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13.08.2017, PP München


Pressebericht vom 13.08.2017

Inhalt:

1263. Pkw wird von Trambahn gerammt; eine Person leicht verletzt – Nymphenburg

1264. Manipulation am Widerstandsdenkmal gegen Nationalsozialismus – Neuhausen

1265. Raub im Alten Botanischen Garten; Täter festgenommen – Maxvorstadt

1266. Anmietung beim Car-Sharing verläuft unglücklich – Haidhausen

1267. Öffentlichkeitsfahndung
Vermisstensuche nach 8-jährigem Jungen – Wasserburg/Gilching
-Lichtbild

1268. Pkw-Fahrerin verliert die Kontrolle über ihr Fahrzeug und überschlägt sich; eine Person verletzt – Pullach

1269. Warnung vor ausgelegten Giftködern – Kleinhadern

1270. Abbruch des Heizturms auf dem McGraw-Gelände – Obergiesing
-Lichtbild




1263. Pkw wird von Trambahn gerammt; eine Person leicht verletzt – Nymphenburg
Am Freitag, 11.08.2017, gegen 22.10 Uhr, befuhr eine 27-jährige Frau mit ihrem Seat die Menzinger Straße stadteinwärts. Aus bislang ungeklärter Ursache kam sie auf Höhe der Dall`Armistraße nach links von ihrem Fahrstreifen ab und fuhr auf die Gleistrasse der Trambahn. Die Gleise sind an dieser Stelle in die Fahrbahn eingelassen und nur durch eine durchgezogene Linie vom Straßenverkehr getrennt.

Eine zur gleichen Zeit herannahende Trambahn der Linie 17 konnte einen Zusammenstoß nicht verhindern und rammte den Pkw an der vorderen Seite.

Die 27-Jährige aus Burgau wurde durch den Aufprall leicht verletzt und musste vor Ort vom Rettungsdienst versorgt werden.

Der 58-jährige Trambahnfahrer aus München wurde bei dem Zusammenprall nicht verletzt.

Ihr Pkw wurde bei dem Unfall so stark beschädigt, dass er durch einen Abschleppdienst von der Unfallstelle abtransportiert werden musste.

Bei der Straßenbahn wurde ein vorderes Verkleidungsteil herausgerissen. Der Zug blieb jedoch noch fahrbereit und konnte selbständig in das Depot einrücken.

Bei der Unfallaufnahme entstand nur mäßige Verkehrsbehinderung, da der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden konnte.


1264. Manipulation am Widerstandsdenkmal gegen Nationalsozialismus – Neuhausen
Derzeit befindet sich am „Platz der Freiheit“ in Neuhausen eine Bildinstallation mit Portraits von Widerstandkämpfern während des Naziregimes. Ausdruck der temporär installierten Stelen soll der Widerstand gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Militarismus sein.

Am Mittwoch, 09.08.2017, gegen 23.15 Uhr, stellte eine Passantin im Bereich des „Platz der Freiheit“ fest, dass zwei Männer und eine Frau an dem Denkmal manipulieren. Als die Passantin von den Tätern bemerkt wurde, entfernten sie sich von der Örtlichkeit und fuhren mit einem Pkw, VW, davon.

Zur gleichen Zeit meldeten mehrere Zeugen, dass die zum Gedenken mahnenden Tafeln mit laminierten Folien überklebt wurden.

Die so angebrachten Portraits zeigten Persönlichkeiten, die sich aktiv für die NS-Diktatur eingesetzt haben.

Die aufgebrachten Folien konnten entfernt werden, ohne die Kunstinstallation zu beschädigen.

Zeugenaufruf:
Personen, die weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1265. Raub im Alten Botanischen Garten; Täter festgenommen – Maxvorstadt
Am Freitag, 11.08.2017, gegen 00.30 Uhr, hielt sich ein 32-jähriger Österreicher im Bereich des Hauptbahnhofes auf. Am Bahnhofsplatz lernte er einen 34-jährigen Serben kennen. Beide kamen ins Gespräch und gingen im Anschluss gemeinsam in den Alten Botanischen Garten. Dort bot der Serbe dem 32-Jährigen Betäubungsmittel zum Verkauf an.

Der österreichische Lagerhelfer führte nur sehr wenig Bargeld mit sich und lehnte das Geschäft ab. Sein neuer Bekannter war darüber derart erbost, dass er ihm ins Gesicht schlug und Geld forderte. Aus Angst vor weiteren Übergriffen gab er sein gesamtes Geld heraus. Trotzdem schlug ihm der Täter ein zweites Mal ins Gesicht und konnte so das Mobiltelefon aus der Hosentasche des 32-Jährigen ziehen. Anschließend flüchtete der wohnsitzlose Serbe in Richtung Sophienstraße.

Der Geschädigte erstattete sofort Anzeige bei der Polizei. Die Auswertung von Videoaufnahmen am Hauptbahnhof, welche den Täter zeigten, konnte gesichert werden.

In den frühen Morgenstunden hielt sich der Täter wieder am Hauptbahnhof auf. Aufgrund der zuvor gefertigten Aufnahmen erkannten Beamten der Polizeiinspektion 16 (Hauptbahnhof) den Serben und konnten ihn festnehmen.

Das Mobiltelefon des Österreichers hatte er noch bei sich. Er wurde der Staatsanwaltschaft im Polizeipräsidium München überstellt. Hier erging Haftbefehl, der Serbe wird der Justizvollzugsanstalt Stadelheim überstellt.


1266. Anmietung beim Car-Sharing verläuft unglücklich – Schwabing
Am Donnerstag, 18.05.2017, mietete ein 59-jähriger Unternehmensberater bei einem Münchner Car-Sharing- Unternehmen einen Pkw. Er nutzte das Fahrzeug den gesamten Tag über und parkte es am Abend in der Biedersteinerstraße, um im dortigen Lokal zu Abend zu Essen. Da er das Fahrzeug im Buchungssystem des Car-Sharing-Unternehmens als parkend schaltete, ließ er seine persönlichen Gegenstände im Wert von 1.500 Euro im Fahrzeug zurück.

Aufgrund der langen Mietdauer forderte das Buchungssystem eine Bestätigungsnachricht per SMS ein. Da der 59-Jährige bei seinem Abendessen nicht auf die Mail reagierte, wurde das Fahrzeug zur Vermietung wieder freigeschaltet.

Bereits gegen 20.00 Uhr wurde das Fahrzeug von einer 25-Jährigen neu angemietet. Die aus Bergheim stammende Angestellte entdeckte offensichtlich die zurückgelassenen Wertgegenstände und nahm diese nach Beendigung ihrer Fahrt aus dem Fahrzeug. Das Fundamt, die Polizei oder das Car-Sharing-Unternehmen verständigte sie nicht.

Als der Unternehmensberater das Lokal verließ und zu seinem Fahrzeug zurückkehren wollte, stellte er fest, dass dieses nicht mehr dort geparkt war. Über das Car-Sharing-Unternehmen wurde er auf Anfrage informiert, dass das Fahrzeug bereits wieder vermietet war. Er konnte den Standort des Fahrzeugs ermitteln und musste feststellen, dass sich seine persönlichen Gegenstände nicht mehr im Fahrzeug befinden. Der 59-Jährige wendete sich an die Polizei.

Über das Amtsgericht München wurde ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung der 25-jährigen Nachmieterin erwirkt und durchgeführt. Hierbei konnten die persönlichen Gegenstände, die sie aus dem Auto entwendet hatte, sichergestellt werden. Sie wurden zwischenzeitlich dem Geschädigten zurückgegeben.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Diebstahls aus einem Kraftfahrzeug.

Hinweis der Polizei:
Werden in Mietfahrzeugen fremde Gegenstände aufgefunden, verständigen Sie bitte das Verleihunternehmen und befolgen Sie deren Anweisungen über die weitere Vorgehensweise. Sollte dies nicht möglich sein, verwahren Sie die Gegenstände in Handschuhfach oder Kofferraum. Das Fundamt und auch jede Polizeidienststelle steht zudem zur Entgegennahme von Fundgegenständen zur Verfügung.


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Verdächtiger Abubakari Guni mit vermisstem Sohn Faisal
Verdächtiger Abubakari Guni mit vermisstem Sohn Faisal
1267. Öffentlichkeitsfahndung
Bereits seit Anfang Mai 2017 wird der 8-jährige tansanische Junge Faisal Guni vermisst. Faisal wohnt eigentlich bei seiner Mutter in Wasserburg am Inn (Landkreis Rosenheim) und befand sich am Wochenende des 6. und 7. Mai 2017 bei seinem Vater Abubakari Guni (35) in Gilching (Landkreis Starnberg). Beide wurden dort zuletzt am 9. Mai gesehen und sind seitdem verschwunden. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln deswegen gegen den 35-Jährigen wegen Entziehung Minderjähriger, es besteht auch bereits ein Haftbefehl gegen den Vater.

Die bisherigen Fahndungsmaßnahmen brachten leider keinen Erfolg. Es ist denkbar, dass sich Abubakari Guni mit seinem Sohn noch im Großraum München aufhält.

Zeugenaufruf:
Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Wasserburg am Inn unter Tel. (08071) 91770, an die Polizeiinspektion Germering unter Tel. (089) 8941570 oder an jede andere Polizeidienststelle.


1268. Pkw-Fahrerin verliert die Kontrolle über ihr Fahrzeug und überschlägt sich; eine Person verletzt – Pullach
Am Samstag, 12.08.2017, gegen 12.20 Uhr, fuhr eine 25-Jährige aus dem südlichen Münchner Landkreis mit ihrem Pkw, Hyundai, die Dr.-Carl-von-Linde-Straße von Grünwald Richtung Pullach. Kurz nach der Grünwalder Brücke verlor sie in einer Linkskurve offensichtlich die Kontrolle über ihr Fahrzeug und schleuderte in die Böschung. Dabei überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf der Fahrerseite quer zur Fahrbahn liegen.

Die Auszubildende wurde durch den Unfall leicht verletzt und musste mit dem Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Münchner Klinikum befördert werden.

Am Hyundai entstand erheblicher Sachschaden.

Andere Fahrzeuge waren an dem Unfall nicht beteiligt.

Während der Unfallaufnahme und zur Bergung des Fahrzeuges musste die Staatsstraße bis 13.50 Uhr komplett gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.


1269. Warnung vor ausgelegten Giftködern – Kleinhadern
Am Sonntag, 13.08.2017, gegen 08.00 Uhr, war eine Münchner Anwohnerin mit ihrem Hund beim Gassigehen in der Guardinistraße unterwegs. Dort bemerkte sie vier auffällige Bällchen, die am Weg verteilt lagen.

Nach dem ersten Anschein handelt es sich um Fleischbällchen mit blauen Punkten, die offensichtlich bewusst dort ausgelegt wurden.

Es muss davon ausgegangen werden, dass ein unbekannter Täter diese Köder dort auslegt, um Tiere zu schädigen. Wie in vorangegangenen Fällen wurden auch diese Fleischköder von der Polizei sichergestellt und dem Bayerischen Landeskriminalamt zur Analyse übergeben.

Die Taten wurden bei der Polizeiinspektion 41 (Laim) zur Anzeige gebracht. Die Kriminalpolizei beim Polizeipräsidium München wird die Ermittlungen aufnehmen.


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Heizturm im Areal der Tegernseer Landstraße 210
Heizturm im Areal der Tegernseeer Landstraße 210
1270. Abbruch des Heizturms auf dem McGraw-Gelände – Obergiesing
Ab Montag, 14.08.2017, wird der Heizturm auf dem McGraw Gelände in der Tegernseer Landstraße 210 abgerissen.

Der Heizturm in Anbindung an das Heizhaus diente in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts der Entrauchung von vier großen Kohleöfen, die Heizanlage wiederum der Beheizung des kompletten Areals als zentrales Heizkraftwerk. Über die Tunnelsysteme wurde die Wärme zu den einzelnen Gebäuden des Kasernenareals verteilt. Im Grunde handelt es sich um ein für die damalige Zeit sehr moderneres Nah- und Fernwärmenetz. Beheizt wurde wiederum ganz unökologisch mit Kohle. In Spitzenzeiten wurden täglich bis zu sieben Tonnen verheizt. Diese Mengen wurden über ein System an Einbringschächten und Förderbändern zu den Öfen verbracht. Laut Augenzeugen kam anschließend der Ruß zum Teil in Giesing wie Regen herunter.

Der Heizturm hat für die Funktionsfähigkeit der stillgelegten Heizanlage keinerlei Bedeutung und liegt bereits seit den 80er Jahren brach. Aufgrund der schlechten Bausubstanz entstehen vom Turm erhebliche Gefahren durch herabfallende Teile.

Das Staatliche Bauamt München 1 hat festgelegt, dass der Turm wegen der Bebauung im Nahbereich nicht gesprengt werden kann, sondern ein fachgerechter Rückbau erfolgen muss. Die Arbeiten werden bis Ende November 2017 dauern.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme werden rund 1,9 Millionen Euro betragen.

Der Schutz der Tier- und Pflanzenwelt wird beachtet. Der Nistplatz des Wanderfalken wurde umgesiedelt.

 

 

 

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