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11.01.2018, PP München


Pressebericht vom 11.01.2018

Inhalt:

65. Ungewöhnliche Einreise von Asylsuchenden

66. 1. Rauschgifttoter 2018

67. Rettungsfahrzeug im Einsatz stößt mit querendem Pkw zusammen; eine Person schwer verletzt - Großhadern

68. Brandlegung in einer Kunsthochschule - Maxvorstadt

69. Sexuelle Nötigung - Olympiaparkt

70. Wiederholt Anrufe durch falsche Polizeibeamte

71. Ladendieb versucht Polizeibeamten die Dienstwaffe zu entreißen - Pasing

72. Terminhinweis (Wiederholung): Ehrung eines Polizeibeamten nach einer erfolgreichen Stammzellspende




65. Ungewöhnliche Einreise von Asylsuchenden
Eine ungewöhnliche Art der Einreise nach München wählten am Mittwoch, 10.01.2018, gegen 04.15 Uhr, drei nordafrikanische Asylsuchende (im Alter zwischen 22 und 27 Jahren). Sie nutzten hierzu jeweils Fahrräder. Nicht nur ungewöhnlich, sondern vor allem auch gefährlich war die gewählte Fahrtstrecke der drei Asylsuchenden. Sie fuhren auf der Bundesautobahn A94 in Fahrtrichtung München.

Eine 27-Jährige aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck bemerkte die aus Libyen und Marokko stammenden Radfahrer auf Höhe der Anschlussstelle München-Daglfing und verständigte daraufhin umgehend den Notruf der Polizei.

Die Polizeibeamten konnten die Asylsuchenden noch auf der Bundesautobahn kurz vor München anhalten und einer Kontrolle unterziehen. Hierbei wurde festgestellt, dass deren ausländerrechtlicher Status sie nicht zur Einreise und Aufenthalt im Bundesgebiet berechtigt.

Die drei Asylsuchenden müssen sich daher wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz verantworten. Die mitgeführten Fahrräder wurden vorübergehend zur Gefahrenabwehr sichergestellt.


66. 1. Rauschgifttoter 2018
Ein 64-jähriger Deutscher wurde von einem Bekannten leblos in seiner Wohnung aufgefunden. Der verständigte Notarzt konnte nur noch den Tod des 64-Jährigen feststellen. Ein Fremdverschulden konnte ausgeschlossen werden.

Die von der Staatsanwaltschaft München angeordnete gerichtsmedizinische Obduktion ergab, dass der 64-Jährige zweifelsfrei an einer Rauschgiftintoxikation verstorben ist.

Vergleichszahlen:
2016: 1 Person
2017: 0 Personen


67. Rettungsfahrzeug im Einsatz stößt mit querendem Pkw zusammen; eine Person schwer verletzt - Großhadern
Am Mittwoch, 10.01.2018, gegen 20.40 Uhr, fuhr ein 21-jähriger Rettungsassistent mit dem Fahrzeug des Rettungsdienstes (Mercedes) die Waldfriedhofstraße in Richtung Würmtalstraße (Westen).

Im Fond des Rettungsfahrzeuges befanden sich eine Patientin sowie zwei Rettungsassistenten. Da der Fahrer des Rettungsfahrzeugs beabsichtigte die Kreuzung Würmtalstraße/Fürstenrieder Straße bei für ihn geltendem Rotlicht geradeaus zu überqueren, waren die Sondersignale (Blaulicht und Signalhorn) eingeschaltet.

Zur gleichen Zeit fuhr ein 52-jähriger Raumausstatter mit seinem Pkw Mercedes die Fürstenrieder Straße stadtauswärts (Süden). Er wollte die Kreuzung ebenfalls in seiner Fahrtrichtung überqueren. Da die dortige Ampel für ihn grünes Licht zeigte, fuhr er mit etwa 50 km/h in den Kreuzungsbereich ein. Aufgrund neben ihm befindlicher Fahrzeuge war die Sicht nach links für ihn eingeschränkt.

Als der 21-jährige Rettungsassistent mit mäßiger Geschwindigkeit durch eine Lücke zwischen diesen Fahrzeugen durchfuhr, übersah er dabei den von rechts kommenden Pkw des Raumausstatters. Dem 52-Jährigen gelang es nicht mehr rechtzeitig abzubremsen oder auszuweichen und prallte daher gegen die linke vordere Fahrzeugfront des Rettungswagens. Hierbei verletzte sich der Raumausstatter schwer und musste daher in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden.

Die Insassen des Rettungsfahrzeugs wurden durch den Unfall nicht verletzt. Die im Rettungsfahrzeug befindliche Patientin musste durch einen anderen Rettungswagen weiter befördert werden.

An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro.

Da während der Verkehrsunfallaufnahme der Verkehr im südlichen Teil der Fürstenrieder Straße über die Waldfriedhofstraße abgeleitet werden musste, kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen bis etwa 22.30 Uhr.


68. Brandlegung in einer Kunsthochschule - Maxvorstadt
Bereits am Samstag, 06.01.2018, gegen 15.35 Uhr, stellte eine 27-jährige Studentin Rauchentwicklung im Treppenhaus eines Gebäudeflügels einer Kunsthochschule in der Akademiestraße fest. Ein daraufhin von ihr verständigter ebenfalls 27-jähriger Student begab sich in den Keller des Anwesens, wo er an der Tür des dortigen Notausgangs eine brennende Tasche feststellte.

Der 27-jährige Student verständigte daraufhin den Hausmeister, welcher wiederum die Feuerwehr informierte. Der relativ kleine Brand konnte noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr von dem Hausmeister selbst gelöscht werden.

Durch den Brand entstand an einer Holztür Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Personen wurden hierdurch nicht verletzt.

Aufgrund des entstandenen Sachschadens wurden Ermittlungen durch das zuständige Kriminalkommissariat 13 (Brandermittlungen) wegen des Verbrechens der schweren Brandstiftung eingeleitet. Ein Tatverdächtiger war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Im Rahmen einer anderweitigen Anzeigenaufnahme verdichteten sich Hinweise auf einen möglichen Tatverdächtigen. Der 29-jährige Tatverdächtige konnte jedoch zunächst nicht an seiner Wohnanschrift angetroffen werden.

Aufgrund eines Hinweises konnte er schließlich am späten Nachmittag des 09.01.2018 in der Kunsthochschule angetroffen und festgenommen werden. Bei seiner Vernehmung räumte der 29-Jährige die Brandlegung teilweise ein, gab jedoch an, das Gebäude hierdurch nicht in Brand gesetzt haben zu wollen.

Der Tatverdächtige wurde dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Dieser ordnete eine Unterbringung des 29-Jährigen an.


69. Sexuelle Nötigung - Olympiapark
Am Mittwoch, 10.01.2018, gegen 16.30 Uhr, befand sich eine 19-jährige Münchnerin auf dem Helene-Mayer-Ring.

Als die 19-Jährige an einem dunklen BMW mit geöffneter Seitentür vorbeiging, wurde sie von einer unbekannten männlichen Person auf die Rückbank des Pkw gezogen. Im Fahrzeug wurde sie von dem Unbekannten über der Kleidung angefasst und auf den Mund geküsst.

Der Fahrer des Fahrzeugs soll während dessen die Fahrzeugtüren verriegelt haben. In das Tatgeschehen selbst habe er jedoch nicht eingegriffen. Der Fahrer soll auch kurze Zeit später die Türen wieder entriegelt haben, sodass die 19-Jährige den Pkw wieder verlassen konnte. Das Fahrzeug sei dann in unbekannte Richtung davongefahren.

Täterbeschreibung:
Männlich, 20-30 Jahre alt, muskulös, blonde, mittellange, nach oben gegelte Haare, Drei-Tage-Bart, helle Gesichtsfarbe, trug eine goldfarbene Halskette mit Holzkreuz, ein schwarzes T-Shirt und schwarze Jeans.


70. Wiederholt Anrufe durch falsche Polizeibeamte
Nach Erkenntnissen der Kriminalpolizei sind aktuell falsche Polizeibeamte im Stadtgebiet aktiv. Seien Sie aufmerksam und verständigen Sie Ihre Angehörigen.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, dass sie die Angerufenen über vermeintliche Einbrüche in der Nachbarschaft informieren. Sie behaupten, dass sie deshalb in der Wohnung mögliche Geld- bzw. Schmuckbestände kontrollieren müssten.

Vergewissern Sie sich bitte durch einen Rückruf bei einer Polizeidienststelle, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handeln könnte. Verwenden Sie hierzu keinesfalls die automatische Rückruffunktion. Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung, die sich nicht eindeutig legitimieren können.
Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat.

Machen Sie am Telefon niemals Angaben über Ihre finanziellen Verhältnisse und teilen Sie keine Bankverbindungsdaten mit.


71. Ladendieb versucht Polizeibeamten die Dienstwaffe zu entreißen - Pasing
Am Mittwoch, 10.01.2018, gegen 14.45 Uhr, versuchten zwei Mitarbeiter eines Drogeriemarkts am Pasinger Bahnhofsplatz einen 26-Jährigen festzuhalten. Diesen hatten sie kurz zuvor beim Diebstahl von Kosmetika im Geschäft beobachtet.

Der 26-Jährige widersetzte sich seiner Festhaltung, indem er um sich schlug. Dabei verletzte er die beiden Mitarbeiter leicht. Noch während diese Rangelei andauerte wurde eine zufällig in der Nähe befindliche Streife auf die Auseinandersetzung aufmerksam gemacht. Als die hinzukommenden Polizeibeamten den 26-jährigen Tatverdächtigen festnehmen wollten, schlug und trat dieser auf sie ein. Auch versuchte der 26-Jährige einem Beamten die Dienstwaffe aus dem Holster zu ziehen. Nur unter Anwendung von unmittelbarem Zwang konnte der 26-Jährige schließlich fixiert und gefesselt werden. Auch bei dieser Widerstandshandlung verletzte der Tatverdächtige einen Beamten leicht an Kopf und Händen.

Neben den Körperverletzungsdelikten wird dem 26-Jährigen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie ein Verbrechen des Raubes und ein Verbrechen des räuberischen Diebstahls vorgeworfen. Er wird im Laufe des heutigen Tages dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.


72. Terminhinweis: Ehrung eines Polizeibeamten nach einer erfolgreichen Stammzellspende
Im August 2017 ließ sich Polizeihauptmeister Johannes Fraas (Polizeiinspektion 28) als Stammzellspender typisieren.
Durch die Typisierung konnte eine Übereinstimmung mit einem Patienten festgestellt werden und Johannes Fraas wurde Spender für einen an Blutkrebs erkrankten Menschen.

Herr Polizeipräsident Hubertus Andrä wird Johannes Fraas am Freitag, 12.01.2018, um 11.30 Uhr für das gezeigte Engagement auszeichnen und lädt zu dieser Ehrung alle Medienvertreter herzlich in das Medienzentrum des Polizeipräsidiums München (Augustinerstraße 2) ein.

 

 

 

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