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27.03.2017, PP München


Pressebericht vom 27.03.2017

449. Pkw-Fahrer verliert Kontrolle über sein Fahrzeug, eine Fußgängerin wird schwer verletzt – Ludwigsvorstadt

450. Kampagne „Gescheid radln – aufeinander achten!“

451. Brandstiftung in Tiefgarage – Berg am Laim

452. Straßenraub begangen durch eine Gruppe von Männern in Krailling

453. Sexuelle Belästigung in der Straßenbahn – Neuhausen

454. Randalierender Exhibitionist – Altstadt

455. Schwere Brandstiftung in Grünwald

456. Betrug am Telefon mit Gewinnversprechen

457. Demenzkranker zündet Bettdecke des Mitbewohners im Seniorenheim an - Taufkirchen




449. Pkw-Fahrer verliert Kontrolle über sein Fahrzeug, eine Fußgängerin wird schwer verletzt – Ludwigsvorstadt
Am Sonntag, 26.03.2017, gegen 14.35 Uhr, fuhr ein 65-Jähriger aus dem Landkreis München mit seinem Pkw, Daimler Benz, auf der Schwanthaler Straße, um schließlich nach links in die Paul-Heyse-Straße abzubiegen.

Zum gleichen Zeitpunkt befand sich eine Fußgängerin auf dem Gehweg der dortigen Paul-Heyse-Straße. Beim Abbiegen verlor der Autofahrer offensichtlich die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet nach rechts von der Fahrbahn ab und befuhr den Gehweg.
Dort erfasste er zunächst ein Verkehrszeichen und streifte anschließend an drei dort geparkten Fahrzeugen entlang. Weiter erfasste er frontal die sich vor ihm befindliche Fußgängerin und schleifte diese einige Meter unter dem Fahrzeug liegend vor sich her.

Die Fußgängerin, eine 35-jährige Frau aus Italien, wurde unter dem Fahrzeug des Unfallverursachers eingeklemmt und konnte erst durch die eintreffenden Polizeibeamten und der Feuerwehr befreit werden. Die 35-Jährige wurde schwer verletzt und musste mit dem Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Lebensgefahr besteht nach Auskunft der behandelnden Ärzte nicht.

Der 65-Jährige und sein 17-jähriger Sohn, der sich die ganze Zeit auf dem Beifahrersitz befand, wurden nicht verletzt.

Warum der 65-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, ist derzeit noch unbekannt und bedarf noch eingehender Ermittlungen durch die Fachdienststelle.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.



450. Kampagne „Gescheid radln – aufeinander achten!“
Im Rahmen der Unfallauswertung stellte das Polizeipräsidium München fest, dass im letzten Jahr etwa jeder siebte Verkehrsunfall mit Beteiligung von Radfahrern passierte, weil der rechts abbiegende Pkw- oder Lkw-Fahrer den in gleicher Richtung fahrenden Radfahrer übersehen hat.

Örtlichkeiten, wo sich vermehrt solche Unfälle ereignen, ließen sich aus der polizeilichen Unfallauswertung bisher jedoch nicht erkennen. Deshalb haben wir die Münchner Radfahrerinnen und Radfahrer gebeten, uns Kreuzungen oder Einmündungen mitzuteilen, an denen sie selbst oder andere bereits häufiger durch entsprechende Abbiegevorgänge in Gefahr gebracht wurden. Die unter dem Motto „Gscheid radln – aufeinander achten!“ durchgeführte elektronische Umfrage lief vom 02.03.2017 bis zum 19.03.2017 und enthielt fünf Fragen.

Im Ergebnis wurde die Umfrage insgesamt 5.229 mal aufgerufen, 2.250 mal komplett und 2.979 mal nicht bzw. unvollständig ausgefüllt.

Nach dem derzeitigen Stand der Auswertungen konnten 144 Meldungen nicht berücksichtigt werden, da diese mit Örtlichkeiten wie „Stadtgebiet“ oder auch Bemerkungen wie „wenn man aufpasst dann passiert nichts“ befüllt waren oder sich die Örtlichkeiten im Landkreis befanden.

Insgesamt waren jedoch beachtliche 2.142 Umfrageergebnisse verwertbar, in denen 1.165 unterschiedliche Örtlichkeiten benannt wurden. Bei 826 Örtlichkeiten handelt es sich um Einfach-Nennungen, 177 Stellen wurden zweimal genannt, 54 Stellen dreimal. 15 Örtlichkeiten wurden 10 mal oder häufiger genannt. In 79 % aller Meldungen wurde „tagsüber (hell)“ als Beobachtungs- bzw. Feststellungszeit genannt, gefolgt von 11% „Dämmerung abends“, 8% „Dämmerung morgens“ und nur 2% der Nennungen entfielen auf „nachts (dunkel)“.

Der ADFC meldete parallel zu der Umfrage weitere 40 relevante Örtlichkeiten.

An 112 der genannten Örtlichkeiten hat sich im letzten Jahr mindestens ein entsprechender Verkehrsunfall ereignet. An acht Örtlichkeiten ereigneten sich drei und an zwei Örtlichkeiten sogar vier dieser Unfälle.

Das Polizeipräsidium München wird die genannten Örtlichkeiten nun noch in einem zweiten Schritt eingehender untersuchen. Es wird diesbezüglich ein Informationsaustausch zwischen der Stadt München, als zuständige Behörde, und dem Polizeipräsidium München geben.

Im Rahmen der Kampagne „Gscheid radln – aufeinander achten!“ ist im April eine Aktionswoche geplant, in der die meist genannten Örtlichkeiten zusammen mit der Landeshauptstadt München und dem ADFC überwacht bzw. mittels präventiver Aktionen auf die Rechtsabbiegeproblematik hingewiesen werden soll.


451. Brandstiftung in Tiefgarage – Berg am Laim
Bereits am Samstag, 22.03.2017, fing ein Pkw in der Tiefgarage in der Zornedinger Straße während des Startens zu brennen an. Dabei wurde die Tiefgarage mit ca. 35 Duplex-Garagen so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass eine aufwendige Sanierung erforderlich wurde.

Aufgrund dieser Sanierungsarbeiten befanden sich am Sonntag, 26.03.2017, um 03.10 Uhr, bis auf ein Motorrad, keine weiteren Fahrzeuge in der Tiefgarage.

Ein bislang unbekannter Täter zündete sowohl dieses Motorrad, als auch Dämmmaterial, Folien und Reifen an. Der Sachschaden wird auf insgesamt ca. 20.000 Euro geschätzt.

Personen wurde nicht verletzt.

Das Fachkommissariat 13 hat die Ermittlungen übernommen.

Aufgrund des Zerstörungsgrades konnte der Motorradtyp bislang nicht identifiziert werden.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


452. Straßenraub begangen durch eine Gruppe von Männern in Krailling
Am Samstag, 25.03.2017, gegen 04.15 Uhr, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 29-jährigen Spanier aus Krailling und einer Personengruppe, die nach Zeugenangaben aus ca. sieben männlichen Personen bestand.

Mit drei Personen aus der Tätergruppe verließ der 29-Jährige kurz vor der Tat eine Bar in Krailling. Kurz nach dem Verlassen der Bar in der Jahnstraße wurde der Spanier von einem der Täter unvermittelt ins Gesicht geschlagen.

Nach dem ersten Schlag folgten weitere Schläge und Tritte aus der Personengruppe heraus. Gleichzeitig wurde er aufgefordert, sein Bargeld und sein Mobiltelefon herauszugeben.

Als er angab, dass sich sowohl das Bargeld als auch das Mobiltelefon in der Hosentasche befinden würde, durchsuchten die Täter seine Taschen und entnahmen die Tatbeute.

Der 29-Jährige flüchtete in ein nahestehendes Haus und verständigte von dort aus die Polizei.

Die unbekannte Tätergruppe flüchtete zu Fuß. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief erfolglos.

Der 29-Jährige wurde durch die Schläge nicht unerheblich verletzt und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Täterbeschreibung:
Gruppe von jungen Männern, nähere Beschreibung nicht möglich
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


453. Sexuelle Belästigung in der Straßenbahn – Neuhausen
Am Samstag, 25.03.2017, gegen 16.50 Uhr, befuhr ein 27-jähriger Somali mit der Straßenbahn der Linie 17 vom Hauptbahnhof in Richtung Amalienburg. Dabei belästigte er eine 40-jährige Münchnerin und ihre beiden 8- und 12-jährigen Töchter durch ein deutlich obszönes Verhalten.

Er fasste sich unter anderem in den Schritt, ließ seine Hüften kreisen und deutete obszöne Bewegungen an. Erst auf eine deutliche Ansprache der 40-Jährigen hin, unterließ er sein Verhalten gegenüber den beiden Kindern.

Als eine weitere unbekannte Frau in der Trambahn zustieg, packte sie der 27-Jährige und zog die Frau an den Hüften an sich heran. Zu diesem Zeitpunkt trug die Frau Kopfhörer und nahm den 27-Jährigen erst durch das Umklammern wahr.

Die unbekannte Frau riss sich los und konnte aus der Trambahn fliehen.

Der 27-Jährige verließ die Trambahn eine Haltestelle weiter. Zwischenzeitlich konnten die über den Polizeinotruf verständigten Beamten den 27-Jährigen vorläufig festnehmen und in die Haftanstalt einliefern.


454. Randalierender Exhibitionist – Altstadt
Am Samstag, 18.03.2017, gegen 20.00 Uhr, randalierte ein 20-jähriger Somali in der Münchner Fußgängerzone. Er trat gegen Abfalleimer, pöbelte Passanten an und warf seine Bierflaschen zu Boden.
Zudem entblößte er vor einem 54-Jährigen und einem 49-jährigen Münchner sein Genital und begann zu onanieren.

Aufmerksame Zeugen verständigten über den Polizeinotruf 110 die Polizei.
Er konnte von Polizeibeamten vorläufig festgenommen und anschließend in Sicherheitsgewahrsam gebracht werden.


455. Schwere Brandstiftung in Grünwald
Am Sonntag, 26.03.2017, um 08.55 Uhr, bemerkte ein 42-jähriger Münchner aus Grünwald am Fischerwinkel, dass in einer dortigen Erdgeschosswohnung einer 87-jährigen Rentnerin Rauch aus der Wohnung drang.

Geistesgegenwärtig klingelte er im gesamten Haus und verständigte alle Hausbewohner. Anschließend sah er durch das Fenster einer Erdgeschosswohnung die 87-jährige Rentnerin, die noch ein Streichholz in der Hand hielt.

Über die Terrassentür gelangte der 42-Jährige in die Wohnung und brachte die verwirrte Frau ins Freie.

Es stellte sich heraus, dass die Rentnerin sowohl im Kinderzimmer als auch im Schlafzimmer Bettzeug angezündet hatte. Der Schaden beläuft sich auf ca. 50.000 Euro.

Personen wurden nicht verletzt.

In der Wohnung der 87-Jährigen brannten drei Zimmer komplett aus.


456. Betrug am Telefon mit Gewinnversprechen
Der Hausbank einer 75-jährigen Münchnerin fielen verdächtige Geldbewegungen auf dem Konto der Rentnerin auf.

Die 75-Jährige hatte im Zeitraum von Juli 2015 bis Dezember 2016 insgesamt ca. 100.000 Euro an türkische und bulgarische Konten überwiesen, beziehungsweise Geld per Western Union in die Türkei transferiert.

Die Rentnerin hatte seit Sommer 2015 wöchentlich, phasenweise sogar täglich, telefonischen Kontakt zu unbekannten Tätern. Die Anrufe der Täter dürften von türkischen Callcentern aus erfolgt sein.

Die Täter gaben an, dass die Rentnerin einen hohen Geldbetrag gewonnen hätte. Die 75-Jährige müsste für die Auszahlung des Betrages aber zunächst selbst Geld überweisen. Üblicherweise geben die Täter vor, dass diese Kosten durch Rechtsanwalts- oder auch Notarkosten verursacht werden und zur Auszahlung des versprochenen Hauptgewinnes erforderlich sind.

Nach Angaben der Rentnerin konnte sie sich nicht selbstständig gegen die forschen Forderungen der unbekannten Täter zur Wehr setzen. Sie hätte auch weiterhin Geld ins Ausland überwiesen, in der Hoffnung das bereits verlorene Geld wiederzubekommen. Selbst den Vernehmungstermin wollte sie aus Angst den Anruf bzgl. der endgültigen Geldübergabe zu verpassen zunächst nicht wahrnehmen.


457. Demenzkranker zündet Bettdecke des Mitbewohners im Seniorenheim an - Taufkirchen
Am späteren Abend des zurückliegenden Samstag, 25.03.2017, kam es in einem Seniorenheim in Taufkirchen zu einem Polizeieinsatz, da ein 72-jähriger amerikanischer Heimbewohner randalierte bzw. grundlos einen Pfleger mit einem Stuhl und einer Tischlampe angegriffen hatte. Dieser konnte die Attacken abwehren, blieb hierbei unverletzt und verständigte die Polizei.

Während die eingetroffenen Polizeibeamten den Sachverhalt vor Ort abklärten, befand sich der 72-jährige bereits im Zimmer eines 75jährigen bettlägerigen Seniors und zündete mittels Feuerzeug dessen Bettdecke im Bereich der Füße an.

Als die Polizeibeamten die Flammen in dem Zimmer bemerkten, löschten sie mit einem Feuerlöscher den Brand und holten den Geschädigten aus dem verrauchten Zimmer.

Anschließend brachten sie den renitenten Angreifer unter Kontrolle.

Der Geschädigte musste aufgrund seiner Brandverletzungen am Fuß zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht werden.
Aufgrund des raschen Eingreifens der Beamten der Polizeiinspektion 31 besteht für ihn derzeit keine Lebensgefahr.

Der 72-jährige Amerikaner, der wegen Demenzerkrankung unter Betreuung steht, wurde ins KBO IAK München-Ost eingewiesen.

Die Mordkommission übernahm vor Ort die Ermittlungen.

Die Staatsanwaltschaft wird aufgrund des Sachverhaltes und der angenommenen Demenzerkrankung einen Unterbringungsbefehl wegen versuchten Mordes beantragen

 

 

 

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