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02.01.2018, PP München


Pressebericht vom 02.01.2018

Inhalt:

11. Polizeibeamter stürzt bei der Suche nach einer Person durch das Dach einer Lagerhalle und verletzt sich schwer – Heimstetten

12. Drei schadensträchtige Wohnungseinbrüche – Schwabing und Bogenhausen

13. Psychisch auffälliger Mann mit Schreckschusswaffe in Grünanlage festgenommen – Laim

14. Unter Drogeneinfluss stehender Fahrer flüchtet vor Polizei und gefährdet dadurch andere Verkehrsteilnehmer – Schwabing

15. Sexueller Übergriff – Neuhausen

16. Brand eines Pkw – Au




11. Polizeibeamter stürzt bei der Suche nach einer Person durch das Dach einer Lagerhalle und verletzt sich schwer – Heimstetten
Am Montag, 01.01.2018, gegen 21.00 Uhr, wurde jeweils eine Streife der Polizeiinspektion 27 (Haar) und der Polizeiinspektion 25 (Trudering-Riem) aufgrund der Suizidankündigung eines 34-Jährigen zu einer Wohnanschrift in Heimstetten beordert.

Aus der Wohnung konnten die Beamten ein Winseln vernehmen. Da auf Klingeln und Klopfen niemand öffnete, entschlossen sich die Beamten diese gewaltsam zu öffnen.

In der Wohnung konnten keine Personen angetroffen werden. Lediglich ein Hund ließ sich als Verursacher des Winselns ausfindig machen. Außerdem stellten die Polizeibeamten fest, dass die Wohnzimmertür verschlossen war. Diese wurde ebenfalls aufgebrochen.

In dem Wohnzimmer war ein Fenster geöffnet. Dahinter befand sich das Dach eines anliegenden Firmengeländes. Da der 34-jährige Betroffene in seiner Wohnung nicht angetroffen werden konnte, entschlossen sich die Polizeibeamten auf dem Dach dieser Firma nachzusehen. Das Dach wirkte augenscheinlich stabil und es wurde von einem 24-jährigen Polizeibeamten betreten.

Bei der Absuche des mutmaßlichen Fluchtweges des 34-Jährigen erwies sich das Dach nach kurzer Zeit als nicht tragfähig und der 24-jährige Polizeibeamte stürzte ca. fünf Meter tief durch das Dach in die darunter befindliche Lagerhalle. Er zog sich dabei schwere Verletzungen zu und wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Der 34-Jährige konnte im Rahmen der Fahndung auf dem Firmengelände angetroffen werden. Seine geäußerten Suizidgedanken waren nach eigener Aussage nur spaßhafte Äußerungen. Da in seiner Wohnung auch Betäubungsmittel aufgefunden wurden, muss er sich nun wegen Delikten nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten.


12. Drei schadensträchtige Wohnungseinbrüche – Schwabing und Bogenhausen
Fall 1:
Am Samstag, 30.12.2017, im Zeitraum zwischen 11.30 Uhr und 18.05 Uhr, brachen bislang unbekannte Täter die Terrassentür einer Wohnung in der Keferstraße in Schwabing auf. Sie konnten Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro entwenden und danach unerkannt flüchten.

Fall 2:
Von Mittwoch, 27.12.2017, 07.00 Uhr, bis Montag, 01.01.2018, 14.15 Uhr, brachen bislang Unbekannte das Fenster in einer Wohnung in der Brabanter Straße in Schwabing auf und gelangten so in die Wohnung. Sie konnten Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro erbeuten und unerkannt flüchten.

Fall 3:
Zwischen Sonntag, 31.12.2017, 20.00 Uhr und Montag, 01.01.2018, 02.00 Uhr, schlugen unbekannte Täter die Verglasung einer Balkontür in der Törringstraße in Bogenhausen ein und gelangten so in das Innere der Wohnung. Die Einbrecher stahlen Schmuck und Handtaschen im Wert von mehreren Tausend Euro. Nach der Tat entkamen sie unerkannt.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Keferstraße bzw. Brabanter Straße (Schwabing) und in der Törringstraße (Bogenhausen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


13. Psychisch auffälliger Mann mit Schreckschusswaffe in Grünanlage festgenommen – Laim
Am Sonntag, 31.12.2017, gegen 21.50 Uhr, teilten über den Polizeinotruf 110 mehrere Personen mit, dass sich im Bereich der Grünanlage „Burgkmairwiese“ eine vermummte Person befindet, die eine Schusswaffe in der Hand habe.

In der Grünanlage wurde die Person von mehreren Passanten wahrgenommen, wie sie ungezielt mit der Schusswaffe herumfuchtelte und laut wirre Drohungen aussprach.

Durch die sofort entsandten Streifen konnte die Person, ein 35-jähriger Münchner mit der Waffe in der Hand in der Grünanlage Zschokkestraße/Burgkmairstraße angetroffen werden. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten augenscheinlich eine schwarze Pistole wahrnehmen.

Die Polizeibeamten sprachen den Mann mehrfach laut und deutlich an, dass er sofort die Waffe fallen lassen soll. Dabei hatten sie ihre Dienstwaffen gezogen und auf die Person gerichtet. Dem Mann wurde mehrfach der Schusswaffengebrauch angedroht.

Durch die vehement wiederholte Aufforderung der Polizeibeamten an den Münchner die Waffe fallen zu lassen, ließ der Mann schließlich die Waffe fallen.

Der Mann wurde sofort zu Boden gebracht, dort fixiert und mittels Handfesseln gefesselt. Am Boden liegend spuckte der Betroffene nach den Polizeibeamten. Er wurde anschließend zur Polizeiinspektion 41 (Laim) gebracht.

Bei der Festnahme wurde der Betroffene leicht an der Lippe und an der Nase verletzt, weshalb ein Rettungswagen verständigt wurde.

Bei seiner ärztlichen Versorgung spuckte der 35-Jährige in Richtung der Polizeibeamten und verweigerte anschließend die Behandlung durch den Rettungsdienst.

Er wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert.

Bei der mitgeführten Waffe handelte es sich um eine Schreckschusswaffe, die sichergestellt wurde. Da die Waffe ungeladen war, bestand zu keiner Zeit Gefahr für Passanten.

Von den eingesetzten Polizeibeamten wurde niemand verletzt.

Der 35-Jährige wurde wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz angezeigt.


14. Unter Drogeneinfluss stehender Fahrer flüchtet vor Polizei und gefährdet dadurch andere Verkehrsteilnehmer – Schwabing
Am Montag, 01.01.2018, gegen 07.20 Uhr, wollte eine Streife der Polizeiinspektion 11 (Altstadt) einen Pkw, welcher mit drei Personen besetzt war, einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterziehen. Der Fahrer des Pkw ignorierte die Anhaltezeichen der Polizeibeamten und flüchtete mit dem Fahrzeug.

Über Funk konnten schnell weitere Kräfte zur Suche nach dem flüchtenden Pkw hinzugezogen werden. Während seiner Flucht, fuhr der 29-jährige Fahrer mit hoher Geschwindigkeit durch die Stadt, überfuhr mehrere rote Ampeln und gefährdete dadurch andere Verkehrsteilnehmer sowie die eingesetzten Polizeistreifen.

In der Berliner Straße fuhr der 29-Jährige auf einen Randstein auf und konnte gestoppt werden. Gegenüber den kontrollierenden Beamten räumte er ein, zurückliegend Betäubungsmittel konsumiert zu haben.

Der 29-Jährige aus dem Landkreis Saalfeld/Rudolstadt wurde wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt.

Ebenfalls im Pkw als Beifahrer befand sich eine 28-Jährige und ein 39-Jähriger, ebenfalls aus dem Landkreis Saalfeld/Rudolstadt.


15. Sexueller Übergriff – Neuhausen
Am Montag, 01.01.2018, gegen 06.05 Uhr, befand sich eine 39-jährige Münchnerin auf ihrem Nachhauseweg unter der Donnersbergerbrücke. Kurz vor dem Pendlerparkplatz trat plötzlich ein ihr unbekannter Mann von hinten an sie heran, hielt ihr den Mund zu und würgte sie.

Der Täter griff der 39-Jährigen an die Brust und unterhalb der Kleidung in den Genitalbereich. Die 39-Jährige wehrte sich, biss den Unbekannten in den Finger und fing laut an zu schreien.

Der Täter ließ daraufhin von der Frau ab und entfernte sich unbekannte Richtung.

Da die 39-Jährige erst verspätet zur Anzeigenerstattung auf einer Polizeiinspektion erschien, waren Fahndungsmaßnahmen nicht mehr möglich.

Die Münchnerin wurde durch den Vorfall leicht verletzt.

Täterbeschreibung:
Männlich, 185 cm groß, wulstige Finger; bronzefarbene Winterjacke mit Fellkragen, helle Turnschuhe.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


16. Brand eines Pkw – Au
Am Dienstag, 02.01.2018, gegen 02.45 Uhr, stellten Passanten in der Entenbachstraße einen brennenden Pkw fest und meldeten dies der Polizei.

Durch die eingesetzten Beamten konnte ein Pkw in Vollbrand festgestellt werden sowie ein weiterer daneben geparkter Pkw, der durch die entstandene Hitze ebenfalls beschädigt wurde.

Durch die verständigte Feuerwehr konnte der Brand gelöscht werden.

Es entstand hoher Sachschaden im Bereich von mehreren Zehntausend Euro.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird von Brandstiftung ausgegangen. Die Ermittlungen hat das Kriminalfachdezernat 4 übernommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 4, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

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