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18.02.2018, PP München


Pressebericht vom 18.02.2018

Inhalt:

256. Gesamtbilanz zu den Versammlungen am 17.02.2018 im Zusammenhang mit der Sicherheitskonferenz

257. Pkw prallt gegen Brückenmauer - Milbertshofen

258. Fußgänger betritt die Fahrbahn und wird von Pkw erfasst; Pkw flüchtet - Marsfeld

259. Öffentlichkeitsfahndung nach Böllerwürfen




256. Gesamtbilanz zu den Versammlungen am 17.02.2018 im Zusammenhang mit der Sicherheitskonferenz
Das Einsatzgeschehen der diesjährigen 54. Münchner Sicherheitskonferenz wurde erneut mit einem großen Polizeiaufgebot von etwa 4000 Einsatzkräften bewältigt. Die Aufgaben der eingesetzten Polizeibeamten waren dabei sehr vielfältig. Neben Maßnahmen am Veranstaltungsort „Hotel Bayerischer Hof“ und zahlreichen Parallelveranstaltungen war auch der Schutz der stattfindenden Versammlungen eine wesentliche Aufgabe.

Der Schwerpunkt der Versammlungen lag hierbei auf Samstag, 17.02.2018, bei dem (mehrteiligen) Versammlungsgeschehen unter dem Motto „NATO-Kriegstagung umzingeln“ mit einem symbolischen Ringschluss um den Veranstaltungsort der MSC. Die sich fortbewegende Versammlung des „Aktionsbündnisses gegen die NATO-Sicherheitskonferenz“ wurde in der Spitze rund 2200 Versammlungsteilnehmern durchgeführt. Bereits im Vorfeld hatte sich, insbesondere durch die nachträgliche Anmeldung weiterer Kundgebungsmittel durch den Versammlungsleiter, abgezeichnet, dass hierbei rechtlich problematische Kundgebungsmittel mit PKK-Bezug mitgeführt und gezeigt werden sollten. Dies konnte jedoch letztendlich nur vereinzelt festgestellt werden. Insgesamt erfolgten im Zuge des Versammlungsgeschehens drei Festnahmen. Diese bestanden aus einer Fallkonstellation mit zwei Verstößen gegen das Waffenverbot und einem Verstoß gegen das Vereinsgesetz wegen dem Zeigen einer verbotenen Fahne. Im Jahr 2017 hatte das Polizeipräsidium München insgesamt 2 Festnahmen zu vermelden.

Trotz der vielfach ergangenen Hinweise bezüglich der im Umfeld der Veranstaltungsörtlichkeit und den Versammlungsstrecken eingerichteten Haltverbote mussten auch in diesem Jahr mehrere Fahrzeuge abgeschleppt werden. Während im Jahr 2017 die Anzahl der abgeschleppten Fahrzeuge noch 49 betrug, war es in diesem Jahr notwendig insgesamt rund 95 Fahrzeuge zu entfernen.

Die insgesamt 69 Schutzpersonen wurden in rund 234 sogenannter Begleitschutz- bzw. Lotsenfahrten zu den unterschiedlichen Besprechungsorten und Zielorten gebracht.

Sowohl der Veranstalter der 54. Münchner Sicherheitskonferenz, als auch die Versammlungsleiter zeigten sich über den friedlichen Verlauf im Sinne eines demokratischen Miteinanders erfreut. Auch das Resümee der Münchner Polizei fällt positiv aus. Einsatzleiter Polizeivizepräsident Feiler bilanzierte hierzu, dass die Versammlungsteilnehmer eindrucksvoll gezeigt haben, dass trotz der teils emotionalen Themen ein friedlicher Protest im Sinne des Grundgesetzes möglich ist. Er dankte aber auch insbesondere der Münchner Bevölkerung, die wieder Geduld und viel Verständnis für die getroffenen Maßnahmen hatten und der Polizei München, sowie den vielen bayerischen und außerbayerischen Einsatzkräften, ein angenehmes Arbeitsumfeld boten.


257. Pkw prallt gegen Brückenmauer - Milbertshofen
Ein 37-jähriger Münchner fuhr am Samstag, 17.02.2018 gegen 11:40 Uhr auf dem Frankfurter Ring in östlicher Richtung. Er beabsichtigte, die Hochbrücke über die Ingolstädter Straße zu benutzen.

Ohne jegliche Lenk- oder Schleuderbewegung fuhr der 37-jährige gerade auf den Fahrbahnteiler an der Brückenauffahrt zu. Der Pkw stieß zunächst gegen ein Verkehrsschild und fuhr dieses um, anschließend prallte er gegen die Betonwand am Beginn der Brückenauffahrt.

Wie es zu dem Unfall kam, ist bislang nicht geklärt. Außer dem Pkw des 37-jährigen waren keine weiteren Fahrzeuge oder Personen an dem Unfall beteiligt. Der 37-jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde mit einem Krankenwagen in ein Münchner Krankenhaus gebracht.

Am Pkw entstand erheblicher Sachschaden. An dem Verkehrszeichen und der Brücke entstand ebenfalls Sachschaden. Insgesamt beläuft sich der Gesamtschaden auf ca. 25.000 Euro.

Die Auffahrt zur Hochbrücke über die Ingolstädter Straße war für ca. eineinhalb Stunden komplett gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.


258. Fußgänger betritt die Fahrbahn und wird von Pkw erfasst; Pkw flüchtet - Marsfeld
Ein 23-jähriger Münchner war am Sonntag, 18.02.2018 gegen 05:00 Uhr auf dem Gehweg an der Arnulfstraße in Höhe der Hopfenstraße unterwegs. Der alkoholisierte Fußgänger ging zwischen zwei geparkten Fahrzeugen auf die Fahrbahn des stadteinwärts führenden Fahrstreifens.

Dort wurde er von einem unbekannten Pkw erfasst und auf die Fahrbahn geschleudert. Dabei erlitt er schwere Kopfverletzungen. Das Unfallfahrzeug entfernte sich ohne anzuhalten vom Unfallort, ohne, dass der Fahrer seinen gesetzlichen Verpflichtungen nachkam.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand handelt es sich um einen dunklen, möglicherweise schwarzen Pkw, ohne Stufenheck. Nicht übermäßig groß.

Eventuell ist das Fahrzeug im rechten Frontbereich beschädigt.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.


259. Öffentlichkeitsfahndung nach Böllerwürfen - Dresden
Am Freitag, dem 05.05.2017, fand die Fußballbegegnung in der 2. Bundesliga zwischen der SG Dynamo Dresden und dem TSV 1860 München im DDV-Stadion Dresden statt. Dabei kam es, unter anderem, zu zwei Würfen pyrotechnischer Erzeugnisse.

Einige Zeit nach dem Spiel meldete sich ein 42-jähriger Dresdner und erstattete Anzeige wegen Körperverletzung. Er hatte durch die Detonation einen Hörsturz erlitten und war in ärztlicher Behandlung gewesen.

Im Ergebnis der Videoauswertung konnten zwei Böllerwürfe festgestellt werden, die augenscheinlich eine größere Detonationswirkung entfalteten. Der Werfer beider pyrotechnischer Erzeugnisse konnte im Block "S" festgestellt und die jeweiligen Würfe zugeordnet werden.

Gegen den Tatverdächtigen wird wegen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion in zwei Fällen und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeidirektion Dresden, Tel. 0351/483-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

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