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15.05.2018, PP München


Pressebericht vom 15.05.2018

Inhalt:

699. Amtseinführung des neuen Leiters der Polizeiinspektion 46 - Planegg -Lichtbild

700. Kind betritt Fahrbahn und wird durch einen Pkw leicht verletzt - Obergiesing

701. Pkw-Fahrer will sich einer Polizeikontrolle entziehen und kollidiert anschließend mit zwei Streifenwagen - Maxvorstadt

702. Zwei Rentnerinnen werden durch angeblichen Hausmeister betrogen - Mittersendling

703. Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen - Schwabing




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v.l.n.r.: EPHK a.D. Siegfried Janscha, EPHK Thomas Sorgalla, PHK Matthias Schneller
699. Amtseinführung des neuen Leiters der Polizeiinspektion 46 - Planegg
Am Montag, 14.05.2018, um 10.00 Uhr, fand im Probensaal der Musikschule in Planegg die offizielle Amtseinführung des neuen Leiters der Polizeiinspektion 46, EPHK Thomas Sorgalla, statt. Er übernahm die Amtsgeschäfte Anfang Mai von seinem Vorgänger, PHK Matthias Schneller, welcher das Amt in einer halbjährigen Übergangszeit nach EPHK a.D. Siegfried Janscha innehatte.

In seiner bisherigen polizeilichen Laufbahn kann der geborene Münchner Thomas Sorgalla auf eine große Verwendungsbreite zurück blicken. Im Bereich des Polizeipräsidiums München bekleidete er die verschiedensten Ämter und war bereits in allen Präsidiumsabschnitten tätig. Zuletzt war er der Leiter für Ordnungs- und Schutzaufgaben der Polizeiinspektion 42 in Neuhausen.

Thomas Sorgalla und seine knapp 50 Beamte der Polizeiinspektion 46 in Planegg sind für verschiedene Gemeindebereiche zuständig. Im Bereich des Landkreises München gehören hier Planegg, Gräfelfing und Neuried sowie im Bereich Starnberg, Krailling und Stockdorf dazu.

Polizeivizepräsident Werner Feiler wünschte Herrn Thomas Sorgalla für die Bewältigung der künftigen Aufgaben viel Erfolg und ein glückliches Händchen.


700. Kind betritt Fahrbahn und wird durch einen Pkw leicht verletzt - Obergiesing
Am Montag, 14.05.2018, gegen 15.50 Uhr, hielt sich ein 7-jähriger Schüler aus München auf dem Gehweg der Cincinnatistraße auf. Auf Höhe der Hausnummer 30 trat der Schüler hinter einem haltenden Linienbus auf die Straße. Der Junge schob seinen Tretroller und überquerte die Fahrbahn, ohne den heranfahrenden Verkehr zu sehen.

Ein heranfahrender 46-jähriger Pkw-Fahrer aus München konnte den Schüler nicht mehr rechtzeitig erkennen und erfasste das Kind mit seinem VW.

Der Schüler prallte mit dem Kopf gegen den Kotflügel und wurde auf die Fahrbahn geworfen. Er blieb unter der Fahrzeugfront eines verkehrsbedingt wartenden Pkw liegen.
Der Schüler wurde durch den Unfall leicht verletzt. Er musste zur Behandlung stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden.

Der Tretroller und der Pkw wurden jeweils leicht beschädigt. Während der Verkehrsunfallaufnahme kam es zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen.


701. Pkw-Fahrer will sich einer Polizeikontrolle entziehen und kollidiert anschließend mit zwei Streifenwagen - Maxvorstadt
Am Montag, 14.05.2018, gegen 13.50 Uhr, fiel einem Polizeibeamten während seiner Streifenfahrt ein Pkw Nissan auf, der mit eingeschaltetem Warnblinker mehrfach den Karolinenplatz umrundete. Der Beamte schaltete das Anhaltesignal seines Dienstfahrzeugs an, um den Nissan anzuhalten.

Der Fahrer, ein 53-Jähriger aus dem Landkreis Landsberg fuhr daraufhin auf den Gehweg des Karolinenplatzes und anschließend wieder auf die Fahrbahn des Kreisverkehrs. Der Polizeibeamte setzte sein Dienstfahrzeug nun vor den Nissan. Zunächst hielt der Fahrer des Pkw an.

Als der Beamte ausstieg, um die Kontrolle durchzuführen, beschleunigte der 53-Jährige und umrundete wieder den Kreisverkehr. Weitere Streifen konnten schließlich den Nissan stoppen, indem sie ihre Fahrzeuge so positionierten, dass der 53-Jährige nicht weiterfahren konnte.

Ein Streifenwagen stand hinter dem Nissan, ein weiteres quer vor dem Pkw. Zudem wurde ein Pkw links neben den Nissan abgestellt. Trotz allem versuchte der Nissan-Fahrer weiterhin seine Fahrt fortzusetzen und fuhr rückwärts. Dabei kollidierte er mit dem rückwärtig abgestellten Dienstwagen. Daraufhin wollte er nach vorne flüchten. Er rammte nun frontal die rechte Seite eines weiteren Streifenwagens. Jetzt konnte der Nissan-Fahrer an seiner Weiterfahrt gehindert werden und musste mit einfacher körperlicher Gewalt aus dem Pkw herausgeholt werden.

Bei dem geleisteten Widerstand wurde ein Polizeibeamter leicht an seiner Hand verletzt.

Da der Mann offensichtlich stark verwirrt war und eine Gefährdung der Öffentlichkeit nicht auf anderem Weg unterbunden werden konnte, wurde der 53-Jährige in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Er wurde wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt

Durch die Zusammenstöße der Fahrzeuge wurde niemand verletzt. An den Pkw entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 6.000 Euro.

Zu diesem Zeitpunkt herrschte wenig Fußgänger- und Fahrzeugverkehr, dadurch kam es weder zu Verkehrsbeeinträchtigungen noch zu einer Gefährdungslage für unbeteiligte Personen.


702. Zwei Rentnerinnen werden durch angeblichen Hausmeister betrogen - Mittersendling
Am Montag, 23.04.2018, wurden in der Attenkoferstraße zwei über 90-jährige Rentnerinnen Opfer eines Betrügers.

Eine Anwohnerin kam um 14.30 Uhr nach Hause. Im Treppenhaus wartete ein unbekannter Mann. Ungefragt begleitete er die Frau in deren Wohnung und begann mit der Durchsuchung von mehreren Schubladen und diverser Möbel. Er fragte die Frau in der Wohnung, ob sie Geld in einer Schachtel aufbewahre, was diese verneinte. Nun durchsuchte der Mann die Wohnung und fragte nach Geld. Es wurde ein geringfügiger Bargeldbetrag ausgehändigt, danach entfernte sich der Mann.

Kurze Zeit später, wartete wieder ein unbekannter Mann im Treppenhaus in einem anderen Anwesen der Attenkoferstraße. Eine Anwohnerin die ebenfalls nach Hause kam, wurde wieder von dem Mann in ihre Wohnung begleitet und durchsuchte auch hier die Wohnung. Als er nichts vorfand, meinte er, er wäre Hausmeister und untersuche die Wohnung auf Schimmel.

Er stellte der Frau in Aussicht, dass sie noch Geld von der Wasserrechnung zurückbekommen würde und verlangte einen Bargeldbetrag, als Wechselgeld.
Als die Rentnerin ihm das Bargeld aushändigte, entfernte sich der Mann wieder aus der Wohnung.

Ob es sich bei beiden Taten um den gleichen Täter handelt, wird noch ermittelt.

Täterbeschreibung:
Im ersten Fall wurde der Unbekannte als männlich, ca. 165 cm groß, ca. 45 Jahre alt, kräftige Statur, braune Haare und die Aussprache hochdeutsch mit bayerischem Akzent beschrieben.

Im zweiten Fall beschreibt die Geschädigte den Mann als männlich, ca. 185 cm groß, ca. 40 Jahre alt und von der Aussprache hochdeutsch.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Attenkoferstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis:
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut, keine fremden Personen in die Wohnung zu lassen. Rückzahlungen von Gebühren bzw. eine Einforderung von Nachzahlungen werden nicht an der Haustür erledigt.


703. Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen - Schwabing
Am Samstag, 31.03.2018, gegen 01.20 Uhr, befand sich ein 18-Jähriger mit seinen Freunden (alle mit Wohnsitz in München) in einer Gaststätte in der Feilitzschstraße in Schwabing.

Aus bislang unbekannten Gründen gerieten sie mit einer Gruppe am Nachbartisch in einen verbalen Streit. Während des Streits rief einer aus der anderen Gruppe unvermittelt „Heil Hitler“. Der 18-Jährige forderte die männliche Person auf, dies zu unterlassen. Daraufhin verließ die Gruppe die Gaststätte.

Aufgrund ihres Dialektes handelte es sich bei der Gruppe wahrscheinlich um Schweizer Staatsbürger.

Nach diesem Vorfall rief ein bislang unbekannter Täter aus einer anderen Gruppe ebenfalls „Heil Hitler“.

Der 18-Jährige forderte diese Person ebenfalls auf, die Äußerung zu unterlassen. Daraufhin ging der unbekannte Täter zu dem 18-Jährigen und schlug ihm mehrere Male mit der Hand ins Gesicht. Dabei wurde der 18-jährige Münchner verletzt.

Danach verließ die zweite Gruppe ebenfalls die Gaststätte. Bei seiner Tat gab der unbekannte Täter an, dass er Kosovare sei. Der 18-jährige Münchner ging danach zur Polizeiinspektion 13 (Schwabing) und erstattete eine Anzeige.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und einer Körperverletzung aufgenommen.

Täterbeschreibung:
Täter der 2. Tat:
Männlich, ca. 180 cm groß, abgetragene, ungepflegte Kleidung (dunkelgrüner Parka).

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Feilitzschstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

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