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07.12.2017, PP München


Pressebericht vom 07.12.2017

Inhalt:

2031. Diebstahl in drei Fällen aus Kraftfahrzeug und Wohnung geklärt – Stadtgebiet

2032. Diebstahl aus einem Fahrzeug geklärt – Altstadt

2033. Sittlich problematisches Verhalten vor Kindern in der S-Bahn – Haidhausen

2034. Lkw erfasst beim Rückwärtsfahren einen Arbeiter und verletzt diesen schwer – Milbertshofen

2035. Alkoholisierter Pkw-Fahrer flüchtet aus Verkehrskontrolle und prallt gegen eine Mauer – Großhadern

2036. Sprengung eines Geldautomaten – Schwabing-West

2037. Auffinden einer erkrankten Person – Moosach




2031. Diebstahl in drei Fällen aus Kraftfahrzeug und Wohnung geklärt – Stadtgebiet
Fall 1:
Am Donnerstag, 05.10.2017, gegen 09.30 Uhr, parkte ein 71-jähriger Münchner seinen Lkw in der Fürstenrieder Straße, um anschließend Be- und Entladetätigkeiten durchzuführen. Während dieses Vorgangs hatte er seine in einer Tasche befindliche Geldbörse und das Mobiltelefon auf dem Beifahrersitz des Lkws abgelegt.

Ein zu diesem Zeitpunkt unbekannter Täter nutzte die kurze Abwesenheit des 71-Jährigen und entwendete aus dem unverschlossenen Fahrzeug, die in der Tasche befindlichen Gegenstände.

Fall 2:
Am Mittwoch, 25.10.2017, gegen 14.45 Uhr, war ein 38-Jähriger aus dem Landkreis Augsburg in der Gotelindenstraße ebenfalls mit Be- und Entladetätigkeiten beschäftigt.

Auch hier nutzte ein zu diesem Zeitpunkt unbekannter Täter eine kurze Abwesenheit des 38-Jährigen, um das im unversperrten Lkw abgelegte Mobiltelefon und eine Packung Zigaretten zu entwenden.

Fall 3:
Am Freitag, 13.10.2017, gegen 09.30 Uhr, arbeitete ein 43-Jähriger aus dem Landkreis Ebersberg auf einer Baustelle im Reußweg. Sein Mobiltelefon hatte er dabei im Eingangsbereich des Anwesens auf einem Abfalleimer abgelegt. Aufgrund der Bauarbeiten im Haus stand die Haustür durchgehend offen.

Ein zunächst unbekannter Täter nutzte die Gelegenheit, betrat unbemerkt das Reihenhaus und entwendete das Mobiltelefon.

Am Donnerstag, 12.10.2017, konnten Polizeibeamte der zivilen Fahndungsgruppe bei einer Personenkontrolle das wegen des Diebstahls am Donnerstag, 05.10.2017 ausgeschriebene Mobiltelefon sicherstellen.
Die kontrollierte Person hatte das Mobiltelefon zwei Tage zuvor in einem An- und Verkaufsgeschäft erworben.

Im Rahmen der anschließend durchgeführten Ermittlungen wurde festgestellt, dass der Verkäufer dieses Mobiltelefons, ein 20-jähriger Münchner, in jüngster Zeit noch weitere Mobiltelefone verkauft hatte. Diese konnten bei einer späteren Überprüfung den Diebstählen in der Gotelindenstraße bzw. dem Reußweg zugeordnet werden.

Der 20-Jährige wurde wegen der Diebstähle angezeigt und nach der polizeilichen Sachbearbeitung wieder entlassen.


2032. Diebstahl aus einem Fahrzeug geklärt – Altstadt
Am Mittwoch, 23.08.2017, gegen 15.20 Uhr, stellte eine 22-jährige Münchnerin ihr BMW-Cabrio in der Hotterstraße ab. Als sie etwa 20 Minuten später zu ihrem Fahrzeug zurückkam, bemerkte sie zunächst, das Fehlen ihrer Handtasche. Zudem fiel ihr auf, dass das Verdeck ihres Cabrios aufgeschlitzt worden war.

Im Rahmen der am Pkw erfolgten Spurensicherung konnten an der Seitenscheibe unterhalb des aufgeschlitzten Verdecks Fingerspuren gesichert werden.

Diese konnten zwischenzeitlich mit Unterstützung des Bayerischen Landeskriminalamtes einem 35-jährigen Münchner zugeordnet werden, der momentan wegen eines anderen Deliktes in Haft ist. Er wurde wegen des Diebstahls angezeigt.


2033. Sittlich problematisches Verhalten vor Kindern in der S-Bahn – Haidhausen
Am Mittwoch, 29.11.2017, gegen 17.15 Uhr, befand sich ein 8-jähriges Mädchen zusammen mit ihrem 6-jährigen Bruder in der S-Bahnlinie S 2 (Richtung Petershausen). Die beiden saßen zunächst alleine an einem sogenannten Vierersitz, als ein unbekannter Mann sich zu ihnen setzte. Dieser lächelte die 8-Jährige an und zwinkerte ihr zu, zudem berührte er mit seinem Bein das Bein des Mädchens. Als diese ihr Bein wegzog, rückte der Unbekannte nach. Zudem macht er mit der Zunge und den Fingern anzügliche Gesten in Richtung der 8-Jährigen.
Während die Geschwister an der Haltestelle „Obermenzing“ ausstiegen, blieb der Unbekannte in der S-Bahn und winkte ihnen noch nach.

Täterbeschreibung:
Männlich, 60 Jahre alt, 170 cm groß, kräftig, Nord-/Mitteleuropäer, faltiges gerötetes Gesicht mit groben Vertiefungen, gerötete Knollennase mit großen Vertiefungen, braun-graue kurze Haare, 3-Tage-Bart, sehr grobe Hände („Wurstfinger“); dunkelbraune Stoffjacke, blaue Jeans, weiße Pumaschuhe, dunkelblaue Schirmmütze.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


2034. Lkw erfasst beim Rückwärtsfahren einen Arbeiter und verletzt diesen schwer – Milbertshofen
Am Mittwoch, 06.12.2017, gegen 04.40 Uhr, fuhr ein 32-jähriger Kraftfahrer aus München mit seinem Lkw auf einem Betriebsgelände in der Riesenfeldstraße rückwärts in Richtung der dortigen Laderampe.

Zum gleichen Zeitpunkt befand sich dort ein Mitarbeiter und öffnete dem herannahenden Lkw von innen das Rolltor. Anschließend sah er linksseitig an der Torabdichtung hinaus, um den Fahrer einzuweisen. Der Mitarbeiter schätzte dabei den Abstand zu dem hinteren Eck der Wechselbrücken des Lkw falsch ein, wodurch sein Kopf zwischen der Wand der Laderampe und der Wechselbrücke eingeklemmt wurde.

Der 39-jährige Mitarbeiter wurde dadurch schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.


2035. Alkoholisierter Pkw-Fahrer flüchtet aus Verkehrskontrolle und prallt gegen eine Mauer – Großhadern
Am Mittwoch, 06.12.2017, gegen 23.20 Uhr, wurde ein 48-jähriger Münchner mit seinem Pkw Daimler in der Landsberger Straße einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Ein dabei durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille.

Dem 48-Jährigen gelang es anschließend zurück in sein Fahrzeug zu gelangen und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit die Landsberger Straße stadtauswärts. Zum Teil nutzte er hierbei auch die Gegenfahrbahn, so dass entgegenkommende Fahrzeuge ausweichen mussten.

Der 48-Jährige fuhr dabei stellenweise mit einer Geschwindigkeit von bis zu 150 km/h. An der Kreuzung Am Ährenfeld/Waldwiesenstraße verlor der 48-Jährige letztlich die Kontrolle über sein Fahrzeug, fuhr dort durch einige Büsche und prallte schließlich gegen die Grundstücksmauer eines Anwesens im gegenüberliegenden Drozzaweg.

Der 48-Jährige verletzte sich bei dem Verkehrsunfall leicht und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

An der Grundstücksmauer und einer Messanlage der Landeshauptstadt München entstand ein Sachschaden im Gesamtwert von ca. 9.000 Euro.

An der Unfallstelle konnte außerdem festgestellt werden, dass der 48-Jährige etwa eine Stunde zuvor mit seinem Pkw auf einen anderen Pkw aufgefahren war und noch vor einem Personalienaustausch von der Unfallstelle flüchtete.

Der Pkw des 48-Jährigen wurde als Beweismittel abgeschleppt. Der 48-Jährige selbst hat sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und diversen Verkehrsordnungswidrigkeiten zu verantworten.


Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.


2036. Sprengung eines Geldautomaten – Schwabing-West
Am Donnerstag, 07.12.2017, gegen 03.15 Uhr, leiteten zwei unbekannte Täter eine Gasmischung in den Geldautomaten einer Bank in der Clemensstraße ein und zündeten dieses. Die daraufhin erfolgte Explosion löste einen Brand aus, der von der Feuerwehr gelöscht werden musste.

Durch die Sprengung wurde der Geldautomat so stark beschädigt, dass die Täter an die Geldkassetten gelangen konnten und diese entwendeten. In den Geldkassetten befand sich Bargeld in noch unbekannter Höhe.

Durch die Explosion und den Brand entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 100.000 Euro.

Im Zusammenhang mit der Tatausführung wurden von Zeugen ein dunkler Van mit vermutlich deutschem Kennzeichen und ein silberfarbener Motorroller beobachtet.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 51, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.



2037. Auffinden einer erkrankten Person – Moosach

Am Mittwoch, 06.12.2017, gegen 02.40 Uhr, gerieten ein 21-jähriger Münchner und seine 17-jährige Freundin bei einem gemeinsamen Spaziergang in einer Parkanlage, nahe der Feldmochinger Straße, in Streit. Während der verbalen Auseinandersetzung brach der 21-Jährige aufgrund einer akuten Erkrankung zusammen. Aufgrund seiner Vorerkrankung stellte sich bei dem 21-Jährigen zudem Atemnot ein.

Die 17-Jährige verständigte daraufhin über 110 den Polizeinotruf, konnte jedoch nicht ihren genauen Standort angeben. Sie konnte lediglich mitteilen, dass um sie herum viele Bäume seien und sie sich im Bereich Feldmochinger Straße und Max-Born-Straße befände. Aufgrund der Aufgeregtheit war sie auch nicht in der Lage eine freiwillige Standortbestimmung zu initiieren.

Die beiden Personen konnten schließlich von einem Beamten der Polizeidiensthundestaffel aufgefunden werden.

Aufgrund der akuten Atemnot des 21-Jährigen, leitete der als Rettungsassistent ausgebildete Polizeibeamte unverzüglich lebenserhaltende Maßnahmen ein.

Laut dem Notarzt wäre ein weiterer Zeitverzug für den Betroffenen absolut lebensbedrohlich gewesen. Erst die Erstmaßnahmen durch den Polizeibeamten am Ereignisort hätten den Patienten entsprechend stabilisiert. Zudem lobte der Notarzt die Professionalität der erfolgten Erstmaßnahmen.

 

 

 

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