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23.04.2018, PP München


Pressebericht vom 23.04.2018

Inhalt:

569. Scheuende Pferde verursachen Unfall - Freimann

570. Polizeibeamte unterbinden illegales Autorennen - Schwabing

571. Falscher Polizeibeamter - Schwabing

572. Aggressiver Randalierer greift Polizeibeamten an – Thalkirchen

573. Großbrand bei einem Entsorgungsbetrieb - Feldkirchen

574. Jugendlicher setzt Wohnung in Brand - Denning

575. Brand eines Schrott-Pkw am S-Bahnhof - Feldkirchen




569. Scheuende Pferde verursachen Unfall - Freimann
Am Sonntag, 22.04.2018, gegen 16.00 Uhr, befand sich eine 27-jährige Reitlehrerin gemeinsam mit ihrer 18-jährigen Schülerin auf einem Ausritt. Die beiden Frauen ritten mit ihren Pferden in den Isarauen. Aufgrund eines Raschelns im Gebüsch erschraken sich beide Pferde, bockten und warfen die Reiterinnen ab. Die beiden Frauen wurden dabei nicht verletzt.

Beide Pferde gerieten in Panik und galoppierten den Weg (Bezeichnung „Furtgeräumt“) in Richtung des Heimatstalls.

Zur selben Zeit fuhr ein 64-Jähriger gemeinsam mit seiner Ehefrau auf ihren Fahrrädern auf dem Weg. Eines der Pferde streifte beim Vorbeigaloppieren den Fahrradlenker des 64-Jährigen. Dadurch stürzte der Rentner zu Boden und verletzte sich schwer. Er wurde mit einem Rettungsfahrzeug zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die beiden Pferde blieben unverletzt und trafen nach kurzer Zeit in ihrem Heimatstall ein.


570. Polizeibeamte unterbinden illegales Autorennen - Schwabing
Am Sonntag, 22.04.2018, gegen 04.00 Uhr, stellte eine Polizeistreife der Polizeiinspektion 12 (Schwabing) zwei Pkw in der Ludwigstraße fest, die dort offensichtlich ein Autorennen fuhren. Ein VW sowie ein BMW fuhren mit hoher Geschwindigkeit stadtauswärts.

Die Polizeistreife fuhr den Fahrzeugen vom Siegestor bis zur Johann-Fichte-Straße nach. Dort erfolgte die Anhaltung. Während der Nachfahrt erreichten die beiden Pkw teilweise eine Höchstgeschwindigkeit von 120km/h. Mit dieser Geschwindigkeit wurden an dem Rennen unbeteiligte Fahrzeuge gleichzeitig links und rechts von beiden Fahrzeugen überholt.

Bei der Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass die 19-jährige Fahrerin des Pkw VW alkoholisiert war. Der 27-jährige Fahrer des BMW zeigte Anzeichen einer Drogenintoxikation und einer Alkoholisierung.

Der 27-jährige Beifahrer im BMW hatte eine geringfügige Menge an Marihuana bei sich.
In dem BMW wurden außerdem Sturmmasken, Perücken und Schlagstöcke aufgefunden. Warum diese Gegenstände mitgeführt wurden, muss noch ermittelt werden.

Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt.


571. Falscher Polizeibeamter - Schwabing
Bereits am Montag, 16.04.2018, gegen 19.00 Uhr, wurde ein 85-jähriger Rentner von einem angeblichen Polizeibeamten auf dem Festnetztelefon angerufen. Der vermeintliche Polizeibeamte gab vor, dass ein Einbrecher festgenommen wurde, bei welchem ein Zettel mit der Anschrift des Angerufenen aufgefunden wurde.

Auf telefonischer Nachfrage zu seinem Vermögen, Schließfächern und Handynummer, gab der 85-Jährige bereitwillig Auskunft.
Am darauffolgenden Tag erhielt der Rentner erneut einen Anruf. Hier erfolgte er nun der Aufforderung das Geld aus dem Bankschließfach zu holen und dem vermeintlichen Polizeibeamten auszuhändigen. Dieser Aufforderung kam der Rentner ebenso nach und übergab am Folgetag einen hohen Bargeldbetrag.

Am 20.04.2018 wurde dem Rentner klar, dass er betrogen wurde, nachdem er über das Phänomen in der Zeitung gelesen hatte. Er informierte im Anschluss die Polizei.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 30-35 Jahre alt, ca. 175 cm groß, dicke Figur, dunkle, kurze Haare, dunkel bekleidet.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Herzogstraße Ecke Bismarckstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3 (AG-Phänomene), Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, dass sie die Angerufenen über vermeintliche Einbrüche in der Nachbarschaft informieren.
Sie behaupten, dass sie deshalb in der Wohnung mögliche Geld- bzw. Schmuckbestände kontrollieren müssten.

Vergewissern Sie sich bitte durch einen Rückruf bei einer Polizeidienststelle, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handeln könnte. Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung, die sich nicht eindeutig legitimieren können.

Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat.

Machen Sie am Telefon niemals Angaben über Ihre finanziellen Verhältnisse und teilen Sie keine Bankverbindungsdaten mit.


572. Aggressiver Randalierer greift Polizeibeamte an - Thalkirchen
Am Samstag, 21.04.2018, kurz vor Mitternacht, fiel zwei Polizeibeamten, die zur Unterstützung eines Rettungsdiensteinsatzes vor Ort waren, eine Schlägerei zwischen zwei Männern auf.

Als die Polizeibeamten die Schlägerei schlichten wollten, griff einer der beiden Männer, ein 36-jähriger Brasilianer, die Beamten an. Hierbei schlug er mehrfach mit der Faust in das Gesicht eines Beamten. Beim Versuch der Festnahme schlug und trat der 36-Jährige weiter so massiv um sich, dass eine Beamtin im Gesicht, Oberkörper und Knie verletzt wurde.

Trotz des Einsatzes von Pfefferspray setzte der 36-Jährige seine Angriffe fort. Bei dem Versuch per Funk Unterstützung anzufordern, gelang es dem 36-Jährigen seine Beine um den Kopf der Beamtin zu schlingen und versuchte zuzudrücken, was ihm aufgrund der Hilfe eines Kollegen nicht gelang.

Erst nach dem Eintreffen weiterer Polizeibeamter konnte der 36-Jährige gefesselt werden. Während des Einsatzes kamen immer mehr Zuschauer an die Örtlichkeit und feuerten den 36-Jährigen an. Selbst bei dem Verbringen in die Polizeidienststelle setzte der 36-Jährige seinen Widerstand bei jeder Gelegenheit fort.

Die Staatsanwaltschaft beantragte einen Haftbefehl. Den 36-Jährigen erwarten mehrere Anzeigen, unter anderem wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und Beleidigung.


573. Großbrand bei einem Entsorgungsbetrieb - Feldkirchen
Am Samstag, 21.04.2018, gegen 18.30 Uhr, bemerkte eine Zeugin stake Rauchentwicklung in der Halle eines Entsorgungsbetriebs in Feldkirchen. Bis die alarmierte Feuerwehr eintraf, stand die Anlage bereits in Vollbrand.

Die Feuerwehr Feldkirchen löschte den Brand. Allerdings wurde die Anlage durch den Brand vermutlich komplett zerstört. Die Halle wurde von einem Statiker als einsturzgefährdet eingestuft. Der entstandene Schaden wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt.

Das Kommissariat 13 (Brandermittlungen) hat die Ermittlungen aufgenommen.


574. Jugendlicher setzt Wohnung in Brand - Denning
Am Sonntag, 22.04.2018, gegen 17.30 Uhr, hörte eine Hausbewohnerin einen Rauchmelder und alarmierte die Polizei und Feuerwehr. Die Feuerwehr löschte zwei Brandherde, einen im Kinderzimmer und einen im Wohnzimmer. Zur Zeit des Brandes war niemand in der Wohnung anwesend. Es entstand ein hoher Sachschaden.

Erste Ermittlungen des Kommissariats 13 ergaben einen Tatverdacht gegen einen Jugendlichen. Er wurde vorläufig festgenommen. Der Ermittlungsrichter wird über die Fortdauer der Festnahme entscheiden.


575. Brand eines Schrott-Pkw am S-Bahnhof - Feldkirchen
Am Sonntag, 22.04.2018, gegen 22.30 Uhr, teilte ein Passant am Notruf der Polizei einen brennenden Pkw am S-Bahnhof Feldkirchen mit.

Seit etwa einem Jahr stand das Fahrzeug abgemeldet auf dem Parkplatz. Aufgrund von Gleisbauarbeiten war es von Bauschutt umgeben.
Im Fahrzeug waren bereits die Scheiben eingeworfen und es war demoliert. Wirtschaftlich wird es als Schrottfahrzeug eingestuft.

Die Freiwillige Feuerwehr Feldkirchen löschte den Brand. Der entstandene Schaden wird auf einige hundert Euro geschätzt. Personen wurden nicht verletzt.

Das Kommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Pkw-Brand geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

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