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16.07.2017, PP München


Pressebericht vom 16.07.2017

Inhalt:

1093. Zwei Einbrecher festgenommen – Freimann

1094. Rentner mit „Zetteltrick“ abgelenkt und bestohlen – Solln

1095. Weiterer „Zetteltrick“ in Laim

1096. 23. Rauschgifttoter

1097. Falscher Lottomitarbeiter versucht Trickbetrug – Isarvorstadt

1098. Unbekannter versucht 11-Jährige zu küssen – Maxvorstadt

1099. Terminhinweis: „Schwerpunktaktion Geschwindigkeit“ vom 17.07.2017 bis 30.07.2017




1093. Zwei Einbrecher festgenommen – Freimann
Eine 73-jährige Münchnerin war am Freitag, 14.07.2017, gegen 11.10 Uhr, im Keller ihres Hauses. Als sie Geräusche aus dem Erdgeschoss wahrnahm, begab sie sich nach oben und sah einen unbekannten Mann, der sich auf der Terrasse aufhielt. Dieser war gerade dabei mit einem Brecheisen die Terrassentür aufzuhebeln. Als er die Rentnerin bemerkte, ergriffen er und eine weitere Person die Flucht.

Die 73-Jährige verständigte sofort die über die Notrufnummer 110 die Polizei. Im Rahmen der Sofortfahndung konnten die beiden Einbrecher festgenommen werden.

Die beiden 21 und 25 Jahre alten georgischen Staatsangehörigen wurden in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.

Der Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl.


1094. Rentner mit „Zetteltrick“ abgelenkt und bestohlen – Solln
Ein 84-jähriger Rentner traf am Dienstag, 11.07.2017, gegen 16.00 Uhr im Gang seines Mehrfamilienhauses auf zwei Frauen. Diese wollten angeblich ein Paket bei einer Nachbarin im ersten Stock abgeben. Da diese nicht zu Hause sei, wollten sie einen Benachrichtigungszettel hinterlegen. Sie fragten den Rentner, ob er einen solchen Zettel für sie schreiben könne.

Der 84-Jährige nahm die beiden Frauen mit in seine Wohnung, wo sie ihn eine Nachricht schreiben ließen. Insgesamt hielten sich die beiden Frauen ca. 30 Minuten in der Wohnung auf. Danach verließen sie die Wohnung und gaben vor, jetzt das Paket für die Nachbarin holen zu wollen.

Erst am nächsten Tag bemerkte der Rentner, dass ihm aus einem Schrank im Schlafzimmer mehrere Tausend Euro entwendet worden waren.

Täterbeschreibung:
Weiblich, ca. 22 Jahre alt, ca. 165 cm groß, eher osteuropäischer Eindruck, korpulente Figur, dunkle, schulterlange Haare, hellroter Lippenstift, sprach gebrochen deutsch

Weiblich, ca. 170 cm groß, schlank; trug ein großes, fast durchsichtiges Kopftuch, welches bis zur Hüfte reichte und mit einem blumigen Muster versehen war.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1095. Weiterer „Zetteltrick“ in Laim
Eine 87-jährige Rentnerin kam am Mittwoch, 12.07.2017, gegen 11.00 Uhr, vom Einkaufen nach Hause. Vor der Haustür standen zwei ihr unbekannte Frauen. Die Beiden fragten die Rentnerin, ob sie sie ins Haus lassen könnte, da sie für eine Nachbarin ein Paket abgeben müssten. Außerdem fragten sie, ob ihnen die 87-Jährige einen Benachrichtigungszettel schreiben würde.

Sie nahm die beiden unbekannten Frauen mit in ihre Wohnung, wo ihr der Inhalt der Nachricht in der Küche diktiert wurde. Eine der beiden Frauen stand dabei im Türrahmen und hielt zusätzlich ein großes Tuch in der Hand, so dass der Blick in den Flur versperrt wurde. Die Wohnungstür war während dieser Zeit geöffnet. Mit dem Zettel gingen die beiden Frauen aus der Wohnung.

Wenig später bemerkte die Rentnerin, dass im Wohnzimmer verschiedene Möbelstücke durchsucht worden waren. Daraus wurden eine Geldkassette mit zwei Sparbüchern und ihr Personalausweis gestohlen.

Vermutlich hatte eine dritte Person die Wohnung unbemerkt betreten und die Gegenstände entwendet.

Täterbeschreibung:
Weiblich, ca. 22 Jahre alt, ca. 160 cm groß, gepflegtes Auftreten, dunkle Haare; trug ein helles Oberteil, sprach aktzentfrei Deutsch

Weiblich, ca. 16 Jahre alt, ca. 150 cm groß, dunkle Haarfarbe; dunkel gekleidet

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1096. 23. Rauschgifttoter
Ein 40-Jähriger wurde am Sonntag, 09.07.2017, gegen 18.00 Uhr, leblos in seiner Wohnung in Unterhaching aufgefunden. Der verständigte Rettungsdienst konnte nur noch den Tod feststellen. Ein im Rahmen der Obduktion durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv auf Betäubungsmittelsubstanzen.

Die polizeilichen Ermittlungen erbrachten keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung.

Der 40-Jährige ist somit der 23. Rauschgifttote im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München im Jahr 2017.

Vergleichszeitraum:
2015: 32 Rauschgifttote
2016: 37 Rauschgifttote


1097. Falscher Lottomitarbeiter versucht Trickbetrug – Isarvorstadt
Bekleidet mit einem T-Shirt mit der Aufschrift und dem Logo der Firma „Lotto“ betrat ein 26-jähriger polnischer Staatsangehöriger ein Lottogeschäft in der Isarvorstadt.
Dort erklärte er der Geschäftsinhaberin in gebrochenem Englisch er müsse Geld abholen. Als Legitimation legte er eine Anmeldekarte der Firma vor und zeigte auch einige Formulare, die auf seinen Namen ausgestellt waren. Mit einem dieser Formulare forderte er die Auszahlung eines Spielgewinnes in Höhe von 77.777,77 Euro.

Die Ladeninhaberin ging in keinster Weise auf sein Ansinnen ein. Als der 26-Jährige ankündigte, er wolle aus der Kasse das Geld entnehmen, rief die 58-Jährige erst bei der Lottozentrale und dann bei der Polizei an.

Der angebliche Lottomitarbeiter verhielt sich zunächst ruhig und wollte erst beim Eintreffen der Polizeibeamten das Geschäft verlassen. Er wurde festgenommen und der Haftanstalt im Polizeipräsidium München überstellt.

Ermittlungen des zuständigen Kommissariats 65 ergaben, dass der 26-Jährige am Montag, 10.07.2017, in ein Fahrzeug der Lottozentrale im Westend eingebrochen war und dort diverse Utensilien und Unterlagen entwendet hatte.

Durch den Ermittlungsrichter wurde Haftbefehl erlassen.


1098. Unbekannter versucht 11-Jährige zu küssen – Maxvorstadt
Eine 11-jährige Schülerin kam am Donnerstag, 13.07.2017, gegen 16.40 Uhr, zu ihrem Wohnanwesen in der Theresienstraße zurück. Als sie das Anwesen betrat, drängte sich ein fremder Mann mit in das Treppenhaus. Der Mann fragte sie nach ihrem Namen und ihrem Alter und ergriff dabei ihre Hände.

Nachdem das Mädchen ihn nicht verstand, fasste er sie am Halsbereich an und gab ihr Küsse auf die Wange. Danach versuchte der Unbekannte das Mädchen auf den Mund zu küssen. Dies konnte die 11-Jährige durch Wegdrehen ihres Kopfes verhindern.

Das Mädchen konnte in die elterliche Wohnung laufen. Der unbekannte Mann entfernte sich.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 40 Jahre alt, ca. 180 bis 185 cm groß, schwarze Hautfarbe, schlank, krauses schwarzes Haar, sprach deutsch und englisch; bekleidet mit T-Shirt und Jeans und schwarze Schuhe,

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1099. Terminhinweis: „Schwerpunktaktion Geschwindigkeit“ vom 17.07.2017 bis 30.07.2017
Wie bereits berichtet (Ziff. 1025 vom 02.07.2017), fand am Freitag, 30.06.2017, gemeinsam mit der kommunalen Verkehrsüberwachung eine Schwerpunktaktion zur Bekämpfung von Fahrzeuglärm im Bereich des Polizeipräsidiums München statt. Auch am Donnerstag, 06.07.2017, legten Polizeibeamte im Bereich Schwabing im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle besonderes Augenmerk auf Geschwindigkeitsverstöße sowie überlauten Fahrzeuglärm (Ziff. 1063 vom 10.07.2017).

An beiden Kontrolltagen mussten zum Teil massive Geschwindigkeitsverstöße festgestellt werden.

Nach der Beteiligung am „24-Stunden-Blitzmarathon“ am 19.04.2017 und oben genannter Kontrollaktion folgt nun eine weitere Schwerpunktaktion zum Thema Geschwindigkeit.

Zwischen Montag, 17.07.2017, und Sonntag, 30.07.2017, legt das Polizeipräsidium München ein Hauptaugenmerk auf die Geschwindigkeit und wird diese verstärkt überwachen.

Doch nicht nur in München, sondern in ganz Bayern werden im Juli Schwerpunktaktionen zum Thema Geschwindigkeit stattfinden. Zudem werden ganzheitliche Kontrollen von Fahrzeugen und deren Lenkern durchführt.

In Bayern waren überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit im Jahr 2016 erneut die Hauptunfallursache für 33,8% der tödlichen Verkehrsunfälle (2015: 28,6%).

Auch die Zahl der Geschwindigkeitsunfälle stieg dabei im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 9,2% auf 18.763 an (2015: 17.180).

 

 

 

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