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07.03.2018, PP München


Pressebericht vom 07.03.2018

Inhalt:

332. Messerstecherei - Freimann

333. Diebstahl geklärt - Neuperlach

334. Gefährliche Körperverletzung mit Öffentlichkeitsfahndung - Milbertshofen
-Lichtbild

335. Bewaffneter Raubüberfall auf eine Apotheke - Ludwigsvorstadt

336. Festnahme von zwei professionellen Wohnungseinbrechern nach umfangreichen Ermittlungen im Stadtgebiet München

337. Tödlicher Verkehrsunfall mit Radfahrer – Höhenkirchen-Siegertsbrunn

338. 6. Drogentoter in München

339. Trickdiebstahl durch falsche Polizeibeamte - Thalkirchen

340. Zunächst schwerst verletzte Person eines Brandes verstirbt - Freimann
-siehe Pressebericht vom 05.03.2018, Ziff. 327

341. Erfolgreiche Ermittlungen gegen eine Internetbekanntschaft wegen Diebstahls – Laim

342. Terminhinweis:
Pressekonferenz zur Personalgewinnung der Bayerischen Sicherheitswacht




332. Messerstecherei - Freimann
Am Montag, 05.03.2018, um 21.00 Uhr, gerieten in einer Unterkunft am Frankfurter Ring ein jordanisches Ehepaar und eine vierköpfige Gruppe nigerianischer Asylbewerber in Streit. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung.

In weiterem Verlauf versuchten zwei der Nigerianer in das Zimmer des jordanischen Ehepaares einzudringen. Einer der beiden war mit einem Küchenmesser bewaffnet. Der jordanische Ehemann, ein 38-Jähriger, verhinderte ein Eindringen der beiden Angreifer, indem auch er zum Messer griff und dem messerführenden 26-jährigen Nigerianer auf dessen Hinterkopf schlug.

Nach bisherigen Ermittlungen verletzte er dabei den zweiten Angreifer, einen 27-Jährigen unabsichtlich mit seinem Messer an der Schulter. Er erlitt einen 10 cm langen und 2 cm tiefen Schnitt.

Herbeigerufene Sicherheitskräfte drängten die Nigerianer zurück. Dabei verletzte der Jordanier einen der Sicherheitsmitarbeiter mit seinem Messer leicht an der Hand. Ein dritter Nigerianer wurde im Gerangel ebenfalls von einem Messer verletzt.

Die alarmierten Einsatzkräfte konnten beim Eintreffen die Lage beruhigen und die Beteiligten vorübergehend festnehmen.

Ein bis dahin nicht an der Tat beteiligter 36-jähriger Nigerianer bedrohte im Rahmen des Einsatzes die Beamten mit einer abgebrochenen Flasche. Diese setzten Pfefferspray gegen ihn ein.

Die Verletzten wurden ambulant in Krankenhäusern behandelt. Der 26-jährige und 27-jährige Nigerianer, die zuvor mit dem jordanischen Ehepaar in Streit geraten waren, sowie der 36-Jährige, der die Beamten mit einem abgebrochenen Flaschenhals bedroht hatte, wurden der Haftanstalt überstellt.
Die Staatsanwaltschaft entließ die 26- und 27-Jährigen. Der Ermittlungsrichter erließ gegen den 36-Jährigen Haftbefehl.


333. Diebstahl geklärt - Neuperlach
Am Donnerstag, 03.11.2016 in der Zeit von 14.00 Uhr bis 20.00 Uhr, hatte ein bislang Unbekannter von dem Stellplatz einer Sammeltiefgarage am Gerhart-Hauptmann-Ring ungesicherte gelagerte Kompletträder entwendet.

Das Zufahrtstor zur Garage kann von außen entweder durch einen Transponder oder einen Schlüssel geöffnet werden.

Nachdem der Eigentümer der Kompletträder, ein 65-jähriger Rentner, den Diebstahl bemerkt hatte, fiel ihm am Zugangstor der Tiefgarage ein Papierschnipsel auf. Dieser war so angebracht, dass ein Zufallen der Tür verhindert wurde. Den Papierschnipsel gab er bei der Anzeigenerstattung an die Polizeibeamten.

Bei der molekulargenetischen Untersuchung konnten an dem Papier humanbiologische Spuren festgestellt werden. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen des zuständigen Kommissariats ergab sich ein Tatverdacht gegen einen 26-jährigen Münchner.

Auf richterlichen Beschluss wurde ein Mundhöhlenabstrich eingeholt. Bei dem anschließend veranlassten Direktvergleichsgutachten konnte dank des Bayerischen Landeskriminalamtes eine Übereinstimmung mit dem DNA-Muster des 26-Jährigen festgestellt werden.

Dieser wollte sich bislang nicht zu den Tatvorwürfen äußern.


334. Gefährliche Körperverletzung mit Öffentlichkeitsfahndung - Milbertshofen
Am Sonntag, 05.11.2017, gegen 03.55 Uhr, wollten ein 26-jähriger und ein 30-jähriger Münchner von dem U-Bahnhof Frankfurter Ring nach Hause.

Einer der beiden ging an die Oberfläche, um nach einem Bus zu sehen. Der zweite blieb im Zwischengeschoss und wartete. Zwei bislang Unbekannte gingen auf den Wartenden zu. Nach einem kurzen Gespräch brachten sie ihn mit mehreren Faustschlägen zu Boden. Dort liegend schlugen sie weiter auf ihn ein und traten ihn vielfach, darunter auch mehrmals gegen den Kopf.


Als sein Begleiter hinzukam, wurde auch dieser sofort zu Boden gebracht, geschlagen und getreten. Als beide regungslos am Boden lagen, verließen die beiden Unbekannten den U-Bahnhof fluchtartig.

Die beiden Münchner erlitten Hämatome und Schürfwunden. Sie wurden anschließend zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die beiden bislang unbekannten Täter wurden von der Überwachungsanlage aufgezeichnet.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der Ermittlungsrichter einen Beschluss zur Veröffentlichung der Lichtbilder zur Fahndung.

Täterbeschreibung:
Täter 1:
Männlich, ca. 20 - 30 Jahre, 175 - 180 cm groß, schlanke Figur, dunkle, kurze Haare, bekleidet mit dunklen Jacke, blauer Jeans und hellbraunen Turnschuhen.

Täter 2:
Männlich, ca. 20 - 30 Jahre, 175 - 185 cm groß, schlanke Figur, dunkle, kurze Haare, bekleidet mit beiger Kapuzenjacke, weißem Shirt, blauer Jeans und schwarzen Turnschuhen mit weißem Aufdruck.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere zu den beiden Unbekannten auf den Lichtbildern, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


335. Bewaffneter Raubüberfall auf eine Apotheke - Ludwigsvorstadt
Am Dienstag, 06.03.2018, gegen 18.15 Uhr, betrat ein bislang unbekannter Täter eine Apotheke in der Schwanthalerstraße. Zu dieser Zeit befanden sich zwei Angestellte in der Apotheke.

Sie wurden durch das Läuten der Türglocke auf den Mann aufmerksam und eine der beiden Angestellten ging deshalb in den Verkaufsraum.

Der Mann forderte unter Vorhalt einer Schusswaffe die Öffnung der Kasse.

Die 31-jährige Angestellte kam der Forderung nach und der Täter entnahm aus der geöffneten Kasse mehrere hundert Euro Bargeld. Im Anschluss flüchtete er in unbekannte Richtung.

Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief erfolglos.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 50 Jahre alt, ca. 180 cm groß, Bauchansatz, sprach deutsch ohne Akzent, auffällig hängende Wangen, kurze Haare, altmodische Brille mit leicht getönten Gläsern, bekleidet mit einer dunklen Mütze (Beanie) und einem dunkelroten Oberteil. Bewaffnet mit einer schwarzen Schusswaffe und trug eine schwarze Laptoptasche aus Kunstfaser (ca. 40x50 cm) mit sich.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Schwanthalerstraße zwischen der Hermann-Lingg-Straße und der Mittererstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


336. Festnahme von zwei professionellen Wohnungseinbrechern nach umfangreichen Ermittlungen im Stadtgebiet München
Am Freitag, 02.03.2018, konnten durch das Kommissariat 53 zwei professionelle serbische Wohnungseinbrecher im Alter von 55 und 63 Jahren festgenommen werden.

Unter anderem sind beide tatverdächtig den Wohnungseinbruch in Bogenhausen am Mittwoch, 24.01.2018, gegen 19.40 Uhr, begangen zu haben (siehe Pressebericht vom 25.01.2018, Ziff. 141). Hierbei wurde die Terrassentür eines Reihenhauses aufgehebelt, wodurch eine vorbeikommende Nachbarin auf die beiden aufmerksam wurde. Die Frau hat die Männer angesprochen und beide flüchteten.

Beide dürften für eine Vielzahl von Wohnungseinbrüchen im Stadtgebiet München und Umland in Frage kommen.

Die Ermittlungen durch die Kriminalpolizei dauern noch an.

Zum Zeitpunkt der Festnahme führte einer der Einbrecher Schmuck und Tatwerkzeug mit sich. Der Schmuck konnte zweifelsfrei zu dem unmittelbar zuvor ausgeführten Wohnungseinbruch in der Dülferstraße zugeordnet werden.

Trotz mehrfacher Täter-Opfer-Kontakte ließen die beiden Tatverdächtigen nicht von der Begehung von weiteren Wohnungseinbrüchen ab.

Die beiden Serben wurden durch eine DNA-Auswertung überführt.

Gegen die beiden Männer wurde seitens des Ermittlungsrichters beim Polizeipräsidium München Haftbefehle erlassen.


337. Tödlicher Verkehrsunfall mit Radfahrer – Höhenkirchen-Siegertsbrunn
Am Dienstag, 06.03.2018, gegen 18.10 Uhr, fuhr ein 17-jähriger Schüler mit seinem Fahrrad auf der Luitpoldstraße zur Kreuzung Münchner Straße. Er wollte diese geradeaus überqueren.

Zur selben Zeit fuhr ein 37-jähriger Autofahrer auf der Münchner Straße und wollte an der Kreuzung zur Luitpoldstraße links in diese einbiegen. Er sah den Radfahrer, für den an dieser Stelle das Zeichen 206 „Halt! Vorfahrt achten!“ galt und gab diesem durch Handzeichen zu verstehen, dass er ihn überqueren lässt.

Der 17-Jährige fuhr sodann mit dem Fahrrad weiter und übersah einen 54-jährigen Autofahrer, der auf der Münchner Straße fuhr und die Kreuzung Luitpoldstraße geradeaus überqueren wollte.

Der 54-Jährige befand sich zu diesem Zeitpunkt neben dem 37-Jährigen, der sich auf der Linksabbiegerspur eingeordnet hatte.

Der Schüler wurde von dem Auto erfasst und kam auf einem Grünstreifen zum Liegen. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Die beiden Autofahrer erlitten einen Schock und mussten durch das Kriseninterventionsteam betreut werden.
Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger an die Unfallstelle hinzugezogen. Die Ermittlungen dauern an.


338. 6. Drogentoter in München
Am Samstag, 03.03.2018, wurde ein 33-Jähriger leblos bei einem Bekannten auf der Couch aufgefunden. Dieser verständigte unverzüglich den Notarzt und leitete eine Reanimation ein.

Der Notarzt konnte trotz Fortsetzung der Wiederbelebungsmaßnahmen nur noch den Tod des Betroffenen feststellen. Der hinzugerufene Leichenschauarzt bescheinigte Anhaltspunkte für einen nicht natürlichen Tod, aufgrund vorgefundener Rauschgiftutensilien.

Ein Drogenschnelltest verlief positiv auf mehrere Rauschmittelderivate.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergaben keinerlei Hinweise auf eine Fremdeinwirkung.

Bei dem Verstorbenen handelt es sich um den 6. Rauschgifttoten im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München im Jahr 2018.

Vergleichszahlen:
2017: 9 Personen
2016: 10 Personen


339. Trickdiebstahl durch falsche Polizeibeamte - Thalkirchen
Am Dienstag, 06.03.2018, gegen 15.00 Uhr, kam eine 86-jährige Rentnerin vom Einkaufen zurück. Im Bereich der Hauseingangstür warteten zwei ihr unbekannte Männer und betraten das Haus. Einer der beiden bot an die Einkäufe nach oben zu tragen und gab dann gegenüber der 86-Jährigen an, dass in ihrer Wohnung ein Einbruch stattgefunden habe. Die Einbrecher wären aber bereits festgenommen worden.

Einer der Männer klappte ein Ledermäppchen auf, indem die Rentnerin einen Polizeistern erkennen konnte. Daraufhin schloss sie die Wohnungstür auf und gewährte Eintritt.

Einer der beiden Männer ging dann zuerst in die Wohnung und die 86-Jährige wartete vor der Tür.

Kurz darauf durfte sie ihre Wohnung betreten, in der Änderungen vorgenommen worden waren, um einen vorangegangenen Einbruch darzustellen. Die Frau zeigte den Männern ihren Schmuck und ihr Bargeld und wurde dann so abgelenkt, dass die Wertgegenstände entwendet werden konnten.

Unter dem Vorwand eine Kamera holen zu müssen, verließen die beiden Männer die Wohnung. Der 86-Jährigen kam dies seltsam vor und sie verständigte die Polizei.

Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 175 cm groß, ca. 30-35 Jahre alt, dunkle, nach hinten gegelte Haare, braune Augen, gepflegte Erscheinung, bekleidet mit einem dunkelblauen Anorak und einer dunklen Hose.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum zwischen der Schäftlarnstraße und Am Isarkanal Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


340. Zunächst schwerst verletzte Person eines Brandes verstirbt - Freimann
Wie bereits am Montag, 05.03.2018, berichtet, verständigte am Samstag, 03.03.2018, gegen 18.25 Uhr, eine 71-jährige Münchnerin die Feuerwehr und gab an, dass es ihr schlecht gehen würde.

Die eintreffende Feuerwehr konnte kurz darauf einen bereits gelöschten Brand in der Wohnung der 71-Jährigen feststellen. Die Frau hatte starke Verbrennungen erlitten und kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus.

Die 71-Jährige erlag gestern, am Dienstag, 06.03.2018, gegen 14.15 Uhr, ihren schweren Verletzungen.


341. Erfolgreiche Ermittlungen gegen eine Internetbekanntschaft wegen Diebstahls – Laim
Ende 2017 lernte eine 50-jährige Münchnerin über eine Partnerschafts-App einen Mann kennen, den sie am Mittwoch, 03.01.2018 in ihre Wohnung einlud.

Nachdem dieser die Wohnung wieder verlassen hatte, musste die 50-Jährige feststellen, dass aus ihrer Handtasche mehrere hundert Euro entwendet worden waren.

Durch die Spurensicherung (Kommissariat 92) konnten daktyloskopische Spuren gesichert werden, die nun zweifelsfrei einem 40-jährigen Tatverdächtigen zugeordnet werden können.


342. Terminhinweis: Pressekonferenz zur Personalgewinnung der Bayerischen Sicherheitswacht
Münchens Polizeivizepräsident Werner Feiler stellt im Medienzentrum des Polizeipräsidiums München am Freitag, 09.03.2018, um 11.30 Uhr, die vielfältigen Aufgaben der Bayerischen Sicherheitswacht und Anforderungen an Neubewerber vor.

Zwei Mitarbeiter der Sicherheitswacht werden außerdem über ihre Erfahrungen im Beruf berichten und für Fragen zur Verfügung stehen.

Alle Medienvertreter sind dazu herzlich eingeladen.

 

 

 

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