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Polizei Bayern » PP München » Aktuelles » Presse » Neueste Pressemeldungen 13.01.2006, PP München 1. Nachtrag vom 13.01.2006
79. Anfängliche Ruhestörung in Giesing führt zu fünf Festnahmen
Am heutigen Freitag, den 13.01.2006, gegen 02.00 Uhr, wurden Beamte der PI 23 (Giesing) zu einer Ruhestörung nach Giesing gerufen. Mehrere Zeugen hatten sich beschwert, da aus einer Wohnung laute Marschmusik und Geschrei zu hören war. Auf Klingeln der Polizeibeamten öffnete der 18-jährige Wohnungsinhaber zusammen mit seinem 45-jährigen Freund die Wohnungstür. Die Männer gaben an, einen Geburtstag zu feiern. Beide waren offensichtlich stark alkoholisiert und zeigten sich bereits von Anfang an äußerst aggressiv gegenüber den Beamten. Der 18-jährige Münchner beleidigte sogleich einen Polizisten mit türkischer Herkunft mit den Worten „Ihr gehört vergast“. Aufgrund der vorausgegangen Beleidigung wollten die Beamten nun die Personalien des Wohnungsinhabers aufnehmen, woraufhin der 18-Jährige einen Beamten zur Seite stieß. Der Wohnungsinhaber wurde festgenommen, wobei er sich massiv gegen die Festnahme wehrte und weiterhin die Polizeibeamten beleidigte. Sein 45-jähriger Freund versuchte ständig, die Festnahme zu stören, worauf auch dieser in Gewahrsam genommen wurde. Als die Polizeibeamten zusammen mit den beiden Festgenommenen das Anwesen verließen, wurden sie von den übrigen Gästen, die sich noch in der Wohnung des 18-Jährigen Münchners befanden, beleidigt und beschimpft. Sie bedrohten die Beamten durch das geöffnete Fenster. Als hinzugerufene Polizeibeamte wenig später die Personalien der in der Wohnung verbliebenen Gäste aufnehmen wollten, öffneten diese die jedoch Tür nicht. Daraufhin wurde sie mit Gewalt geöffnet wurde. In der Wohnung wurde ein 18-jähriger Münchner, ein 20-jähriger Münchner und ein 19-jähriger Starnberger angetroffen. Alle drei Beschuldigten wurden vorläufig wegen Bedrohung und Beleidigung festgenommen. und nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Gegen den 18-jährigen Wohnungsinhaber ergeht Anzeige wegen Volksverhetzung, Widerstand gegen Polizeibeamte und Beleidigung.
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