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10.01.2018, PP München


Pressebericht vom 10.01.2018

Inhalt:

58. Flüchtlinge aus Lkw befreit - Aschheim

59. Trickdiebstahl durch falsche Handwerker - Neuhausen

60. Betriebsunfall; eine Person wird schwer verletzt - Milbertshofen

61. Sexuelle Nötigung – Untersendling

62. Zeuge verhindert Einbruch in ein Geschäft - Mittersendling

63. Pkw stößt mit Straßenbahn zusammen – Schwabing

64. Terminhinweis:
Ehrung eines Polizeibeamten nach einer erfolgreichen Stammzellspende




58. Flüchtlinge aus Lkw befreit - Aschheim
Am Montag, 08.01.2018, gegen 15.00 Uhr, fuhr ein Lkw auf der Ostumgehung München (A99). Auf Höhe Aschheim nahm einer der beiden griechischen Fahrer (45 und 46 Jahre) Klopfgeräusche aus dem Laderaum wahr. Die Fahrer hielten umgehend an und verständigten den Notruf.

Beamte der Autobahnpolizei und des Polizeipräsidiums München (Fahndungskontrollgruppe Ost) konnten nach Öffnung des Lkw drei männliche Personen in dessen Innenraum feststellen. Erste Überprüfungen ergaben, dass es sich bei den drei Männern um Flüchtlinge aus Pakistan (20 Jahre) und Afghanistan (20 und 25 Jahre) handelte. Sie befanden sich wahrscheinlich seit der slowenischen Grenze in dem Lkw und waren durch die Fahrt nicht gesundheitlich beeinträchtigt.

Weitere Ermittlungen ergaben keinen Schleuserverdacht gegen die beiden Griechen. Es wird angenommen, dass die Flüchtlinge von einem unbekannten Täter in dem Lkw versteckt wurden.

Das Kriminalfachdezernat 3 für organisierte Kriminalität hat die Ermittlungen aufgenommen.


59. Trickdiebstahl durch falsche Handwerker - Neuhausen
Am Mittwoch, 03.01.2018, kam eine über 80-jährige Dame gegen 16.45 Uhr zurück zu ihrem Wohnanwesen in die Hartliebstraße. Vor der Haustür wurde sie von einem Mann angesprochen, der sich als Mitarbeiter der Stadtwerke ausgab und ihr mitteilte, dass es im Nachbarhaus einen Wasserrohrbruch gegeben hätte. Die notwendigen Reparaturarbeiten könne er nur durch Zugang zu ihrer Wohnung tätigen. Ausweisen konnte sich der Mann nicht.

Die Dame ließ ihn dennoch in ihre Wohnung. Im Badezimmer drehte er die Wasserhähne auf und wies die Wohnungseigentümerin an, die Duschbrause zu halten, während er selber immer wieder das Bad verließ und die Tür anlehnte, bzw. zu schließen versuchte. Die Dame öffnete sie jedoch jedes Mal wieder.

Als der Mann schließlich angab, in den Keller zu gehen, begleitete die Dame ihn aus der Wohnung und schloss die Haustür hinter ihm.
Erst dann bemerkte sie, dass die Schlafzimmertüre offen stand und das Licht dort brannte. Aus ihrer im Schrank verstauten Handtasche fehlte ein Kuvert mit Bargeld.

Nach dem angegebenen Sachverhalt ist anzunehmen, dass sich während der Tätigkeiten im Badezimmer eine zweite Person in die Wohnung schlich und das Geld entwendete.

Der Schaden beträgt über tausend Euro.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 160 cm groß, kräftige, dicke Figur, rundes Gesicht, kurze schwarze Haare mit Mittelscheitel. Bekleidet mit einer schwarzen Hose und einem schwarzen Blouson mit schwarzem Aufsticker auf der linken Brust.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Hartliebstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis:
Die Münchner Polizei und die Stadtwerke München (SWM) warnen dringend davor, fremde Personen in die Wohnung einzulassen. Mitarbeiter der Stadtwerke haben immer einen Dienstausweis (meist mit Foto) dabei.
Auch Mitarbeiter von Fremdfirmen, die z.B. für die Stadtwerke ablesen, können immer eine Bestätigung der SWM vorweisen. Sollten Sie unsicher sein, lassen Sie den Besucher nicht ins Haus oder in die Wohnung, sondern bitten Sie ihn, kurz vor der Tür zu warten.
Unter der Telefonnummer 089/ 2361-6110 kann man sich bei den SWM erkundigen, ob die Person tatsächlich für die Stadtwerke München tätig ist.
Bei Verdacht auf eine Straftat sofort den Polizeinotruf 110 verständigen.


60. Betriebsunfall; eine Person wird schwer verletzt - Milbertshofen
Am Dienstag, 09.01.2018, gegen 12.40 Uhr, befand sich ein 54-Jähriger aus dem Landkreis Leipzig auf einer Baustelle in der Detmoldstraße in Milbertshofen.

Er befand sich im Arbeitskorb einer Hebebühne und war mit Arbeiten in einer Höhe von ca. 3 Metern beschäftigt. Plötzlich kippte eine Betonplatte, die in einer dortigen Standvorrichtung stand, um. Sie stieß gegen den Arbeitskorb und riss diesen ab. Der Arbeitskorb mit dem 54-Jährigen und die Betonplatte fielen zu Boden. Dabei wurde der 54-Jährige schwer verletzt. Er wurde vor Ort vom Notarzt behandelt und danach in ein Münchner Krankenhaus gebracht.

Bei dem Unfall entstand ein Schaden von über 100.000 Euro. Die Staatsanwaltschaft München I ordnete eine Unfallaufnahme durch einen Sachverständigen an. Das Gewerbeaufsichtsamt stellte in dem Bereich der Baustelle, wo sich der Unfall ereignete, weitere Arbeiten ein. Der genaue Unfallhergang wird noch ermittelt.


61. Sexuelle Nötigung – Untersendling
Am Dienstag, 09.01.2018, gegen 20.10 Uhr, befand sich eine 14-jährige Münchnerin an einer Treppe des S-Bahnhofs Harras, die zur Margaretenstraße führte. Dort wurde sie von einem bislang unbekannten Täter angesprochen und an ihren Armen festgehalten.
Die 14-Jährige wehrte sich sofort heftig dagegen und fing an zu schreien. Der Unbekannte fasste sie über der Kleidung an den Intimbereich und flüchtete danach in eine S-Bahn.
Das Kommissariat 15 (Sexualdelikte) hat die Ermittlungen aufgenommen.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 20 bis 25 Jahre alt, ca. 180 cm groß, breite Schultern, indische/afghanische Erscheinung, dunkle Hautfarbe, Bart, schwarze gegelte 8 cm lange Haare unter einer Kapuze, bekleidet mit einem schwarzen Hoodie, schwarzer Winterjacke mit Fellbesatz, schwarze Sneaker mit weißer Sohle, trug einen schwarzen Adidas/Nike Rucksack mit sich, sprach Deutsch mit Akzent.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


62. Zeuge verhindert Einbruch in ein Geschäft - Mittersendling
Am Mittwoch, 10.01.2018, gegen 02.20 Uhr, beobachtete ein 38-jähriger Nigerianer mit Wohnsitz in München, wie zwei männliche Personen versuchten die Tür eines Geschäftes in der Marbachstraße aufzuhebeln. Außerdem fielen ihm zwei weitere Personen auf der gegenüberliegenden Straßenseite auf, die anscheinend die Umgebung beobachteten.

Der Mann verständigte umgehend die Polizei. Als er von den zwei Tätern am Geschäft bemerkt wurde, versuchten diese zu flüchten. Der Zeuge konnte jedoch mit der Unterstützung eines Freundes, einen der Täter bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.

Der 43-jährige Tatverdächtige aus Kroatien bestritt jegliche Tatbeteiligung, machte jedoch sehr unglaubwürdige Angaben. Da er in Deutschland ohne festen Wohnsitz ist, wurde durch den Ermittlungsrichter ein Haftbefehl erlassen. Die Ermittlungen dauern an.


63. Pkw stößt mit Straßenbahn zusammen – Schwabing
Am 09.01.2018, gegen 19.15 Uhr, befuhr eine 20-jährige Österreicherin aus dem Bundesland Salzburg auf Höhe Belgradstraße / Karl-Theodor-Straße mit Ihrem VW-Pkw das dort verlaufende Hochgleis der Straßenbahn (Linie 12). Die junge Dame befuhr das Gleis in nördliche Richtung.

Sie unterbrach ihre Weiterfahrt auch nicht, als die aus südlicher Richtung kommende Tram auf Höhe des Anwesens Belgradstraße 95 eine Schnellbremsung einlegte.

Ein Zusammenstoß war unvermeidlich. Durch die abrupte Bremsung stürzte eine 56-jährige Münchnerin in der Tram und verletzte sich leicht. Sie wurde vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Österreicherin blieb unverletzt, gab jedoch an, unter Medikamenteneinfluss zu stehen. Es wurde ein Blutentnahme angeordnet und durchgeführt. Die 20-Jährige wurde wegen einer Trunkenheit im Verkehr infolge anderer berauschender Mittel, eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und einer fahrlässigen Körperverletzung angezeigt und nach der Sachbearbeitung wieder entlassen.

Die Straßenbahn und der Pkw wurden leicht beschädigt.

Während der Unfallaufnahme wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.


64. Terminhinweis: Ehrung eines Polizeibeamten nach einer erfolgreichen Stammzellspende
Im August 2017 ließ sich Polizeihauptmeister Johannes Fraas (Polizeiinspektion 28) als Stammzellspender typisieren. Durch die Typisierung konnte eine Übereinstimmung mit einem Patienten festgestellt werden und Johannes Fraas wurde Spender für einen an Blutkrebs erkrankten Menschen.

Herr Polizeipräsident Hubertus Andrä wird Johannes Fraas am Freitag, 12.01.2018, um 11.30 Uhr für das gezeigte Engagement auszeichnen und lädt zu dieser Ehrung alle Medienvertreter herzlich in das Medienzentrum des Polizeipräsidiums München (Augustinerstraße 2) ein.

 

 

 

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