.05 Uhr, in München, Erhardtstraße ein italienischer Radfahrer von einem bislang unbekannten Mann getötet.
Der Täter, ein entgegenkommender Fußgänger, hatte zuvor die Verlobte des Opfers angespuckt, als diese mit dem Fahrrad an ihm vorbeifuhr. Der Täter flüchtete unerkannt und konnte bislang nicht ermittelt werden.
Möglicherweise hat sich der Täter bei der Tat selbst verletzt. Tatrelevantes DNA-Material konnte gesichert werden.

Zur Aufklärung der Tat wurde bei der Mordkommission München die Sonderkommission (Soko) Cornelius eingerichtet, die seitdem mit einer Stärke von rund 30 Beamten ermittelt.

Bisher gingen bei der Soko über 500 Hinweise ein, deren Überprüfung weitgehend abgeschlossen ist.
Wie ebenfalls bereits mehrfach in den Medien berichtet, verfolgt die Soko eine Vielzahl von verschiedensten Spuren. Unter anderem werden auch ähnlich gelagerte Fälle ausgewertet. Ebenso werden männliche Personen überprüft, die entsprechend den Ermittlungen sich um den Tatzeitpunkt in Tatortnähe befanden.
Durch Speichelproben wird abgeklärt, ob ein Zusammenhang mit dem Mord an der Isar besteht.
In diesem Zusammenhang konnten bislang von rund 2.700 männlichen Personen Vergleichsspeichelproben erhoben werden. Die Mordkommission München bedankt sich an dieser Stelle für das Verständnis und die Mitwirkung der betroffenen Männer.

Ein Tatverdächtiger konnte trotz der Vielzahl von Maßnahmen und Ermittlungsrichtungen bisher nicht ermittelt werden.

Zwischenzeitlich konnte durch umfangreiche Ermittlungen ein Zeuge festgestellt werden, der die Tat offenbar aus einiger Entfernung beobachten konnte. Aufgrund dessen Aussage und der Lichtverhältnisse am Tatort muss die zu Beginn der Ermittlungen veröffentliche Personenbeschreibung des vermeintlichen Täters wie folgt abgeändert werden:

- weder besonders groß, noch auffällig klein, ca. 170 - 180 cm groß, mittlere Statur, möglicherweise bekleidet mit einem dunklen, zumindest knie-, u.U. auch knöchellangen Mantel -

Die Soko Cornelius ist nach wie vor auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen.

Da der o.g. Zeuge nicht aus München stammt und somit im Nachgang der Tat erst relativ spät die Bedeutung seiner Beobachtungen bemerkte, wird am morgigen Mittwoch, 16.10.2013 der Fall mit einem Fahndungsaufruf in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" dargestellt.
Hierdurch sollen mögliche nicht in München wohnhafte Zeugen, auf die Ermittlungen aufmerksam gemacht werden.

Wichtig für die Ermittlungen sind weiterhin Personen, die sich zum Tatzeitpunkt in Tatortnähe aufgehalten haben und die bisher keinen Kontakt mit der Polizei diesbezüglich haben.

Ferner konnte der Taxifahrer, der am 29.05.2013 in den frühen Morgenstunden offenbar einen auffälligen Fahrgast vom Sendlinger Tor in die Nähe des Gärtnerplatzes gefahren haben soll, trotz Anschreiben an Taxiunternehmer und mehrerer Veröffentlichungen im Taxikurier bisher nicht festgestellt werden.
Auch diese Person wäre für die Ermittlungen als Zeuge wichtig.

Gleiches gilt für Personen, die am Tatabend ein in der nahegelegenen Muffathalle stattgefundenes Konzert besucht haben.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich an die Soko Cornelius unter 089 / 29 10 - 0 oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Auslobung:
Für Hinweise, die zur Klärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt, deren Zuerkennung unter Ausschluss des Rechtsweges erfolgt. Die Auslobung gilt ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Polizeibeamte zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

 

 

 

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