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01.01.2018, PP München


Pressebericht vom 01.01.2018

Inhalt:

1. Bilanz der Silvesternacht

2. Beschädigte Fahrzeuge in einer Tiefgarage – Au

3. Einbruch in ein Geschäft – Isarvorstadt

4. Sachbeschädigung durch brennende Kleidungsstücke – Ludwigsvorstadt

5. Pyrotechnik in einem Linienbus; Busfahrer wird verletzt – Fasanerie

6. Schwere Brandstiftung in einer Wohnung; Täter festgenommen – Am Hart

7. Person stürzt vor einfahrende U-Bahn und wird schwer verletzt – Maxvorstadt

8. Psychisch kranke Person auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses – Laim

9. Pkw kommt von Fahrbahn ab; eine Person wird verletzt – Sauerlach

10. Verwirrter greift Passanten an und verletzt diesen – Kirchtrudering




1. Bilanz der Silvesternacht
Wie gewohnt fiel die Silvesternacht für die Münchner Polizei auch dieses Jahr arbeitsreich aus. Im Zeitraum vom 31.12.2017, 19:00 Uhr, bis 01.01.2018, 07.00 Uhr, fuhren die Beamten zu über 240 silvestertypischen Einsätzen.

Es handelte sich hauptsächlich um Streitereien und Randalierer (64), Einsätze im Zusammenhang mit pyrotechnischen Gegenständen (21), Sachbeschädigungen (14), Körperverletzungen (33), Ruhestörungen (53) und Brände (36).

Am Friedensengel, dem Europaplatz und den angrenzenden Parkanlagen feierten ca. 7.000 Personen mit viel Alkohol und Pyrotechnik. Auf dem Marienplatz befanden sich ca. 6.000 und im Olympiapark ca. 4.000 Personen, um das neue Jahr zu begrüßen.

Am Marienplatz wurden mehrere Personen angetroffen, die nicht zugelassene Pyrotechnik benutzten. Sie wurden wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz angezeigt. Dazu verwendeten weitere Personen Pyrotechnik in einer Art und Weise, die andere Feiernde gefährdete. Sie wurden wegen versuchten gefährlichen Körperverletzungen angezeigt.

Der Verkehr war im Bereich um den Friedensengel von 22.45 bis 02.45 Uhr gesperrt.


2. Beschädigte Fahrzeuge in einer Tiefgarage – Au
Zwischen Mittwoch, 27.12.2017, 17.00 Uhr und Donnerstag, 28.12.2017, 06.30 Uhr, drangen bislang unbekannte Täter in eine Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses in der Welfenstraße ein.

Dort schlugen sie bei 17 Pkw die Seitenscheiben ein. Danach durchsuchten sie die Innenräume und zum Teil auch die Handschuhfächer. Ob Gegenstände aus den Fahrzeugen gestohlen wurden, konnte bislang noch nicht abschließend geklärt werden. Nach der Tat entfernten sich die Täter unerkannt vom Tatort. Als eine Anwohnerin die Tiefgarage um 06.30 Uhr betrat, bemerkte sie die Beschädigungen und alarmierte die Polizei.

Bei den Taten entstanden Sachschäden von mehreren Tausend Euro.

Zeugenaufruf:
Wer hat im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Welfenstraße und Aurbacherstraße in der Au beobachtet, die mit den Diebstählen in Zusammenhang stehen könnten.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 55, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


3. Einbruch in ein Geschäft – Isarvorstadt
Zwischen Donnerstag, 28.12.2017, 18.50 Uhr und Freitag, 29.12.2017, 08.50 Uhr, konnten bislang unbekannte Täter die Schaufensterscheibe eines Geschäfts in der Jahnstraße einschlagen.

Durch die so geschaffene Öffnung konnten sie verschiedene Schmuckstücke im Wert von mehreren Tausend Euro entwenden.

Nach der Tat entfernten sich die Einbrecher unerkannt vom Tatort.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


4. Sachbeschädigung durch brennende Kleidungsstücke – Ludwigsvorstadt
Am Montag, 25.12.2017, gegen 05.00 Uhr, kam es auf dem Balkon einer Wohnung in der Schwanthalerstraße zu einem Brand. Eine 27-jährige Marokkanerin mit Wohnsitz in Italien, die sich in der Wohnung aufhielt, hatte die Kleidungsstücke (hochwertige Markentextilien im Wert von über tausend Euro) einer Mitbewohnerin aus persönlichen Motiven in Brand gesetzt.

Eine Nachbarin bemerkte den Brand und konnte diesen mit einer nassen Badematte löschen. Bei dem Brand wurde auch die Balkontür beschädigt (Schaden: 500 Euro).

Die Nachbarin verständigte den Vermieter der Wohnung. Dieser traf sich am Donnerstag, 28.12.2017, in den Abendstunden mit der Marokkanerin, um den Vorfall zu besprechen. Während des Gesprächs benachrichtigte er die Polizei, da er die 27-Jährige wegen einer Sachbeschädigung anzeigen wollte.

Die Marokkanerin wurde daraufhin von Beamten der Polizeiinspektion 14 (Westend) festgenommen. Da sie über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt, wurde sie zur Klärung der Haftfrage in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Dort wurde sie vom Staatsanwalt wieder entlassen.


5. Pyrotechnik in einem Linienbus; Busfahrer wird verletzt – Fasanerie
Am Freitag, 29.12.2017, gegen 20.30 Uhr, hielt ein 46-jähriger Busfahrer mit seinem Linienbus der Linie 60 an der Haltestelle „Max-Wönner-Straße“ in der Fasanerie. Kurz vor der Abfahrt des Busses entzündete sich im Innenraum eine Feuerwerksrakete, die sich danach unkontrolliert im Fahrgastraum hin und her bewegte.

An der Haltestelle waren alle Fahrgäste ausgestiegen, so dass sich nur noch der Busfahrer in dem Bus befand. Durch den Knall des pyrotechnischen Gegenstandes wurde er an einem Ohr verletzt.
Im Innenraum des Busses entstanden durch den Feuerwerkskörper nur minimale Beschädigungen.

Das Kommissariat 13 hat die Ermittlungen wegen einer gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Bislang liegen noch keine Täterhinweise vor.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


6. Schwere Brandstiftung in einer Wohnung; Täter festgenommen – Am Hart
Am Freitag, 29.12.2017, gegen 15.45 Uhr, kam es zu einem Brand in einer Wohnung im Bastianweg. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen und den 52-jährigen Bewohner vom Balkon retten.

Die Wohnung brannte komplett aus. Es entstand ein Schaden von über 150.000 Euro.

Erste Ermittlungen der Brandfahnder des Kommissariats 13 ergaben, dass der 52-Jährige in seiner Wohnung pyrotechnische Gegenstände gezündet hatte, die den Brand verursachten.

Der 52-Jährige wurde wegen einer Rauchgasintoxikation in einem Krankenhaus behandelt. Vor der Beendigung dieser Behandlung verließ er jedoch das Krankenhaus wieder. Er wurde danach von Beamten des Münchner Kriminaldauerdienstes vor dem Wohnanwesen im Bastianweg angetroffen, festgenommen und wegen einer schweren Brandstiftung angezeigt.

Zur Klärung der Haftfrage wurde er dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl.


7. Person stürzt vor einfahrende U-Bahn und wird schwer verletzt – Maxvorstadt
Am Samstag, 30.12.2017, gegen 13.10 Uhr, befand sich ein 41-jähriger Münchner am Bahnsteig des U-Bahnhofes Josephsplatz. Wegen seiner Blindheit benutzte der Münchner einen Blindenstock.

Nach den ersten Ermittlungen verlor er die Orientierung und stürzte dann in den Gleisbereich. Als er versuchte auf den Bahnsteig zurück zu klettern, fuhr eine U-Bahn ein. Der 37-jährige U-Bahnfahrer leitete eine Gefahrenbremsung ein.

Die U-Bahn konnte jedoch nicht mehr rechtzeitig anhalten und stieß mit dem 41-Jährigen zusammen. Dieser wurde dadurch in den Schutzraum unter der Bahnsteigkante geschleudert. Dabei wurde er schwer verletzt.

Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr München konnten den Verletzten bergen. Er wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Während der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme musste der U-Bahnverkehr in diesem Bereich gesperrt werden.


8. Psychisch kranke Person auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses – Laim
Am Samstag, 30.12.2017, gegen 15.50 Uhr, meldeten Zeugen, dass auf einem Mehrfamilienhaus in der Landsberger Straße in Laim, eine Person auf dem Dach stehe.

Daraufhin wurden Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr München, des Rettungsdienstes und der Münchner Polizei zum Einsatzort geschickt.

Über eine Dachluke versuchten Polizeibeamte Kontakt zu dem Mann (einem 30-jährigen Münchner) aufzunehmen. Dazu wurden zwei weitere Polizeibeamte mit dem Rettungskorb einer Feuerwehrdrehleiter in die Nähe des Münchners gebracht. Nach einer Konversation mit den Einsatzkräften, die mehrere Minuten dauerte, konnte der Münchner dazu gebracht werden, in Begleitung der Einsatzkräfte die Leiter hinunterzusteigen.
Aufgrund seiner psychischen Erkrankung wurde er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.


9. Pkw kommt von Fahrbahn ab; eine Person wird verletzt – Sauerlach
Am Sonntag, 31.12.2017, gegen 22.40 Uhr, fuhr eine 28-Jährige aus dem Landkreis München mit ihrem Hyundai Pkw auf der Staatsstraße 2070 von Altkirchen kommend in Richtung Sauerlach.

Dort kam ihr in einer leichten Rechtskurve ein bislang unbekannter schwarzer Pkw entgegen, der den Verlauf dieser Kurve schnitt und dabei über die Fahrbahnmitte auf den entgegengesetzten Fahrstreifen kam.

Die 28-Jährige wich ihm aus und kam von der Fahrbahn ab. Sie kam auf dem daneben liegenden Geh- und Radweg zum Stehen.
Bei diesem Unfall verletzte sie sich am Kopf. Sie wurde vom Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Der unbekannte Pkw entfernte sich vom Unfallort, ohne seinen gesetzlichen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.

Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von ca. 2.000 Euro.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang, insbesondere zu dem flüchtigen schwarzen Pkw machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.


10. Verwirrter greift Passanten an und verletzt diesen – Kirchtrudering
Am Montag, 01.01.2018, gegen 04.05 Uhr, befand sich ein 58-jähriger Münchner vor einem Haus in der Ruppanerstraße. Dort wurde er unvermittelt von einem 20-Jährigen aus dem Landkreis Regen angegriffen. Der Angriff ging primär in Richtung des Gesichts des Münchners und dieser wurde dadurch schwer an den Augen verletzt.

Aufgrund der Hilferufe des 58-Jährigen alarmierten mehrere Anwohner den Polizeinotruf 110. Die Beamten konnten den 20-Jährigen vor Ort überwältigen und festnehmen.

Der 58-Jährige wurde vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Der 20-Jährige wurde aufgrund seines auffälligen verwirrten Zustandes in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.

 

 

 

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