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12.01.2018, PP München


Pressebericht vom 12.01.2018

73. Trickdiebstahl durch falsche Kirchenmitarbeiter - Maxvorstadt

74. Trickdiebstahl durch falsche Handwerker - Neuhausen

75. Raub einer Geldbörse - Untersendling

76. Straßenraub - Oberföhring

77. Münchner Polizeipräsident ehrt Polizeibeamten für Stammzellspende

78. Terminhinweis:
Benefiz-Krimilesung mit der Münchner Kriminalhauptkommissarin und Krimiautorin Manuela Obermeier




73. Trickdiebstahl durch falsche Kirchenmitarbeiter - Maxvorstadt
Am Mittwoch, 10.01.2018, gegen 11.30 Uhr, klingelte eine Frau, die sich als Mitarbeiterin einer Kirche ausgab, an der Wohnungstür einer 83-jährigen Rentnerin in der Maxvorstadt.

Die Rentnerin gewährte der Frau Eintritt und ging mit ihr in ihr Wohnzimmer. Die angebliche Kirchenmitarbeiterin verwickelte die Bewohnerin in ein Gespräch.

Als es dann erneut an der Wohnungstür klingelte, öffnete die Frau ungefragt die Tür und ließ einen älteren Mann in die Wohnung. Dieser wiederum gab an, dass er vom Gericht kommen würde und beschuldigte die Rentnerin, dass sie ihre Miete nicht bezahlt habe. Dies dementierte die 83-Jährige vehement und er wollte auch seinen Namen auf Nachfrage nicht herausgeben.

Es hatte den Anschein, dass sich beide Personen kannten. Sie verließen dann gemeinsam die Wohnung der Rentnerin.

Der 83-Jährigen fiel auf, dass ein Kuvert mit Bargeld entwendet worden war.

Täterbeschreibung:
Täter 1:
Weiblich, ca. 60-70 Jahre alt, ca. 160 cm groß, schlank, graue Haare, sprach akzentfrei Deutsch, bekleidet mit einer grauen Mütze und einem grauen Anorak. Führte einen Bleistift und ein Blatt Papier mit sich.

Täter 2:
Männlich, ca. 60-70 Jahre alt, ca. 180 cm groß, kräftige/dicke Figur, sprach Hochdeutsch.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Schwindstraße und der Zentnerstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


74. Trickdiebstahl durch falsche Handwerker - Neuhausen
Am Mittwoch, 10.01.2018, gegen 10.45 Uhr, klingelte ein Mann an der Haustür einer 90-jährigen Rentnerin in Neuhausen. Er gab sich als Mitarbeiter der Stadtwerke aus und hatte deshalb auch einen Ausweis umhängen.

Er gab an, dass er das Wasser in der Wohnung überprüfen müsse und telefonierte währenddessen auch immer wieder mit seinem angeblichen Vorgesetzten. Die Frau gewährte Eintritt in ihr Badezimmer, wo der Mann dann die Wasserhähne aufdrehte. Die Rentnerin sollte den Duschkopf halten und der vermeintliche Handwerker verließ das Bad.

Kurze Zeit später hörte die Rentnerin, wie die Wohnungstür zugeschlagen wurde. Als sie nachsah, musste sie feststellen, dass ihr Schmuck und Bargeld aus der Wohnung entwendet wurden. Vermutlich hat sich während des Gesprächs mit dem Handwerker ein zweiter Täter in die Wohnung begeben.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 20-25 Jahre alt, dicke Figur, sprach deutsch mit Akzent, bekleidet mit einer grauen Jacke.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Heideckstraße und der Landshuter Allee Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


75. Raub einer Geldbörse - Untersendling
Am Donnerstag, 11.01.2018, gegen 23.45 Uhr, war ein 56-jähriger Münchner mit seinem Auto auf dem Nachhauseweg auf der Gaißacher Straße. Da er ein dringendes Bedürfnis verspürte, hielt er sein Auto an.

Plötzlich wurde er von zwei unbekannten Männern von hinten angegriffen und zu Boden gebracht. Hierbei zog ihm einer der Täter den Geldbeutel aus der Hosentasche. Beide Täter flüchteten mit der Tatbeute in unbekannte Richtung.
Da der Mann laut um Hilfe geschrien hatte, wurden Zeugen auf den Vorfall aufmerksam und verständigten die Polizei. Der 56-Jährige wurde durch den Angriff nicht verletzt.

Eine Personenbeschreibung der beiden unbekannten Männer liegt derzeit nicht vor.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Gaißacher Straße zwischen der Implerstraße und der Thalkirchner Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


76. Straßenraub - Oberföhring
Am Mittwoch, 10.01.2018, zwischen 23.30 Uhr und Donnerstag, 12.01.2018, 00.00 Uhr, war ein 22-jähriger Münchner auf der Spielhofstraße zu Fuß unterwegs. Er wurde von drei unbekannten Männern angesprochen und nach einem Feuerzeug gefragt. Während er danach suchte, wurde er von einem der Männer mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Die anderen beiden Männer packten den Mann und zerrten ihn einige Meter von der Straße weg, wo sie ein Messer und einen Baseballschläger aus der Kleidung zogen.

Nun verlangten sie, dass der 22-Jährige seine Taschen entleeren sollte und durchsuchten ihn. Sie entnahmen aus der Geldbörse das Bargeld und flohen, da ein bislang unbekannter Passant hinzukam.

Der der 22-Jährige wurde bei dem Vorfall leicht verletzt und erstattete erst am nächsten Tag eine Anzeige bei der Polizei.

Täterbeschreibung:
Täter 1:
Männlich, ca. 22 Jahre alt, ca, 180 cm groß, dünne Figur, dunkle, kurze Haare, sprach akzentfrei Deutsch, bekleidet mit einer schwarzen Winterjacke. Führte ein ca. 30 cm langes Messer mit sich.

Täter 2:
Männlich, ca. 22 Jahre alt, ca. 175 cm groß, stämmige Figur, dunkle, kurze Haare, Drei-Tage-Bart, sprach akzentfrei Deutsch, bekleidet mit einer Winterjacke. Führte einen Baseballschläger mit sich.

UBT 3:
Männlich, ca. 22 Jahre alt, ca, 170 cm groß, schmächtige Figur, sprach akzentfrei Deutsch, bekleidet mit einer schwarzen Wollmütze, Kapuzenpullover und Jeans.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Spielhofstraße zwischen Ringofenweg und Fürkhofstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


77. Münchner Polizeipräsident ehrt Polizeibeamten für Stammzellspende
Etwa alle 15 Minuten erkrankt ein Mensch in Deutschland an Blutkrebs. Die einzige Chance auf Heilung ist eine Stammzellspende. Die Wahrscheinlichkeit einen geeigneten Spender zu finden, liegt Angaben des DKMS (früher "Deutsche Knochenmark Spender Datei") zufolge im günstigsten Fall bei 1:20.000.

An einer Typisierungsaktion hat auch Polizeihauptmeister (PHM) Fraas bereits vor einigen Jahren teilgenommen – mit Erfolg. Ein Abgleich in der Knochenmarkspenderdatei der DKMS ergab die Übereinstimmung mit einem an Blutkrebs erkrankten Menschen. Diesem Patienten konnte PHM Fraas im August 2017 durch seine Knochenmarkspende eine reelle Überlebenschance schenken. Im Polizeipräsidium München werden Beschäftigten der Polizei München häufig Typisierungsaktionen angeboten.

Der Münchner Polizeipräsident Hubertus Andrä belobigte PHM Fraas für sein uneigennütziges Engagement am Freitag, 12.01.2017 im Polizeipräsidium München.

Herr Polizeipräsident Andrä stellte heraus, dass der Kampf gegen Blutkrebs alle Menschen angehe, weil die Krankheit Jeden treffen kann. Er betonte seine Freude über das gezeigte Verantwortungsbewusstsein und das persönliche Engagement von Johannes Fraas, mit dem der Polizeibeamte einem Blutkrebspatienten eine Chance auf Heilung gegeben hat.

Johannes Fraas selbst schildert den Ablauf der Spende als unkompliziert. Die vorangehende Typisierung fand mit Hilfe eines Wattestäbchens statt, dass im Mundraum abgestrichen wurde. Der Polizeibeamte hat das bestehende Angebot des DKMS wahrgenommen, sich das Stäbchen nach Hause schicken zu lassen. Dort konnte er ganz ungestört in privater Atmosphäre den Abstrich durchführen und zurücksenden.

Die Münchner Polizei ist stolz, durch Typisierungsaktionen von Polizeibeamtinnen und -beamten die Überlebenschancen vieler Blutkrebspatienten zu verbessern.


78. Terminhinweis: Benefiz-Krimilesung mit der Münchner Kriminalhauptkommissarin und Krimiautorin Manuela Obermeier
Im Juni 2017 erlitt eine junge Polizeikommissarin am S-Bahnhof Unterföhring während eines Einsatzes einen Schuss in den Kopf, durch den sie sehr schwer verletzt wurde. Mittlerweile konnte sie in eine Reha-Klinik nach Sachsen verlegt werden, befindet sich aber immer noch im Wachkoma.

Die Bayerische Polizei-Stiftung veranstaltet zugunsten der verletzten Kollegin sowie aller in diesem Einsatz traumatisierten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten eine Benefizlesung.

Die Münchner Kriminalhauptkommissarin und Autorin Manuela Obermeier liest aus ihrem zweiten München-Krimi „Tiefe Schuld“ und erzählt von ihrem Alltag als Polizeibeamtin und Krimiautorin.
Die Eintrittsgelder kommen in vollem Umfang dem Spendenkonto „Unterföhring“ zugute.

Termin: Mittwoch, 24.01.2018, 18.00 bis 20.00 Uhr
Einlass: 17.30 Uhr


Ort: Polizeipräsidium München,
Ettstraße 2, 80333 München, Rapportsaal

Anmeldung:
Karten können reserviert werden unter der Telefonnummer: 089/2910-2600, oder per E-Mail unter juergen.ascherl@polizei.bayern.de (max. Teilnehmerzahl: 70).

Eintritt: 5 Euro

Moderation:
Herr Jürgen Ascherl, Hauptpersonalrat und stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Bayerischen Polizei-Stiftung.

 

 

 

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