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13.09.2017, PP München


Pressebericht vom 13.09.2017

Inhalt:

1434. Sicherheitslage zum 184. Oktoberfest 2017

1435. Fahrradfahrer raubt Handtasche einer 81-jährigen Rentnerin – Neuhausen

1436. Hebebühnenkorb kollidiert mit vorbeifahrenden Kleintransporter – Au

1437. Pkw stößt beim verbotswidrigen Wenden mit Straßenbahn zusammen – Westend

1438. Festnahme eines falschen Polizeibeamten – Moosach

1439. 29-jähriger Autofahrer übersieht rote Ampel und stößt mit weiterem Fahrzeug zusammen – Schwabing

1440. 64-jähirger setzt seinen eigenen Pkw in Brand – Schwabing

1441. Auffinden einer weiblichen Leiche – Unterföhring
-siehe Pressebericht vom 12.09.2017, Ziffer 1422

1442. Zwei Baumaschinen in Brand gesetzt – Isarvorstadt




1434. Sicherheitslage zum 184. Oktoberfest 2017
Das 184. Münchner Oktoberfest findet in diesem Jahr von Samstag, 16.09.2017, bis einschließlich Dienstag, 03.10.2017, statt. Zeitgleich treffen seit nunmehr 2010 auf der Oidn Wiesn im Südteil der Theresienwiese Volksfest-Tradition, bayerisches Brauchtum und Münchner Gastlichkeit aufeinander.
Sowohl bei der Stadt München als auch beim Polizeipräsidium München bereitet man sich routiniert und professionell auf diese Veranstaltungen vor.

Sicherheits-konzept des Veranstalters
In enger Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden hat der Veranstalter in den vergangenen Wochen und Monaten ein Sicherheitskonzept erarbeitet, das dem erhöhten Sicherheitsbedürfnis der Besucherinnen und Besucher Rechnung trägt und die Sicherheit auf der Festwiese nochmals erhöht. Das Polizeipräsidium München hat seine Expertise in dieses Sicherheitskonzept mit eingebracht.

Umsetzung des Sicherheits-konzepts
Für die Umsetzung des Sicherheitskonzepts auf dem Festgelände (inkl. Einlasskontrollen) zeichnet in erster Linie der Veranstalter mit dem beauftragten Sicherheitsdienst verantwortlich. Die Polizei ist an den Eingängen präsent. Sie wird zu ihrem gesetzlichen und allgemeinen Schutz- und Strafverfolgungsauftrag bei Bedarf die Einlasskontrollen unterstützen.

Einsatzkonzept der Polizei
Die Münchner Polizei hat ihr (über Jahre) bewährtes Einsatzkonzept in den vergangenen Monaten fortgeschrieben und weiterentwickelt.
Das Einsatzkonzept beginnt zeitlich und räumlich nicht erst am Einlass zur Festwiese, sondern beinhaltet viele weitere Maßnahmen bis hin zum internationalen Informationsaustausch.

Keine Hinweise auf Gefährdung
Ungeachtet dessen bleibt festzuhalten, dass für die Sicherheitslage des Oktoberfestes weiterhin eine hohe abstrakte Gefährdung besteht. Konkrete Gefährdungshinweise liegen uns nicht vor. Mit diesem Zustand einer „latenten“ Gefahr müssen wir bereits seit geraumer Zeit umgehen.
Anzahl der eingesetzten Beamten

Rund 600 Beamtinnen und Beamte verrichten wie letztes Jahr auf dem Festgelände und der näheren Umgebung Dienst. Polizeiliche Maßnahmen greifen dabei nicht nur auf der Theresienwiese selbst, sondern auch im Umfeld sowie im gesamten Stadtgebiet.
An den Zugängen, auf dem Festgelände selbst, aber auch im Umfeld um die Theresienwiese führt die Polizei in Verdachtsfällen selektive Personenkontrollen mit uniformierten wie auch zivilen Polizeikräften durch.
Zusätzlich werden an den Wochenenden sog. Informationsbeamte eingesetzt, die insbesondere an den größeren Eingängen dabei helfen sollen, die Besucherströme zu kanalisieren.

Video-überwachung
Zur optimalen Einsatzsteuerung und als wertvolles Hilfsmittel zum Erkennen und Bekämpfen von Straftaten werden in diesem Jahr 37 Videokameras auf dem Festgelände installiert. Die eingesetzte Videotechnik wurde in den vergangenen Wochen optimiert.

Einsatz-unterstützung
Auch in diesem Jahr wird die Münchner Polizei von außerbayerischen Polizeibeamtinnen und –beamten unterstützt.

Taschen-diebstahl
Große Volksfeste ziehen leider auch immer ungebetene Gäste an. In den vergangenen Jahren konnten die Fallzahlen von Taschendiebstählen deutlich reduziert werden. Um diese erfreuliche Entwicklung beizubehalten, wird das entwickelte Wiesn-Konzept unserer Taschendiebfahnder auch in diesem Jahr fortgesetzt.
Der beste Schutz ist Prävention! Die Polizei appelliert aus diesem Grund an Sie:
Verständigen Sie bei verdächtigen Wahrnehmungen die Polizei über den Notruf „110“ oder Einsatz- bzw. Ordnungskräfte in Ihrer Nähe!
Tragen Sie Ihre Wertsachen in verschiedenen verschlossenen Innentaschen am Körper!
Verwahren Sie Geld- und Wertsachen - auch Handys - nicht in den Außentaschen!
Behalten Sie Ihre Handtasche immer im Auge!

Zur Bekämpfung des Taschendiebstahls werden zusätzlich zu unseren Fachleuten insgesamt 25 Spezialisten aus Ungarn, der Schweiz, den Niederlanden, Österreich, Spanien, Hamburg, Berlin, Köln und Frankfurt eingesetzt.
Neben diesen Zivilfahndern freuen wir uns darüber, dass auch wieder uniformierte Polizeibeamte aus Frankreich und aus Italien auf dem Oktoberfest eingesetzt werden können.

Überflugverbot
Für das Oktoberfest 2017 wurde durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur vom 16.09.2017 bis 03.10.2017, täglich von 08:00 Uhr bis 01:30 Uhr MEZ, ein Flugbeschränkungsgebiet sowie ein Gebiet mit Funkkommunikations-pflicht, mit einem Durchmesser von 33 Kilometern verfügt. Das Flugbeschränkungsgebiet umfasst einen Bereich von rund 5,5 Kilometern Radius um das Wiesn-Gelände. Mit der Luftraumüber-wachung ist die Polizei-Hubschrauber Staffel Bayern beauftragt.
Das Flugverbot gilt ausdrücklich auch für Drohnen aller Größen und unabhängig vom Einsatzzweck.

Blaue Uniform
Alle auf dem Festgelände eingesetzten Beamten tragen nunmehr die blaue Uniform.
Seit Jahresbeginn 2017 werden die Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums München nach und nach mit der blauen Uniform ausgestattet.
Wir freuen uns ganz besonders den Besuchern des Oktoberfestes die Münchner Polizei im „neuen Look“ zu präsentieren.

Body-Cam
Aufgrund der gestiegenen gewalttätigen Übergriffe gegenüber den Einsatzkräften auf dem Oktoberfest wurde entschieden, erstmals in diesem Jahr auch bei ausgewählten Streifen auf dem Festgelände Body-Cams einzusetzen. Im Rahmen des Pilotprojektes zur Einführung von Body-Cams bei der Bayerischen Polizei, wo dieses Einsatzmittel seit dem 02.11.2016 in drei Bayerischen Städten (München, Augsburg und Rosenheim) getestet wird, sollen damit auch weitere Erkenntnisse für Einsätze bei Großveranstaltungen gesammelt werden. Im Bedarfsfall ist der Einsatz der Body-Cam auf dem gesamten Festgelände, sowohl im Außenbereich als auch in den Festzelten, möglich. Durch die deutliche Erkennbarkeit einer möglichen Videoüberwachung erhofft man sich eine höhere Hemmschwelle beim mutmaßlich gewalttätigen Gegenüber.

Verkehrssperren
Die Verkehrsmaßnahmen der letzten Jahre haben sich bewährt und werden insbesondere durch die Herausnahme des Fahrzeugverkehrs in Bereich Bavariaring/Theresienhöhe, Beibehaltung der Parklizenz-gebiete -  konsequente Ahndung und Abschleppung Unberechtigter, Unterbinden des Abstellens von Wohnmobilen und  den Sperring für Busse mit entsprechender Sperrbeschilderung, auch in diesem Jahr zum Tragen kommen. Die Landeshauptstadt München hat die notwendigen verkehrsrechtlichen Anordnungen für drei Sperrringe um die Theresienwiese erlassen.
Die Hochsicherheitspoller am Rand des Festgeländes kommen erneut zum Einsatz. Weiter werden Verschwenkungen sowie Pflanzenkübel aufgestellt, um den Verkehr zu verlangsamen bzw. aus dem mittleren Sperrring fernzuhalten. Die Einfahrt in den mittleren Sperrring wird nur bei einem berechtigten Interesse, z.B. Anwohner, zugelassen. Am mittleren Sperrring erfolgen Vorkontrollen.

Sperrringe
Das Kreisverwaltungsreferat hat eine umfangreiche Informationsbroschüre erstellt, die auch im Internet abgerufen werden kann:
http://www.oktoberfest.de/de/article/Aktuell/Meldungen/Verkehrsregelungen+rund+um+die+Theresienwiese/4311/
Die Kontrollen an den Zufahrten zu den Sperrringen werden von der Polizei durchgeführt.

Sperren / Halt-verbote am 16./17.09.17
Zum Einzug der Wiesnwirte am Samstag, 16.09.2017, sowie dem traditionellen Trachten- und Schützenumzug am 17.09.2017 kommt es im Bereich der Innenstadt zu Einschränkungen im Verkehrsraum durch Sperren und Park- bzw. Haltverbotszonen. Widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge werden konsequent abgeschleppt!

Parallel- veranstaltungen
Neben der Bundestagswahl am 24.09.2017 finden während des Oktoberfestes auch zwei Bundesligaspiele des FC Bayern in der Allianz Arena statt (16.09., 15.30 Uhr, und 22.09., 20.30 Uhr).

Anreise zum Oktoberfest
Parkmöglichkeiten im Umfeld der Wiesn für Kraftfahrzeuge sind nicht vorhanden. Wir empfehlen allen Verkehrsteilnehmern, den gesamten Bereich nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren.
Für die Anreise zur Festwiese steht eine Vielzahl an öffentlichen Verkehrsmitteln zur Verfügung. Um den Fahrgastandrang am U-Bahnhof Theresienwiese zu entzerren, empfehlen wir auch eine Anreise über die U-Bahnhöfe Goetheplatz oder Poccistraße (U3, U6) bzw. Schwanthalerhöhe (U4, U5) in Erwägung zu ziehen. Vom S-Bahnhof Hackerbrücke (alle S-Bahnen) und dem U-Bahnhof Sendlinger Tor (U1, U2, U3, U6, U7, U8) ist die Festwiese in rund 10 Minuten zu Fuß zu erreichen.

Alkohol-kontrollen
Im gesamten Stadtgebiet und in den umliegenden Landkreisen werden verstärkt Alkoholkontrollen durchgeführt - bei Kraftfahrzeugführern ebenso wie bei Fahrradfahrern.
Informationen für Verkehrsteilnehmer haben wir auf unserer Internetseite aufbereitet:
http://www.polizei.bayern.de/muenchen/verkehr/index.html/22824

Betretungs-verbote
Wie in den vergangenen Jahren hat die Polizei auch in diesem Jahr mehrere Betretungsverbote bei der Landeshauptstadt beantragt gegen Personen, die in der Vergangenheit durch Körperverletzungs-delikte oder Taschendiebstähle aufgefallen sind.

Facebook / Twitter
Die Münchner Polizei ist auch während der Wiesn in den sozialen Netzwerken aktiv. Wir informieren über aktuelle Themen rund um das Oktoberfest sowie über besondere Polizeieinsätze auf dem Festgelände (und das nicht nur im Gefahrenfall) unter
www.facebook.com/polizeimuenchen
www.twitter.com/polizeimuenchen

Wiesn-Wachleiter
Die Leitung der Wiesnwache übernimmt in diesem Jahr wieder Herr Polizeioberrat Christian Wittstadt.


1435. Fahrradfahrer raubt Handtasche einer 81-jährigen Rentnerin – Neuhausen
Nach einem Einkauf am Montag, 11.09.2017, gegen 17.10 Uhr, ging eine 81-jährige Münchnerin zusammen mit ihrem 85-jährigen Ehemann nach Hause. In der Birkenstraße näherte sich ihnen von hinten ein unbekannter Fahrradfahrer. Beim Vorbeifahren ergriff er die Henkel der Handtasche und konnte sie der Rentnerin aus ihren Händen reißen.

Anschließend flüchtete der Räuber die Birkenstraße in Richtung Blutenburgstraße.

Die 81-jährige Seniorin wurde durch die Tat leicht verletzt.

Nachdem die Polizei verständigt worden war, wurden unverzüglich Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Diese verliefen jedoch ohne Erfolg.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 35-40 Jahre alt; trug einen blauen Anorak, dunkle Hose und Mütze.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1436. Hebebühnenkorb kollidiert mit vorbeifahrenden Kleintransporter – Au
Am Dienstag, 12.09.2017, gegen 10.40 Uhr, senkte ein 49-Jähriger den Korb seiner fahrbaren Hebebühne. Die fahrbare Hebebühne hatte er vorher auf dem Gehweg in der Dollmannstraße abgestellt.

Beim Absenken übersah er einen Kleintransporter, der in Richtung Falkenstraße fuhr.

Der Korb der Hebebühne stieß mit dem Dach und der Frontscheibe des Kleintransporters zusammen.

Durch den Zusammenstoß wurde der 58-jährige Fahrer des Kleintransporters leicht verletzt und musste mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Durch den Unfall entstand an der Hebebühne sowie am Kleintransporter ein geschätzter Sachschaden von ca. 55.000 Euro.


1437. Pkw stößt beim verbotswidrigen Wenden mit Straßenbahn zusammen – Westend
Am Dienstag, 12.09.2017, gegen 14.45 Uhr, befuhr ein 36-jähriger Münchner zusammen mit seiner 35-jährigen Beifahrerin und mit deren Kindern (5 und 17 Jahre alt) auf dem Rücksitz sitzend die Landsberger Straße stadtauswärts.

Auf Höhe des Anwesens Landsberger Straße 34 wollte der 36-Jährige verbotswidrig wenden. Dabei übersah er die von hinten kommende Trambahn, die die Landsberger Straße ebenfalls in Richtung stadtauswärts befuhr.

Trotz einer sofort eingeleiteten Notbremsung gelang es dem 54-jährigen Straßenbahnfahrer nicht, vor dem Pkw des 36-Jährigen zum Stehen zu kommen. Die Straßenbahn stieß frontal gegen die linke Seite des Fahrzeuges.

Durch die Wucht des Aufpralles wurde das Fahrzeug in den Gleiskörper der Straßenbahn geschoben. Des Weiteren wurden mehrere Schottersteine aus dem Gleisbett auf die Fahrbahn der Landsberger Straße geschleudert.

Ein 28-jähriger Pkw-Fahrer konnte den Schottersteinen nicht rechtzeitig ausweichen bzw. vor ihnen abbremsen, so dass er über diese fuhr. Dadurch wurde auch sein Fahrzeug beschädigt.

Durch den Unfall wurde der 36-jährige Verursacher leicht verletzt. Seine Beifahrerin und deren Kinder mussten mit einem Rettungswagen mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Trambahn wurde schwer beschädigt und musste in den Betriebshof gefahren werden.

Der Sachschaden bei den Pkws wird insgesamt auf ca. 30.000 Euro geschätzt.

Für die eineinhalbstündige Dauer der Unfallaufnahme und die Räumung der Unfallstelle musste die Landsberger Straße stadtauswärts komplett und stadteinwärts ein Fahrstreifen gesperrt werden. Ein Schienenverkehr war nicht mehr möglich. Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.


1438. Festnahme eines falschen Polizeibeamten – Moosach
Eine 89-jährige Münchnerin wurde erstmalig am Montag, 11.09.2017, spät abends von einem unbekannten Mann angerufen. Dieser gab sich als Polizeibeamter aus und erklärte ihr, dass bei zwei festgenommenen Einbrechern ein Notizzettel mit ihrem Namen und mit ihrer Adresse aufgefunden wurde. Auch habe man bereits versucht, bei ihr einzubrechen. Deshalb sollte sie auf ihre Wertsachen achten. Zudem sagte der falsche Polizeibeamte, dass auch Mitarbeiter ihrer Hausbank mit den Straftätern zusammenarbeiten würden. Somit sei auch ihr Sparkonto in Gefahr.

Nach diesen Warnhinweisen rief der falsche Polizeibeamte am nächsten Morgen erneut bei der 89-Jährigen an. Er forderte sie auf, ihr Sparkonto aufzulösen.

Da ihr dies verdächtig vorkam, verständigte sie die Polizei und teilte den Sachverhalt mit. Zusammen mit der Arbeitsgruppe „Phänomene“ wurde eine fingierte Geldübergabe mit dem falschen Polizeibeamten vereinbart. Diese sollte in der Riesstraße am Dienstag, 12.09.2017, stattfinden.
Bei dieser fingierten Geldübergabe konnte ein 31-Jähriger in München lebender Iraner festgenommen werden. Dieser wird heute dem Ermittlungsrichter beim Polizeipräsidium München zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, dass sie die Angerufenen über vermeintliche Einbrüche in der Nachbarschaft informieren. Sie behaupten, dass sie deshalb in der Wohnung mögliche Geld- bzw. Schmuckbestände kontrollieren müssten.
Vergewissern Sie sich bitte durch einen Rückruf bei einer Polizeidienststelle, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handeln könnte. Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung, die sich nicht eindeutig legitimieren können.


1439. 29-jähriger Autofahrer übersieht rote Ampel und stößt mit weiterem Fahrzeug zusammen – Schwabing
Am Dienstag, 12.09.2017, gegen 17.15 Uhr, befuhr ein 29-jähriger Autofahrer die Rheinstraße in Richtung Leopoldstraße. Als er die Kreuzung zur Mainzer Straße geradeaus überqueren wollte, übersah er eine Rotlicht zeigende Ampel und fuhr frontal gegen einen in diesem Moment nach links abbiegenden Pkw.

Das abbiegende Fahrzeug der 52-Jährigen wurde durch den Zusammenstoß nach links geschleudert und stieß gegen ein weiteres Fahrzeug. Das Fahrzeug des 29-Jährigen wurde durch den Anstoß nach rechts geschleudert und prallte frontal in das Heck eines am rechten Fahrbahnrand geparkten Pkws.

Bei dem Unfall wurden der 29-jährige Unfallverursacher und die 52-jährige Geschädigte leicht verletzt und mussten mit dem Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Klinikum gebracht werden.

An allen beteiligten Fahrzeugen entstand ein geschätzter Gesamtschaden von ca. 35.000 Euro.


1440. 64-jähirger setzt seinen eigenen Pkw in Brand – Schwabing
Am Dienstag, 12.09.2017, gegen 16.20 Uhr, parkte ein 64-Jähriger seinen Pkw am Petuelring. Im Anschluss schüttete er Benzin in das Fahrzeuginnere und setzte seinen eigenen Pkw in Brand.

Grund dieser Brandstiftung war nach Aussage des 64-Jährigen ein Rechtstreit mit einem Automobilhersteller. Dazu stellte er sich in unmittelbarer Nähe des brennenden Pkw mit einem Plakat auf, auf dem „Prozessbetrüger, Kundenerpressung, schämt Euch“ stand.

Passanten, die auf den Brand aufmerksam geworden sind, verständigten die Feuerwehr. Das Fahrzeug brannte bis zum Eintreffen der Feuerwehr komplett aus. Durch das Feuer wurden eine eingrenzende Wiese und ein Gehweg oberflächlich beschädigt.

Der Fahrzeughalter wurde durch die Inbrandsetzung leicht verletzt.

Das für Branddelikte zuständige Kommissariat 13 hat die Ermittlungen übernommen.


1441. Auffinden einer weiblichen Leiche – Unterföhring
Am Montag, 11.09.2017, in den Nachmittagsstunden wurde bei Mäharbeiten am Rand des Parkplatzes 4 am Feringasee die Leiche einer zunächst unbekannten Person aufgefunden. Offensichtlich war der Leichnam in Brand gesteckt worden, er war stark verkohlt, so dass eine Identifizierung zunächst nicht möglich war.

Bei der am Dienstagvormittag im Institut für Rechtsmedizin durchgeführten Obduktion konnte jedoch festgestellt werden, dass es sich um die Leiche einer Frau handelt. Die weiteren Untersuchungen und Ermittlungen ergaben schließlich, dass es sich um den Leichnam einer 35-jährigen Münchnerin, die aus Sachsen stammt, handelt. Wie schon aufgrund der Auffindungssituation zu vermuten war, konnte auch festgestellt werden, dass die junge Frau ganz offensichtlich Opfer eines Tötungsdeliktes geworden war. Der Todeszeitpunkt konnte allerdings nicht näher eingegrenzt werden.

Den bisherigen Erkenntnissen vom Fundort der Leiche zufolge handelt es sich dabei nicht um den Tatort des Tötungsdeliktes. Wie und von wem der Leichnam zum Feringasee transportiert wurde, konnte bislang noch nicht ermittelt werden.

Die 35-jährige Advanced Projekt Managerin wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag von ihrem 32-jährigen Lebensgefährten vermisst. Dieser erstattete am Montag Vermisstenanzeige. Der Pkw der Geschädigten wurde ebenfalls schon am Montagnachmittag ordnungsgemäß geparkt und versperrt in der Lilly-Reich-Straße in Freimann aufgefunden.

Zur Aufklärung der Tat sind noch umfangreiche Maßnahmen der Spurensicherung, Untersuchungen und Ermittlungen erforderlich. Die Mordkommission und alle beteiligten Dienststellen arbeiten auf Hochtouren.


1442. Zwei Baumaschinen in Brand gesetzt – Isarvorstadt
Anwohner und Passanten teilten der Notrufzentrale der Polizei und Feuerwehr am Mittwoch, 13.09.2017, gegen 03.00 Uhr, mit, dass zwei Baustellenfahrzeuge in der Erhardtstraße brennen würden.

Durch die Feuerwehr wurden zwei auf der Baustelle stehenden Baufahrzeuge, ein Radlader und ein Bagger, gelöscht. Beide Fahrzeuge standen einige Meter auseinander und brannten jeweils im Bereich der Fahrerkabine. Es muss davon ausgegangen werden, dass beide Fahrzeuge vorsätzlich angezündet worden sind.

Das Kommissariat 13 (Brandermittlung) hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen.
Der Sachschaden wird auf rund 200.000 Euro geschätzt.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum dem Brand der beiden Baufahrzeuge auf der Baustelle in der Erhardtstraße geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

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