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10.07.2018, PP München


Pressebericht vom 10.07.2018

Inhalt:

1000. Fremdenfeindlicher Angriff auf Taxifahrer – Freimann

1001. Öffentlichkeitsfahndung nach fortgesetztem Betrug durch
Vortäuschen einer Krankheit – Stadtgebiet München


1002. Raubüberfall auf Discounter - Thalkirchen

1003. Skelettierte Leiche in Wohnung aufgefunden - Obergiesing

1004. Fahndung nach Exhibitionisten - Bogenhausen




1000. Fremdenfeindlicher Angriff auf Taxifahrer – Freimann
Bereits am Mittwoch, 13.06.2018, gegen 22.50 Uhr, sollte ein 61-jähriger deutscher Taxifahrer mit Migrationshintergrund zwei Männer mit seinem Taxi in ein Bordell nach Freimann fahren.

Auf der Fahrt dorthin wurde er von den Männern mit den Worten „Hurensohn“ und „afrikanisches Hurennegersohn“ beleidigt. Außerdem drohten sie ihn zu schlagen, wenn er das Taxameter nicht ausschalten würde. Der 61-Jährige tat dies nicht und verlangte am Zielort im Helene-Wessel-Bogen den Fahrpreis von ca. 8 Euro. Die Männer gaben ihm nun 50 Euro und er gab ihnen das Wechselgeld zurück. Plötzlich wurde er von den Männern ins Gesicht geschlagen und an den Haaren gezogen.

Der 61-Jährige konnte aus seinem Fahrzeug flüchten, wurde aber von den beiden Männern zu Boden gezogen. Diese traten und schlugen nun mehrfach auf den am Boden liegenden 61-Jährigen ein, wobei sie auch gegen den Kopf schlugen und traten. Ein Zeuge alarmierte die Polizei.

Die beiden Männer konnten jedoch mit dem Fahrt- und Wechselgeld flüchten.

Täterbeschreibung:
Beide ca. 20-30 Jahre alt, ca. 160 cm groß, ein Täter war dick, hatte kurze braune Haare, trug ein blau-weiß kariertes Hemd und eine lange Hose. Der andere Täter war schlank, hatte kurze schwarze Haare, trug ein schwarzes T-Shirt und eine lange Hose.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


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33-Jährige Tatverdächtige nach fortgesetztem Betrug durch Vortäuschen einer Krankheit
33-Jährige Tatverdächtige nach fortgesetztem Betrug durch Vortäuschen einer Krankheit
1001.Öffentlichkeitsfahndung nach fortgesetztem Betrug durch Vortäuschen einer Krankheit – Stadtgebiet München
Am Dienstag, 29.05.2018, gegen 16.00 Uhr, wurde eine 33-jährige Tatverdächtige durch zivile Einsatzkräfte der Polizeiinspektion 12 (Maxvorstadt) festgenommen.

Sie hatte vorher wiederholt den Kontakt zu älteren Personen gesucht und log diese an, an einer schweren Erkrankung zu leiden. Da sie nun kein Geld mehr für die Miete habe, drohe ihr und ihrer 15-jährigen Tochter die Obdachlosigkeit.

In jeder Geschichte, die sie den verschiedenen Geschädigten erzählte, gab es einige Unterschiede, doch jedes mal täuschte sie eine Notlage vor. Dadurch erhielt sie in mindestens zwei Fällen Bargeldbeträge.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand trat die 33-Jährige in Schwabing, im Lehel sowie in Pasing auf. Vermutlich sind weitere bislang unbekannte Geschädigte vorhanden. Einigen Opfern ist möglicherweise gar nicht bewusst, dass sie Opfer einer Straftat wurden.

Zeugenaufruf:
Die Veröffentlichung eines Lichtbilds der 33-Jährigen soll nun dazu dienen, die unbekannten Geschädigten zur Anzeigenerstattung zu veranlassen.

Personen, die sachdienliche Hinweise zu der Person auf dem Lichtbild geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


Zum Vergrößern bitte klicken

Ganzkörperansicht Tatverdächtige


1002. Raubüberfall auf Discounter - Thalkirchen
Am Montag, 09.07.18, gegen 18.25 Uhr, betrat ein unbekannter Mann einen größeren Lebensmittelmarkt in der Dreimühlenstraße. Zu diesem Zeitpunkt herrschte reger Kundenverkehr. Der mit einem dunklen Overall bekleidete und mit einem hellen Mundschutz teilmaskierte Täter begab sich zielgerichtet in den Kassenbereich der Filiale. Dort hielt er mit einer Hand einen schwarzen rechteckigen Gegenstand in die Luft und erzeugte damit ein lautes Knallgeräusch sowie hellen grauen Rauch.

Im weiteren Verlauf bedrohte er die Kassenkräfte mit dem Gegenstand und forderte die Herausgabe von Bargeld, welches er sich in der Folge geben ließ, bzw. sich selbst aus den zwischenzeitlich geöffneten Kassen entnahm.


Die Tatbeute steckte er in eine mitgeführte Tüte und flüchtete aus dem Geschäft. Kurz darauf nahmen am Tatort anwesende Personen einen zweiten lauten Knall wahr. Aufgrund dessen rannten auch alle Angestellten und anwesende Kunden aus dem Discounter.

Unverzüglich eingeleitete Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtigen Räuber (u.a. auch mit einem Polizeihubschrauber) verliefen negativ.

Einige Personen, insbesondere die Kassenkräfte verspürten durch das laute Knallgeräusch einen Druckschmerz auf den Ohren. Eine Kundin stürzte beim Verlassen des Ladens und verletzte sich dabei. Sie wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Täterbeschreibung
Männlich, Alter unbekannt, ca. 180 cm groß, sehr helle Haut, schlanke Figur, sprach Deutsch und Englisch.
Bekleidet mit schwarzem Overall mit Kapuze, maskiert mit hellem Mundschutz (evlt. Staubschutzmaske).
Bewaffnet mit einem unbekannten schwarzen viereckigen Gegenstand, welcher ein Knallgeräusch sowie hellen grauen Rauch erzeugte. Zudem führte der Täter eine Tüte mit sich (evtl. mit einer Gelbfärbung oder einem gelben Aufdruck).

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1003. Skelettierte Leiche in Wohnung aufgefunden - Obergiesing
Am Sonntag, 08.07.2018, wandte sich der Vermieter einer Wohnung in der Weißenseestraße an die Polizei, da er seit geraumer Zeit nichts mehr von seinem Mieter gehört hatte.

Nachdem die Wohnung durch die Feuerwehr München geöffnet wurde, wurde ein 80-jähriger Rentner im Bett liegend aufgefunden. Der Mann war verstorben und sein Leichnam bereits skelettiert.
Bereits Mitte 2016 hatte sich der Mieter schon einmal Sorgen gemacht. Damals wurde der 80-Jährige durch Polizeibeamte noch wohl auf in der Wohnung angetroffen.

In der Wohnung wurden keinerlei Hinweise auf Angehörige des Mannes oder einen behandelnden Hausarzt vorgefunden. Es gibt keine Hinweise, die auf einen gewaltsamen Tod hindeuten.

Da es immer wieder vorkommt, dass verstorbene Personen erst lange Zeit nach ihrem Tod aufgefunden werden, erfolgt hier der Hinweis der Polizei München, beim Nachbarn zu klingeln oder auch bei der Polizei anzurufen, wenn Anwohner im Haus länger nicht gesehen wurden.


1004. Fahndung nach Exhibitionisten - Bogenhausen
Am Sonntag, 08.07.2018, gegen 03.15 Uhr, waren zwei Schülerinnen auf dem Gehweg an der Prinzregentenstraße auf dem Heimweg.

Die beiden 19-jährigen Schülerinnen wurden plötzlich auf einen unbekannten Mann aufmerksam, da dieser seine Hose geöffnet hatte und mit Blickkontakt zu den beiden Frauen onanierte. Als die beiden weitergingen, folgte ihnen der Mann.

Erst als eine der beiden Frauen über den Notruf 110 die Polizei informierte, entfernt sich der Unbekannte.

Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief erfolglos.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 180 cm groß, ca. 35 Jahre alt, orientalisches Aussehen, sehr kurze Haare, bekleidet mit einer roten Übergangsjacke und dunkler Hose.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

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