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24.03.2016, PP München


Pressebericht vom 24.03.2016

Inhalt:

533. Streit am Einlass einer Diskothek eskaliert zu einer körperlichen Auseinandersetzung – Lehel

534. Wohnungseinbruch mit Täterkontakt – Neuperlach

535. Außergewöhnliche Sachbeschädigung – Altstadt

536. Öffentlichkeitsfahndung
Zechanschlussraub – Ludwigsvorstadt
-Lichtbilder

537. Flucht nach tödlichem Verkehrsunfall in Montenegro; Gesuchter wird von Münchner Personenfahndung festgenommen – Gräfelfing




533. Streit am Einlass einer Diskothek eskaliert zu einer körperlichen Auseinandersetzung – Lehel
Bei der Einlasskontrolle eines Münchner Clubs eskalierte am Montag, 21.03.2016, gegen 00.30 Uhr, ein Streit zu einer körperlichen Auseinandersetzung.

Nachdem einem angetrunkenen 16-Jährigen der Einlass in den Club verwehrt worden ist, fing er an zu schreien und zu randalieren. Daraufhin wurde die Polizei verständigt.

Beim Eintreffen der Polizeibeamten wurde der 16-Jährige bereits durch die Sicherheitskräfte am Boden fixiert. Dabei war er sehr aggressiv, schrie, schlug und trat um sich. Ein Fußtritt traf einen 24-jährigen Sicherheitsmitarbeiter im Gesicht und dessen Lippe platze davon auf.

Da sich der Jugendliche nicht beruhigen ließ, musste er von den Polizisten gefesselt werden. Auf der Fahrt zur Polizeiinspektion beleidigte er noch die Beamten mit den Worten „Bastarde, ich fick euch alle! Ich fick deine Mutter!“ und drohte den Polizeibeamten sie umzubringen.

Als seine Mutter ihn schließlich von der Polizeiwache abholte, meinte diese, dass ihr das Verhalten ihres Sohnes nicht unbekannt und für ihn normal sei.

Der 16-Jährige wird beim Fachkommissariat 23 als jugendlicher Intensivtäter geführt. Gegen ihn wird wegen Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung ermittelt.


534. Wohnungseinbruch mit Täterkontakt – Neuperlach
Am Mittwoch, 23.03.2016, gegen 15.20 Uhr, überstieg ein unbekannter Wohnungseinbrecher die Balkonbrüstung im Hochparterre eines Anwesens in der Horwitzstraße. Durch Aufhebeln der Balkontür gelang es dem Täter in das Wohnzimmer einzudringen. Durch den Lärm wurden die in der Wohnung anwesenden Mieter aufmerksam und begaben sich ins Wohnzimmer. Daraufhin flüchtete der Einbrecher über den Balkon ohne Tatbeute.

Als der Mieter den Einbrecher auf der Flucht beobachtete, konnte er erkennen, wie drei weitere Männer, die offensichtlich „Schmiere standen“, mit dem Einbrecher flüchteten.

Nachdem die Polizei verständigte worden war, wurde unverzüglich eine Sofortfahndung nach den Einbrechern eingeleitet. Diese verlief ohne Erfolg.

Täterbeschreibung:
Drei männliche Täter, ca. 175 cm groß, südländischer/slawischer Typ, normale Figur, dunkle, kurze Haare; sie trugen jeweils dunkle Jeanshose und dunklen Pullover.

Der vierte Täter konnte nicht beschrieben werden.

Zeugenaufruf:
Wem sind im angegebenen Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Horwitzstraße oder in deren näheren Umgebung aufgefallen?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


535. Außergewöhnliche Sachbeschädigung – Altstad
Einen fragwürdigen und kostenintensiven „Spaß“ erlaubten sich unbekannte Täter am Montag, 21.03.2016, in der Zeit zwischen 17.00 Uhr bis in die Nachtstunden.

In dieser Zeit schüttete vermutlich ein Mann eine Packung Mörtel in ein WC einer Gaststätte. Dieses verstopfte dadurch und es war nicht mehr möglich, die mit dem Mörtel befüllte Toilette wieder benutzbar zu machen.

Der dabei entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 5.000 Euro.


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Gesuchter Täter
Gesuchter Täter
536. Öffentlichkeitsfahndung Zechanschlussraub – Ludwigsvorstadt
Bereits Ende November 2015 hielt sich ein 55-jähriger englischer Staatsangehöriger für einen Kurzurlaub in München auf. Für die Dauer seines Aufenthalts mietete er sich in eine Pension in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes ein. In der Nacht von Dienstag, 22.11.2015, auf Mittwoch, 23.11.2015, feierte er gemeinsam mit einem Bekannten in diversen Lokalitäten in der Münchner Innenstadt. In den frühen Morgenstunden am Montag, 23.11.2015, suchte er alleine eine Gaststätte in der Bayerstraße auf. Dort kam er mit zwei unbekannten Männern ins Gespräch und trank mit ihnen noch ein letztes Bier. Anschließend machte er sich zu Fuß auf den Nachhauseweg.

Die beiden Unbekannten folgten dem erheblich angetrunkenen 55-Jährigen und passten ihn an der Eingangstür seiner Pension ab.

Dort schlugen und traten sie unvermittelt auf ihn ein. Nachdem er zu Boden ging, nahmen sie ihm die Geldbörse sowie sein Mobiltelefon ab und flüchteten in unbekannte Richtung.

Erste Fahndungsmaßnahmen verliefen ohne Erfolg.

Der Geschädigte wurde bei dem Raubüberfall so schwer verletzt, dass er in einem Krankenhaus ärztlich behandelt werden musste. Im Anschluss reiste er nach England zurück.

Mittlerweile konnte das Fachkommissariat 21 (Raub) Bilder der Täter zur Öffentlichkeitsfahndung ermitteln. Nachdem auch die bisherigen Ermittlungen negativ verliefen, wurde seitens der Staatsanwaltschaft München I ein richterlicher Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung nach den beiden Tätern erwirkt.

Täterbeschreibung:
Beide männliche Täter waren ca. 160 bis 170 cm groß, südosteuropäische Erscheinung; schwarze Bekleidung.

Zeugenaufruf:
Wer kann Angaben zu den Personen auf den Lichtbildern machen?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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Gesuchter Täter
Gesuchter Täter


537. Flucht nach tödlichem Verkehrsunfall in Montenegro; Gesuchter wird von Münchner Personenfahndung festgenommen – Gräfelfing
Nach einem tödlichen Verkehrsunfall 2010 in Montenegro wurde der 36-jährige Unfallverursacher dort zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Nach Verbüßung der Untersuchungshaft setzte sich der 36-Jährige aus Montenegro ab und flüchtete 2010 zu seinen Verwandten nach Deutschland, ohne die Reststrafe abzusitzen.

In Deutschland tauchte er mit falschen Personalien unter und lebte seitdem unerkannt im Bereich München. Hierbei benutzte er gefälschte Ausweisdokumente.

Intensive Ermittlungen des Fachkommissariats 101 (Personenfahndung) führten schließlich zu der Identität und zum Aufenthaltsort in Gräfelfing.

Obwohl er nicht in Besitz einer Fahrerlaubnis war, fuhr er zu dem vermuteten Aufenthaltsort in Gräfelfing mit dem Auto vor und unmittelbar danach erfolgte die Festnahme. Auch noch nach seiner Festnahme versuchte er seine Identität zu verschleiern und wies sich mit einer gefälschten bulgarischen Identitätskarte und einem gefälschten bulgarischen Führerschein aus.

Wie er selbst angab, hielt er sich die letzten sechs Jahre illegal in München auf und führte in dieser Zeit auch Kraftfahrzeuge.

Der 36-Jährige wurde in Auslieferungshaft genommen. Neben der wegen fahrlässiger Tötung noch zu verbüßenden Restfreiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten, erwarten den Gesuchten nun Strafverfahren wegen Verdachts des illegalen Aufenthalts, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und der Urkundenfälschung.

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